Wintersport, Österreich, ÖSV

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Alexander Payer und Sabine Schöffmann haben am Samstag mit dem Triumph beim Mixed-Team-Parallelriesentorlauf auf der Simonhöhe für einen perfekten Abschluss der Heimweltcuprennen der Raceboarder gesorgt! Zusammen mit dem von Arvid Auner angeführten Vierfachsieg der Herren, Platz eins von Daniela Ulbing bei den Damen sowie dem Teamerfolg von Julia Dujmovits und Auner bei den Parallelslaloms in Bad Gastein gab es in dieser Woche nicht weniger als vier Weltcupsiege für das ÖSV-Team zu bejubeln.

Payer und Schöffmann lieferten eine fehlerlose Vorstellung ab und erreichten durch Erfolge über Südkorea 2, Slowenien und Russland 3 das große Finale, in dem das Kärntner Duo, das auch privat ein Paar ist, Deutschland 2 mit dem Einzelsieger vom Freitag, Stefan Baumeister, und Melanie Hochreiter bezwang. Der Sieg war auch deshalb so speziell, weil Schöffmanns Vater Werner als OK-Chef des Weltcups fungierte und Payers Vater Helmut auf der Simonhöhe einen Sportshop betreibt. Dritte wurden die Südkoreaner Lee Sangho und Jeong Haerim, die sich im kleinen Finale gegen die Russen Andrei Sobolev und Polina Smolentsova durchsetzten.

„Es war schon gestern eine sehr emotionale Sache, auf dem Hang, auf dem ich das Snowboarden gelernt habe, einen Weltcup zu fahren. Da war es heute fast schon ein wenig entspannter, weil ich gewusst habe, was auf mich zukommt. Die beiden Tage auf der Simonhöhe waren eine Belohnung für viele Jahre harte Arbeit. Für mich ist es ein Geschenk, den Teambewerb hier mit Sabine gewinnen zu dürfen. Ein großer Dank geht von uns beiden an alle, die diese grandiosen Rennen möglich gemacht haben“, sagte Alexander Payer.

„Das war heute ein Mega-Tag! Die Organisation war perfekt, das Wetter war ein Traum, die Piste hat super gehalten – und jetzt kommt auch noch unser Sieg dazu. Das ist schon fast ein bisschen kitschig, aber wir genießen diesen Erfolg natürlich enorm. Alex hat in jedem Duell harte Gegner gehabt, aber immer sehr gut dagegengehalten und teilweise sogar etwas herausholen können. Mir ist es zum Glück gelungen, meine starke Form im Riesentorlauf auszuspielen und gute Läufe zu zeigen“, freute sich Sabine Schöffmann.

Die Gastein-Sieger Arvid Auner und Julia Dujmovits erreichten das Viertelfinale und landeten als zweitbestes ÖSV-Duo auf Platz fünf. Damit verteidigten der Steirer und die Burgenländerin die Führung im Teamweltcup. Für Benjamin Karl und Daniela Ulbing (10.) sowie Andreas Prommegger und Claudia Riegler (14.) war jeweils im Achtelfinale Endstation.
 

Skibergsteigen | Top-Platzierungen beim Individual Weltcup-Rennen in Andorra

Jakob Herrmann erreicht beim Individual-Rennen in Andorra einen ausgezeichneten 5. Platz in der Gesamtwertung. Paul Verbnjak siegte erneut in der U23-Kategorie.

Bei perfekten Bedingungen ging heute in Andorra das Individual-Weltcuprennen über die Bühne. Der Sieg ging an den Italiener Michele Bosacci, der die 6 Anstiege mit insgesamt 1920 Höhenmetern in 1:45:49 absolvierte und damit Xavier Gachet (FRA) und Robert Antonioli (ITA) auf die Plätze verwies. Für Jubel im ÖSV-Team sorgte Jakob Herrmann, der mit 3:37 Minuten Rückstand einen hervorragenden 5. Platz in der Königsdisziplin belegte. Nachdem der Salzburger zu Halbzeit noch auf Rang 9 lag, spielte der Individual-Spezialist in der zweiten Hälfte seine Stärke aus und arbeitete sich Stück für nach vorne. Für ein weiteres Top-15 Ergebnis sorgte der Vorarlberger Daniel Ganahl mit dem 14. Platz. Christian Hoffmann kam auf Rang 26 ins Ziel.

Verbnjak erneut Sieger in der U23
Der Kärntner Paul Verbnjak, der bereits beim Weltcupauftakt im italienischen Adamello zwei Siege einfahren konnte, sicherte sich auch beim heutigen Individual den obersten Platz auf dem Podest. Mit einer Zeit von 1:52:50 lag er rund sieben Minuten hinter der Tagesbestzeit und rangiert damit im Gesamtklassement auf dem ausgezeichneten 16. Rang. Der Tiroler Andreas Mayer belegte in der U23-Wertung den 8. Platz.

Am morgigen Sonntag stehen in Andorra die Vertical-Rennen auf dem Programm, bei denen auch Sarah Dreier, Daniel Zugg und Christof Hochenwarter an der Start gehen.

Jakob Herrmann:
„Andorra ist eine meiner Lieblings-Weltcupstationen. Die Strecke war heute richtig, richtig gut – ich habe mich super gefühlt. Am Anfang hielt ich mich etwas zurück, weil ich wusste das Rennen wird lang und ich konnte meine Stärke am Schluss ausspielen. Über den 5. Platz bin ich super happy und möchte mich beim ganzen Team bedanken. Es ist so eine lässige Stimmung und das macht richtig Spaß.“

Paul Verbnjak:
„Es war ein super Rennen und ich konnte es mir perfekt einteilen. In den technischen Passagen habe ich immer wieder Zeit verloren, aber konnte auf den Skiern jedes Mal wieder aufschließen. Ich bin wirklich glücklich über den U23 Sieg und freue mich für das gesamte Team. Heute war für uns alle ein super
Tag.“

Andreas Eder (Nationaltrainer):
“Die gesamte Mannschaft war einfach spitze heute. Platz 5 für Jakob ist gewaltig. Er ist zum Schluss immer stärker und stärker geworden. Paul Verbnjak in der U23 wieder absolute Klasse und mit Andreas Mayer, Daniel Ganahl sowie Christoph Hoffmann ein rundum starkes Mannschaftsergebnis. Wir gehen auf jeden Fall bis in die Haarspitzen motiviert ins morgige Rennen.“
 
Presseinfo
Österreichischer Skiverband

15.01.2022