
Der EC Red Bull Salzburg gastiert morgen, Sonntag, im Playoff der win2day ICE Hockey League zum fünften Finalspiel gegen den HCB Südtirol Alperia in Bozen (17:30 Uhr, Puls 24) und könnte dort mit einem weiteren Sieg – in der Best-of-Seven-Serie steht es nach dem gestrigen Heimsieg 3:1 für die Salzburger – den Titel fixieren. Die Red Bulls wollen den Sack zumachen, sind aber gewarnt, denn der HCB hat in den letzten Jahren oft gezeigt, dass er kämpfen und eine Serie auch nach Rückstand offen halten kann.
Die Ausgangslage
In der Finalserie der win2day ICE Hockey League spricht im Moment vieles für die Red Bulls, die gestern zuhause vor einem fantastischen Heimpublikum in der ausverkauften Salzburger Eisarena den dritten Sieg nacheinander gegen den HCB Südtirol Alperia einfuhren und damit morgen in Bozen im fünften Finalspiel ersten Matchpuck haben. Der gestrige 3:0-Erfolg musste dennoch hart erarbeitet werden, auch die Südtiroler hatten in einem Spiel auf Augenhöhe wieder ihre Chancen, sind aber am Salzburger Abwehrbollwerk gescheitert.
Nun heißt es für die Bozener alles oder nichts und daher bereiten sich die Red Bulls auf ein Spiel vor, in dem die Italiener alle Register ziehen werden, um die Serie zu verlängern. Schon gestern hat man gesehen, dass sie von Beginn an die Offensive gesucht haben und mindestens so druckvoll muss man sie auch morgen erwarten. Die Red Bulls wollen ihre Titelchance gleich morgen nutzen und versuchen, mit den gleichen Tugenden wie in den letzten Spielen zum Erfolg zu kommen. Begleitet werden sie von ca. 160 Salzburger Fans, die sie in der Bozener Eiswelle mit über 6.500 Zuschauern unterstützen werden.
Head Coach Matt McIlvane
„Das ist natürlich kein leichtes Spiel. Wir versuchen, nicht zu sehr darüber nachzudenken. Wir haben 61 Spiele in dieser Saison gespielt. Dieses Spiel ist zwar nicht einfach nur ein weiteres Spiel, aber wir versuchen das so zu sehen. Uns auf das Spiel als solches und die Details, die wir machen wollen, zu fokussieren. Bozen war bis jetzt in jedem Spiel ein sehr starker Gegner und wird auch morgen wieder zu einer Herausforderung für uns.“
Kapitän Thomas Raffl
„Gestern haben wir zu viele Strafen genommen. Zwar konnten wir uns in unseren Unterzahlspielen schadlos halten, aber das müssen wir morgen in Bozen besser machen und noch konstanter spielen. Das Titelgerede versuchen wir aber auszublenden. Es ist ein Spiel wie jedes andere, wir bereiten uns wieder intensiv darauf vor und wollen dann unsere beste Leistung abrufen. Wir rechnen mit einem starken Push von Bozen, sie spielen daheim und da kommen sie immer sehr stark aus der Kabine. Aber im Playoff ist ohnehin jedes Spiel schwer und wir sind bereit.“
Zahlen zum Playoff-Finale
Auch in den beiden bisherigen Finalserien, welche die Bozener beide gewannen (2018 und 2014), haben sie jeweils das erste Spiel gewonnen. 2018 holten sie auch einen 2:3-Serienrückstand auf. Noch nie aber lagen sie gegen Salzburg mit zwei Siegen in Rückstand bzw. hatten die Red Bulls eine 3:1-Serienführung.
Dennis Robertson ist die große Playoff-Überraschung im Salzburger Team. Der 31-jährige Verteidiger hat in der Post Season bereits fünf Tore – davon zwei in den letzten beiden Finalspielen – erzielt, in der Regular Season waren es zwei.
Im Tor bleibt Atte Tolvanen das Maß der Dinge. Der 28-jährige Finne feierte gestern sein drittes Shutout im Playoff, insgesamt war es das sechste der gesamten Saison. Im Playoff hält er nun bei einer Fangquote von 95,8%. Bozens Sam Harvey hält im Playoff ebenfalls starke 94% aller Schüsse.
win2day ICE Hockey League | Playoff-Finale | Spiel 5
HCB Südtirol Alperia – EC Red Bull Salzburg
So, 16.04.2023; Bozen, 17:30 Uhr
Medieninfo Red Bull Salzburg
15.04.2023