
Meister HYPO TIROL Volleyballteam hat Samstagabend das powerfusion VL-Schlagerspiel in der USI-Halle gegen Tabellenführer TSV Raiffeisen Hartberg gewonnen.
Die “Blues“ setzten sich in der neunten Runde nach 2:0-Satzführung im Tie-Break (25:11, 25:22, 19:25, 22:25, 15:10) durch und liegen noch drei Punkte hinter den Steirern, die aber ein Spiel mehr (8) absolviert haben. HYPO TIROL ist das einzige noch ungeschlagen Team. Topscorer Luan Weber (30) und Arthur Nath (18) bzw. Lukas Glatz (22) und Dmytro Fedorenko (16).
Am Mittwoch kämpft HYPO TIROL bei Fenerbahce Istanbul um den Aufstieg ins CEV Cup-Achtelfinale. Im Hinspiel konnte sich das Team von Headcoach Stefan Chrtiansky im Tie-Break 21:19 durchsetzen, in Istanbul erwartet Kapitän Niklas Kronthaler und Co. ein Hexenkessel.
Da die Innsbrucker zum zweiten Mal einen Punkt abgaben, verloren sie einen Platz, sind nun Dritter hinter Union Raiffeisen Waldviertel. Die Nordmänner behielten in der Stadthalle Zwettl gegen Schlusslicht VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt in 77 Minuten 3:0 (25:21, 25:19, 25:22) die Oberhand. Waldviertel hat als einzige Mannschaft der Top-4 bereits neun Spiele bestritten. Topsscorer: Koendert Daan Streutker (26) und Niklas Stooß (12) bzw. Simon Frühbauer (15) und Moritz Nedetzky (7).
UVC Holding Graz ließ bei TJ Sokol V/Post SV Wien nichts anbrennen, siegte 3:0 (25:19, 25:20, 25:18) und ist weiter Vierter. Topscorer: Boris Nikolic (13), Aaron Reis und Tobias Ofner (je 7) bzw. Lorenz Rössl (18) und Arwin Kopschar (11). Auch Vizemeister SK Zadruga Aich/Dob gewann auswärts in drei Sätzen – 31:29, 25:20, 25:21 bei VBC TLC Weiz. Die Unterkärntner verteidigten somit Platz fünf.
UVC McDonald’s Ried wurde seiner Favoritenrolle gegen VCA Amstetten NÖ gerecht, gewann im Raiffeisen Volleydome souverän in drei Sätzen (25:15, 25:19, 25:22). Topscorer des Tabellensechsten waren Tomasz Rutecki (22) und Markus Berger (11) bzw. bei den Mostviertlern Kirill Krasnevski (12) und Maximilian Schober (11). „Wir hatten keine Idee und im Endeffekt auch keine Chance. Das ist traurig“, zeigte sich VCA-Sportdirektor Michael Henschke nach der siebten Niederlage enttäuscht. Man müsse sich nun darauf konzentrieren, Platz acht zu halten und den Playoff-Einzug zu schaffen. „Ich verstehe ja, dass die Mannschaft verunsichert ist. Aber wir brauchen Konzentration und Leistung“, so Henschke abschließend.
VCA Amstetten NÖ kommt auch in Ried aus Krise nicht heraus
Acht von neun Runden in der ersten Hälfte der Powerfusion Volley League Men sind absolviert und der VCA Amstetten NÖ steht in der Tabelle nur auf dem achten Platz. Vier Zähler, davon ein klarer Sieg, konnte das Team aus dem Mostviertel bisher erringen, eine dürftige Bilanz, bedenkt man, dass in der Hinrunde nur noch das Nachtragspiel gegen Tabellenführer TSV Raiffeisen Hartberg fehlt.
„Im Endeffekt müssen wir uns jetzt darauf konzentrieren, dass wir das Playoff erreichen. Die sieben Teams vor uns liegen uns schon mehr als sechs Punkte voraus, daher gilt das Augenmerk jetzt gegen die nachfolgenden Teams zu verteidigen“, erklärte VCA-Sportdirektor Michael Henschke nach der 0-3 Niederlage gegen UVC Ried/Innkreis am Samstagabend.
Mit 15-25, 19-25 und 22-25 verlor sein Team klar im Innviertel, erlitt die siebte Saisonniederlage. „Wir hatten keine Idee Ried zu schlagen und hatten im Endeffekt auch keine Chance. Das ist traurig“, fügte er an. Die Niederösterreicher sind zwar durch Verletzungen gebeutelt in den letzten Wochen, konnten sich aber selbst nicht aus der Misere befreien.
