Ruka, Teresa Stadlober

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Nachdem die niedrigen Temperaturen in Ruka (FIN) einen Start des 10 km Skating-Verfolgungsrennens der Damen am Vormittag unmöglich gemacht hatten, musste das Rennen auf den Nachmittag verschoben werden.

Bei schwierigen Verhältnissen und Temperaturen von bis zu -18 Grad startete Teresa Stadlober engagiert in das Rennen. In einer Gruppe rund um Natalia Nepryaeva hielt sich die Salzburgerin den Großteil des Rennens in der Nähe der Top-Ten, verlor jedoch in der letzten Runde den Anschluss an die Russin. Am Ende klassierte sich die 28-Jährige auf Rang 14 (+1:52,0 min.) und schaffte damit erneut den Sprung in die Top-15.
Den Sieg sicherte sich die Norwegerin Therese Johaug, die sich gegen die Schwedin Frida Karlsson (+7,8 sec.) und ihre Landsfrau Heidi Weng (+37,9 sec.) durchsetzen konnte.

Auch im zuvor ausgetragenen Verfolgungsrennen der Herren über 15 km in der freien Technik herrschten eisige Temperaturen. Aus diesem Grund verzichteten hier zahlreiche Athleten freiwillig auf einen Start, unter anderem auch das gesamte norwegische und finnische Team.
Mika Vermeulen kämpfte sich beherzt durch die finnische Kälte. Der Steirer hielt sich über weite Strecken des Rennens im Umfeld einer größeren Gruppe rund um Platz 16. Am Ende belegte der 22-Jährige erneut den beachtlichen 23. Platz (+1:42,6 min.) und durfte sich damit wieder über Weltcup-Punkte freuen.
An der Spitze feierte Russland einen Vierfachsieg. Alexander Bolshunov setzte sich im Zielsprint gegen seine Landsleute Sergey Ustiugov (+0,5 sec.), Artem Maltsev (+0,7 sec.) und Ivan Yakimushkin (5,3 sec.) durch.

STIMMEN:
Teresa Stadlober (14. Platz): „Heute war es brutal schwierig. Ich hatte von Anfang an schwere Beine und habe in der ersten Runde versucht, die Lücke nach vorne zu schließen. Dabei habe ich mich vielleicht ein wenig übernommen und dann das ganze restliche Rennen über wirklich gekämpft. Wenn es so kalt und der Schnee so langsam ist, sind das auch nicht meine Lieblings-Verhältnisse. Das war für mich ein wirklich hartes Rennen.“

Mika Vermeulen (23. Platz): „Das war definitiv das kälteste Rennen, das ich jemals gelaufen bin. Das war heute richtig zach. Alles tat weh und alles war kalt, aber mit der Platzierung bin ich absolut zufrieden. Es war auch beim Start extrem hektisch, weil zahlreiche Athleten nicht angetreten sind. Das hat die ganze Situation auch nicht wirklich entspannt.“

Medieninfo ÖSV

28.11.2021