Die Elfmeterentscheidung im Spiel Red Bull Salzburg gegen Rapid Wien schlägt weiter hohe Welle. 48 Stunden nach dem Spiel hat sich nun so Robert Sedlacek, Vorsitzender der ÖFB Schiedsrichterkommission, dazu geäußert.
„Es gilt, bei der Bewertung dieser Situation grundsätzlich mehrere Faktoren in Betracht zu ziehen: unter anderem, ob der Sturz des Stürmers in direktem Zusammenhang mit dem – zweifellos erfolgten – Kontakt gestanden ist, in welcher Intensität der Kontakt stattgefunden hat, und ob die Wahrnehmung bzw. der Blick des Schiedsrichterteams am Feld in guter Position auf die jeweilige Szene gerichtet war. Gemäß IFAB-Protokoll soll der VAR nur bei klaren und offensichtlichen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters eingreifen.
Nach intensiver Analyse aller zur Verfügung stehenden Kamerabilder der oben beschriebenen Situation ist der erfolgte physische Kontakt regeltechnisch nicht als klares strafbares Foulspiel zu bewerten“, wird der Präsident des Wiener Fußballverbands Robert Sedlacek in einer Aussendung zitiert.
21.09.2021