„Ich verstehe ja, dass die Mannschaft verunsichert ist. Aber wir brauchen Konzentration und Leistung in unseren Spielen“, forderte Henschke. Am kommenden Samstag beginnt die Rückrunde, wo die Mostviertler zu Hause Meister Hypo Tirol Volleyballteam empfangen. „Vielleicht ist das ja für uns der ideale Aufbaugegner, um endlich die Spur zu finden“, erklärte Henschke im Hinblick auf den nächsten Gegner.
powerfusion VL Men, 9. Runde
25.11., 18:00: UVC McDonald’s Ried vs. VCA Amstetten NÖ 3:0 (25:15, 25:19, 25:22)
25.11., 18:00: HYPO TIROL Volleyballteam vs. TSV Raiffeisen Hartberg 3:2 (25:11, 25:22, 19:25, 22:25, 15:10)
25.11., 19:00: VBC TLC Weiz vs. SK Zadruga Aich/Dob 0:3 (29:31, 20:25, 21:25)
25.11., 19:00: Union Raiffeisen Waldviertel vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:0 (25:21, 25:19, 25:22)
25.11., 19:00: TJ Sokol V/Post SV Wien vs. UVC Holding Graz 0:3 (19:25, 20:25, 18:25)
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Wildcats schlagen STEELVOLLEYS, Graz übernimmt Tabellenführung
ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt hat das Topspiel der neunten AVL Women-Runde gegen Titelverteidiger Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg in vier Sätzen für sich entschieden. Kathi Holzer und Co. feierten einen 25:16, 25:16, 20:25, 25:17-Auswärtserfolg und verbesserten sich auf den dritten Platz vor dem Meister. Beide Teams haben 20 Punkte, aber Klagenfurt einen Sieg mehr (8) eingefahren. Topscorerin war Holzer (22) vor Teamkollegin Zala Krasovec (19) und den Linzerinnen Jamie Stivers (15) und Emily Zinger (11).
Die Kärntnerinnen waren in den Elementen Block (10 zu 4) und Angriff (51 zu 41 bzw. 43% zu 31%) überlegen. Am Service hatte Linz mit 8:4 Assen die Nase vorn. „Gratulation an das gesamte Team, einfach super“, freute sich Wildcats-Obmann Josef Laibacher. STEELVOLLEYS-Coach Facundo Morando war nach der ersten Daison-Heimpleite freilich enttäuscht: „Wir haben uns einiges vorgenommen, aber viel zu wenig umsetzen können. Das lag am starken Gegner, noch viel mehr jedoch an unserer Leistung. Speziell in den ersten beiden Sätzen waren wir überhaupt nicht in der Lage, den notwendigen Fokus und noch viel weniger die notwendige Entschlossenheit aufzubauen. Eine Niederlage in dieser Form tut richtig weh.“
UVC Holding Graz hat den siebten Liga-Sieg in Folge eingefahren, setzte sich bei Rekordmeister VB NÖ Sokol/Post 3:1 (26:24, 17:25, 25:15, 25:23) durch. Im vierten Satz gaben die Gastgeberinnen eine 22:17-Führung aus der Hand. Die Murstädterinnen halten zur Halbzeit des Grunddurchgangs bei 22 Punkten und führen die Tabelle zumindest bis morgen an. Zum Abschluss der Hinrunde empfängt Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz Sonntagnachmittag TI-Schuh-Staudinger-volley. Die Innsbruckerinnen wollen Platz eins zurückholen.
ASKÖ Volksbank Purgstall schloss die Hinrunde ohne Erfolg ab. Der Tabellenletzte zog im Heimspiel gegen PSVBG Salzburg 1:3 (19:25, 25:27, 26:24, 23:25) den Kürzeren. Die Niederösterreicherinnen zeigten eine kämpferisch gute Leistung, konnten sich aber in den Sätzen drei und vier nicht belohnen. Topscorerinnen: Sarah Kastenberger (21) und Fiona Ludwig (20) bzw. Patricia Maros und Anastasiia Tyshschenko (je 21). Durch den Auswärtssieg überholte das Team von Headcoach Ulrich Sernow Sokol/Post und ist nun Fünfter.
Die Damen des TSV Sparkasse Hartberg jubelten über den dritten Saisonsieg, gewannen bei UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn nach Satzrückstand 3:1 (18:25, 25:12, 26:24, 28:26) und kletterten auf Platz sieben. Topscorerinnen: Victoria Höfer (10), Ingrid Grafik, Anna Hammarberg und Oleksandra Shkarupa (je 7) bzw. Iva Poljicak (16), Selina Bauernfeind (14) und Linda Peischl (4). „Wir wollten heute punkten, wussten, dass es möglich ist, und es ist uns gelungen“, so TSV-Headcoach Boris Bujak. UNIONvolleys-Topscorerin Höfer vermisste Servicedruck: „So haben wir den Gegner ins Spiel kommen lassen.“ Ihr Trainer Jan Timko zeigte sich „sehr enttäuscht“.
AVL Women, 9. Runde
25.11., 16:30: VB NÖ Sokol/Post vs. UVC Holding Graz 1:3 (24:26, 25:17, 15:25, 23:25)
25.11., 17:00: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. TSV Sparkasse Hartberg 1:3 (25:18, 12:25, 24:26, 26:28)
25.11., 18:00: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. PSVBG Salzburg 1:3 (19:25, 25:27, 26:24, 23:25)
25.11., 18:30: Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 1:3 (16:25, 16:25, 25:20, 17:25)
26.11., 15:00: Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz vs. TI-Schuh-Staudinger-volley
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ÖVV
VCA Amstetten NÖ
25.11.2023