Red Bull Salzburg, #RBSVIC

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Der EC Red Bull Salzburg bestreitet am Donnerstag im Playoff-Halbfinale der win2day ICE Hockey League zuhause das erste Spiel der Best-of-Seven-Serie gegen die spusu Vienna Capitals (19:45 Uhr). Die Wiener haben sich erst gestern Abend mit dem vierten Sieg im siebenten Viertelfinalspiel gegen den KAC das Halbfinalticket gesichert, während die Red Bulls bereits vor einer Woche gegen Tesla Orli Znojmo mit vier Siegen in vier Spielen ‚durch‘ waren. In der Salzburger Eisarena gilt Maskenpflicht.

„Wir freuen uns einfach riesig auf das Spiel morgen. Jetzt ist es endlich soweit und es wird sicher ein heißer Kampf“, sagte Peter Schneider heute nach dem Training. Seit acht Tagen haben die Red Bulls teilweise sehr intensiv auf diese Partie hintrainiert, aber erst seit gestern Abend kennen sie auch ihren Gegner. „Ich habe mich sehr gefreut für die Jungs in Wien. Sie haben unglaublich gekämpft mit dem kurzen Lineup und sich das, glaube ich, auch verdient“, sagt der frühere Capitals-Stürmer. „Für uns macht das aber keinen Unterschied. Wir wollen weiterkommen und bereiten uns auf jeden Gegner gleich gut vor.“

Mit etwaigen Statistiken aus der Vergangenheit möchte man sich gar nicht auseinandersetzen, da die Situation ohnehin immer neu ist und Playoff-Spiele oft anders verlaufen als es die angenommene Wahrscheinlichkeit suggerieren möchte. Dennoch hatten die Salzburger in dieser Saison im direkten Vergleich mit den Caps mit 3:1 Siegen die Oberhand. Im Playoff sind sich Salzburg und Wien in der Vergangenheit bereits achtmal begegnet. Insgesamt haben die Red Bulls sechs der acht Serien gewonnen. Beim bislang letzten Aufeinandertreffen in der K.O.-Phase 2018/19 hatten die Capitals mit 4:3 Siegen das bessere Ende.

Auch Kapitän Thomas Raffl ist schon ungeduldig: „Wir haben die Trainingstage sehr gut genutzt, sind jetzt perfekt eingestellt auf Wien und freuen uns darauf, dass es morgen endlich losgeht.“ Dass die Vienna Capitals das Rennen am Ende doch noch gemacht haben, überrascht den Routinier weniger: „Beide Mannschaften, KAC und die Caps, haben gute Sachen in der Serie gemacht. Wir wissen genau, was die Wiener können und sind durch unseren Trainerstab bestmöglich vorbereitet, auch wenn im Playoff jeder Spieler nochmal 20% extra aufs Eis bringt. Wir können es jedenfalls kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“

Medieninfo Red Bull Salzburg

23.03.2022