Teresa Stadlober

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Beim ersten Distanz-Rennen der Saison in Ruka (FIN) belegte Teresa Stadlober den starken 13 Platz. Bei eisigen Bedingungen zeigte die Salzburgerin über die 10 km im klassischen Stil eine sehr gute Leistung und erreichte damit den angepeilten Platz unter den Top-15. Der Rückstand auf die spätere Siegerin Frida Karlsson betrug am Ende 1:02,9 Minuten.

Hinter der Schwedin belegte Therese Johaug Rang zwei (+13,7 sec.). Knapp hinter der Norwegerin komplettierte die Deutsche Katharina Hennig (+15,2 sec.) als Dritte das Podest.

Bei den Herren schaffte es Mika Vermeulen beim zweiten Rennen der Saison ebenfalls in die Punkteränge und belegte den beachtlichen 23. Platz. Der Steirer ging mit Startnummer vier bereits früh in das Rennen und teilte sich die 15 km im klassischen Stil sehr gut ein. Der 22-Jährige darf sich damit bereits nach dem ersten Rennen über Weltcup-Punkte freuen.

Einen Sieg vor heimischem Publikum feierte Ivo Niskanen. Der Finne setzte sich am Ende vor den beiden Russen Alexey Chervotkin (+8,3 sec.) und Alexander Bolshunov (+14,1 sec.) durch.

STIMMEN:
Teresa Stadlober (13. Platz): „Das war mein bisher zweitbestes Ergebnis über die 10 km klassisch hier in Ruka und ich bin sehr zufrieden. Die erste Runde war vielleicht etwas verhalten, aber in der zweiten Runde hat mich dann die spätere Siegerin überholt und ich habe versucht, mit ihr mitzugehen. Ich habe gewusst, da muss ich jetzt dranbleiben und richtig Gas geben. Aufgrund der extrem kalten Temperaturen war das wirklich ein hartes Rennen unter schwierigen Verhältnissen. Der Rückstand stimmt mich zuversichtlich, da ich mir generell bei den Einzelstart-Rennen etwas schwerer tue, deswegen freue ich mich schon auf die noch kommenden Massenstart-Bewerbe. Morgen wird ein ganz anderes Rennen. Es ist alles sehr knapp zusammen und daher ist nach vorne sicher einiges möglich.“

Mika Vermeulen (23. Platz): „Dieser 23. Platz hier beim Klassisch-Rennen in Ruka ist einfach gewaltig. Nach dem verpatzten gestrigen Sprint ist es toll, wenn man sieht, dass sich das Training auszahlt. Aber das Training ist eben etwas anderes als ein Rennen. Von dem her ist es natürlich super, wenn man gleich beim Saison-Start seine Trainingsleistungen zeigen und in den Wettkampf umlegen kann. Im Moment bin ich einfach nur glücklich.“

Weiters Programm Weltcup Ruka (FIN):
Sonntag, 28.11., 10 km Verfolgung Damen (Skating), 10.20 Uhr
Sonntag, 28.11., 15 km Verfolgung Herren (Skating), 12.30 Uhr

Medieninfo ÖSV

27.11.2021