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In der Play-off Runde der Europa League Qualifikation stand am Donnerstag das Duell Zorya Luhansk vs. Rapid Wien auf dem Programm. Nach dem klaren Erfolg im Hinspiel setzen sich die Hütteldorfer auch auswärts in der Ukraine durch.

Die Hütteldorfer erwischten in der Ukraine einen Traumstart und gingen durch den ersten gefährlichen Angriff in Führung. Fountas schickte Grüll auf die sprichwörtliche Reise. Der behält die Nerven und versenkt die Kugel zum 0:1 (10.)! Fünf Minuten später legten die Hütteldorfer den zweiten Treffer nach. Nach einem Eckball von Grüll landet der Ball über Umwege vor den Beinen von Greiml. Der zieht ab und trifft zum 0:2. Trotz des deutlichen Rückstands gaben die Gastgeber nicht auf und präsentierten sich wie im Hinspiel „großzügig“ bei den eigenen Torchancen. Gladkyy (18.) bzw. Kochergin (24.) hätten für den Anschlusstreffer sorgen können, in Wahrheit wohl eher müssen. 180 Sekunden danach hatten die Hütteldorfer wieder zwei gefährliche Abschlüsse durch Fountas und aus dem folgenden Eckball Ljubicic. In der Folge tröpfelte die Partie vor sich hin. Das letzte Wort war knapp vor der Pause den Gastgebern vorbehalten! Nach einer Freistoßflanke steht Gladkyy im Strafraum ungedeckt und köpft zum 1:2-Pausenstand ein. Ein Treffer mit Schönheitsmakel! Der Torschütze stand knapp in Abseitsposition. Das Schiedsrichterteam hatte allerdings keine „VAR“-Unterstützung und somit wurde der Treffer fälschlicherweise anerkannt.

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Ukrainer deutlich mehr Risiko. Mehr als eine Chance von Khomchenovskyy (53.) war nicht zu vermelden. Die Hütteldorfer zeigten sich auf der Gegenseite deutlich effektiver und legten in der 68. Minute den dritten Treffer nach. Bei einem Konterangriff legte Kara uneigennützig für Fountas auf und der drückte den Ball zum 1:3 in die Maschen. Der Grieche hätte wenig später noch das 1:4 erzielen können. Der Ball ging allerdings drüber (72.). 180 Sekunden jubelten die Zuschauer über den vermeintlichen Anschlusstreffer. Bei einem sehenswerten Schuss von Khomchenovskyy stand ein Mitspieler in Abseitsposition. In der Schlussphase stand der Schiedsrichter aus Rumänien im Mittelpunkt. In der 86. Minute spitzelte Stojkovic Luhansk-Stürmer Zaheditabar den Ball weg. Der Unparteiische zeigte auf den Elfmeterpunkt, eine klare Fehlentscheidung. Zaheditabar verwandelte das Elfmetergeschenk zum 2:3-Endstand. Am Ende hätten die Gastgeber beinahe durch einen weiteren Elfmeter beinahe noch den Ausgleich erzielt. Rapid-Torhüter Gartler konnte den Handelfmeter von Zaheditabar entschärfen.

Der Auswärtssieg der Hütteldorfer ging am Ende völlig in Ordnung. Bis auf wenige Momente hatten die Grün-Weißen den Gegner aus der Ukraine weitgehend unter Kontrolle und war die effektivere Mannschaft. Damit stehen die Hütteldorfer zum neunten Mal in der Geschichte in der Europa League-Gruppenphase.

Zorya Luhansk vs. Rapid Wien 2:3 (1:2)
Tore:
Gladkyy (40.), Zaheditabar (86./Elfmeter) bzw. Grüll (10.), Greiml (15.), Fountas (68.)

Anm.: Gartler hält Elfmeter von Zaheditabar (89.)

Gesamtscore: 2:6 – Rapid Wien in der Gruppenphase der Europa League

Aufstellungen:
Zorya Luhansko:
(48./Matsapura), Shevchenko – Khomchenovskyy, Vemydub, Cvek, Reis Rodrigues (83./Favorov) – Gromov, Nazaryna, Buletsa (64./Kabaiev), Kochergin – Gladkyy (83./Dal Bello Fagundes), Sayyadmanesh (63./Zaheditabar)

Rapid Wien: Gartler – Stojkovic, Greiml, M. Hofmann (66./Wimmer), Ullmann – Grahovac (66./Schuster), Ljubicic (66./Petrovic) – Arase (30./Schick), Fountas, Grüll – Kara (75./Knasmüllner)

26.08.2021


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