
Die komplette neunte Runde des powerfusion Men-Grunddurchgangs geht Samstagabend in Szene und steht ganz im Zeichen des Spitzenspiels zwischen Titelverteidiger HYPO TIROL Volleyballteam (2.) und Tabellenführer TSV Raiffeisen Hartberg.
Spielbeginn in der USI-Halle ist um 18 Uhr. Zeitgleich trifft UVC McDonald’s Ried (7.) auf VCA Amstetten NÖ (8.). Ab 19 Uhr empfängt VBC TLC Weiz (9.) Vizemeister SK Zadruga Aich/Dob (5.), Union Raiffeisen Waldviertel (3.) Schlusslicht VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt und gastiert UVC Holding Graz (4.) bei TJ Sokol V/Post SV Wien (6.). LAOLA1 streamt alle Spiele LIVE!
Titelverteidiger HYPO TIROL Volleyballteam und TSV Raiffeisen Hartberg sind ungeschlagen, wobei die Steirer mit einem Spiel mehr vier Punkte vor den Innsbruckern die Tabelle anführen. Am Mittwoch bezwangen die Blues im CEV Cup Fenerbahce Istanbul 21:19 im Tie-Break, behielten gegen den von seinen Fans frenetisch angefeuerten mehrfachen türkischen Champion einen kühlen Kopf, zeigten eine beeindruckende Leistung. Hartberg ist das einzige Team, das im powerfusion VL-Grunddurchgang noch keinen Punkt abgeben musste. HYPO TIROL-Assistant Coach Daniel Koncal glaubt „fest an einen klaren Sieg“. Man habe auf der Bank mehr Optionen. „Wir sind überzeugt, die qualitativ stärkere Mannschaft zu sein. Dennoch dürfen wir die Grundsechs von Hartberg nicht unterschätzen.“ Die Hartberger sehen sich in der Außenseiterrolle. „Doch wir sind auch überzeugt, wenn alles passt, gewinnen zu können. Wir freuen uns auf dieses Kräftemessen und werden voll angreifen“, verspricht TSV-Blocker Richard Hensel. Der Eintritt in die USI-Halle ist für alle Zuschauer:innen frei!
UVC McDonald’s Ried ist nach der zweiten Niederlage in Folge nicht mehr in der oberen Tabellenhälfte zu finden, auf den siebten Platz abgerutscht. Am Samstag empfangen die Innviertler VCA Amstetten NÖ und sind entschlossen, sich in ihrem Raiffeisen Volleydome zu rehabilitieren. Mit Amstetten trifft man auf einen Gegner in der Krise. Die Mostviertler kamen noch nicht in Schwung, haben erst einen Sieg und vier Punkte eingefahren.
Immer besser läuft es für Union Raiffeisen Waldviertel. Die Nordmänner gehen als klare Favoriten ins Heimspiel gegen Schlusslicht VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt. Mit 17 Punkten liegt Waldviertel gleichauf mit HYPO TIROL, hat allerdings zwei Spiele mehr absolviert. Die WSL konnten in der achten Runde gegen HYPO TIROL einen Satz gewinnen, sehen sich im Aufwind. „Alles ist möglich“, gibt sich Kapitän Simon Frühbauer vor der Auswärtsfahrt nach Zwettl zuversichtlich. Sportdirektorin Karin Frühbauer ist sich freilich der Außenseiterrolle bewusst, „wir haben aber vergangenes Wochenende Energie und Selbstvertrauen getankt, können befreit aufspielen“.
SK Zadruga Aich/Dob hat sich mit neun Punkten aus drei Spielen vom Tabellenende bis auf Platz fünf vorgearbeitet. Beim Vorletzten VBC TLC Weiz wollen die Unterkärntner ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Das Manko von Aich/Dob ist allerdings die Konstanz. Auf sehr gute Phasen folgt allzu oft ein Leistungsabfall – so auch zuletzt im CEV Cup bei AONS Milon Nea Smyrni Athen. „Das war nicht, was wir uns vorstellen. Es war viel mehr für uns möglich. Diese taktischen Aussetzer sind für mich einfach unerklärlich“, ärgerte sich Sportdirektor Martin Micheu nach dem Spiel in Griechenlands Hauptstadt und fordert bei Weiz eine solide Leistung.
TJ Sokol V/Post SV Wien hat in sieben Spielen drei Siege eingefahren, ist klar auf Playoffkurs. Mit UVC Holding Graz wartet eine schwierige Aufgabe auf Kapitän Florian Weikert und Co. Die Murstädter liegen auf einem abgesicherten vierten Tabellenplatz. „Wir dürfen nicht glauben“, so Graz-Angreifer Lorenz Rössl, „dass es ein einfaches Spiel wird. Wie man zuletzt gesehen hat, sind die Wiener brandgefährlich. Wir müssen von Beginn an Vollgas geben und dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen.“ Sokol will sich im Mittelfeld festsetzen. „Es ist daher ein sehr wichtiges Spiel für uns. Wir haben gegen Graz seit dem Aufstieg noch nicht gewinnen können. Das wollen wir dringend ändern“, stellt Sokol-Mittelblocker Tobias Ofner klar und ist überzeugt: „Wenn wir befreit spielen und viel Druck am Service erzeugen, können wir siegreich vom Feld gehen.“
powerfusion VL Men, 9. Runde
25.11., 18:00: UVC McDonald’s Ried vs. VCA Amstetten NÖ
25.11., 18:00: HYPO TIROL Volleyballteam vs. TSV Raiffeisen Hartberg
25.11., 19:00: VBC TLC Weiz vs. SK Zadruga Aich/Dob
25.11., 19:00: Union Raiffeisen Waldviertel vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
25.11., 19:00: TJ Sokol V/Post SV Wien vs. UVC Holding Graz
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STEELVOLLEYS und Wildcats im Verfolgerduell
Die Hinrunde des AVL Women-Grunddurchgangs wird am Wochenende abgeschlossen. Vier Spiele finden am Samstag statt, darunter das Topduell zwischen Meister Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg (2.) und ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt (4.). Beginn in der SMS Linz-Kleinmünchen ist um 18.30 Uhr. VB NÖ Sokol/Post (5.) und UVC Holding Graz (3.) eröffnen zwei Stunden früher in Wien die neunte Runde. Im Duell zwischen UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn (7.) und TSV Sparkasse Hartberg (8.), 17 Uhr, treffen punktegleiche Teams aufeinander. Schlusslicht ASKÖ Volksbank Purgstall empfängt um 18 Uhr PSVBG Salzburg (6.). Tabellenführer TI-Schuh-Staudinger-volley gastiert Sonntagnachmittag, 15 Uhr, bei Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz (9.). LAOLA1 zeigt alle Spiele im Livestream!
Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg und ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt halten bei sieben Siegen, der Titelverteidiger hat allerdings drei Punkte mehr auf dem Konto. „Die Wildcats werden ihre Krallen ausfahren“, ist Facundo Morando, Cheftrainer des Serienmeisters, überzeugt und rechnet dementsprechend mit einem spannenden Duell: „Das großes Ziel ist es, unsere Siegesserie gegen heimische Teams in der SMS Linz-Kleinmünchen fortzusetzen.“ Die Wildcats fahren in der Überzeugung nach Linz, dass mit einer taktisch disziplinierten Leistung einiges möglich ist. „Wir haben zuletzt gegen Eisenerz sehr geordnet gespielt“, lobt Trainer Andrej Flajs. „Am Aufschlag waren wir auch sehr fokussiert. In diesem Element müssen wir uns aber gegen Linz-Steg noch steigern.“
Rekordmeister VB NÖ Sokol/Post hat zuletzt an Boden verloren, liegt bereits sechs Punkte hinter UVC Holding Graz. Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova vermisste in den vergangenen Spielen Stabilität: „Wir müssen uns auch mehr trauen. Die Grazerinnen scheinen, sehr gut eingespielt. Gegen sie war es in den vergangenen Saisonen immer schwierig.“ Die Murstädterinnen starteten mit zwei Niederlagen in die Saison, danach eilten sie allerdings von Sieg zu Sieg und liegen nur noch zwei Punkte hinter dem Tabellenführer. Graz-Außenangreiferin Viktoria Goger erinnert sich an die Duelle im Frühjahr im AVL-Halbfinale. Damals setzte sich Sokol/Post durch. „Das tat sehr weh, weil wir einen starken Grunddurchgang hingelegt haben und der Titel drinnen gewesen wäre. Das alles ist aber abgehakt, wir wollen am Samstag in Wien den Sieg holen,“ gibt Goger die Richtung vor. Sportdirektor Frederick Laure rechnet mit einem „sehr schweren Auswärtsspiel, auch wenn die letzten Ergebnisse für uns sprechen“. Sokol/Post werde keine Geschenke verteilen. „Wenn wir uns nach vorne orientieren wollen, dann muss aber ein Sieg her.“
UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn und TSV Sparkasse Hartberg halten bei sechs Punkten, der Sieger geht als Siebter in die Rückrunde. „Vergangene Woche in Salzburg hat es leider nicht für Punkte gereicht, umso wichtiger ist dieses Spiel“, betont UNIONvolleys-Kapitänin Janine Vogl. Die Hartbergerinnen sind auf ein Duell auf Augenhöhe eingestellt. „Wir wissen“, erklärt Diagonalangreiferin Franziska Trummer, „dass wir etwas Zählbares mitnehmen können und wollen unbedingt gewinnen. Wir werden kämpfen und taktisch diszipliniert auftreten. Wir haben einen guten Matchplan, den es umzusetzen gilt!“
Klar ist die Rollenverteilung im Aufeinandertreffen von ASKÖ Volksbank Purgstall mit PSVBG Salzburg. Der Tabellenletzte wartet noch auf einen Sieg. Mit Hilfe der Fans hofft man aber, den PSVBG-Damen gefährlich werden zu können. „Im Purgstaller Hexenkessel ist alles möglich. So einfach wollen wir es den Salzburgerinnen nicht machen“, gibt sich Libera Luisa Eßletzbichler kämpferisch. Der Trainer der Gäste, Ulrich Sernow, weiß, worauf es in der kleinen Halle vor tollen Fans ankommen wird: „Wichtig ist es, starke Nerven zu haben und technisch sauberen Volleyball zu spielen. Wir haben die Chance, die Hinrunde mit fünf Siegen abzuschließen.“
Mit acht Siegen wollen die Spielerinnen des Tabellenführers in die zweite GD-Hälfte starten. Dazu muss TI-Schuh-Staudinger-volley am Sonntag bei Underdog Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz gewinnen. Die Steirerinnen kassierten sechs Niederlagen in Folge. Pflichtsiege sind allerdings oft schwieriger einzufahren, als vielfach angenommen. Können die Erzbergmadln dem Favoriten ein Bein stellen?
AVL Women, 9. Runde
25.11., 16:30: VB NÖ Sokol/Post vs. UVC Holding Graz
25.11., 17:00: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. TSV Sparkasse Hartberg
25.11., 18:00: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. PSVBG Salzburg
25.11., 18:30: Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
26.11., 15:00: Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz vs. TI-Schuh-Staudinger-volley
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ÖVV
24.11.2023