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Das Volleyball-Jahr 2023 ist auf der Zielgerade: In der powerfusion VL standen am Samstag vier Spiele der 12. Runde auf dem Programm, und es gab durchwegs klare Siege.

Tabellenführer TSV Raiffeisen Hartberg setze sich bei TJ Sokol V/Post SV Wien durch (25:17, 25:17, 25:19). Titelverteidiger HYPO TIROL Volleyballteam gab sich bei UVC McDonald’s Ried keine Blöße (25:18, 25:18, 25:13). UVC Holding Graz wurde seiner Favoritenrolle gegen VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vollauf gerecht (25:20, 25:17, 25:14).

SK Zadruga Aich/Dob verlängerte seinen Erfolgslauf gegen Union Raiffeisen Waldviertel (25:18, 25:15, 25:22), feierte seinen siebten Ligasieg in Folge.

HYPO TIROL glänzte in Ried durch eine exzellente Angriffs- und sehr gute Blockleistung. Basis war ein starkes Service. „Entscheidend auch, dass wir in den Situationen, in denen Ried viel Druck erzeugt hat, eine stabile Annahme hatten“, zeigte sich Gäste-Coach Stefan Chrtiansky zufrieden und blickt bereits auf die kommenden Herausforderungen: „Das war das erste von drei Spielen, unser Fokus gilt schon Graz am Montag.“

Die Murstädter sind nach ihrem klaren Heimsieg über Klagenfurt nur noch einen Punkt hinter den drittplatzierten Waldviertlern, die erstmals seit der ersten Runde nicht punkten konnten. In Bleiburg hingen die Trauben zu hoch. Aich/Dob fehlen nach dem überzeugenden Sieg zwei Punkte auf URW. „Das war unsere beste Saisonleistung. Wir konnten mit dem Service viel Druck erzeugen und haben völlig verdient klar gewonnen. Wir sind im Kampf um Platz drei zurück“, freute sich Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu.

Nicht nach Wunsch läuft es bislang für VCA Amstetten NÖ und VBC TLC Weiz. Im Sonntagsspiel (16:30 Uhr) empfängt der Vorletzte das Schlusslicht. In ihrer Heimhalle wollen die Mostviertler für die Auswärtsniederlage in der dritten Runde Revanche nehmen, sich mit dem ersten Heimsieg vom Tabellenende absetzen und im Kampf um ein Playoff-Ticket Boden gutmachen. Nach vielen Niederlagen und Verletzungspech ist im Team von VCA-Sportdirektor Michael Henschke die Verunsicherung deutlich spürbar. „Es gilt, den richtigen Weg für 2024 einzuschlagen. Wir brauchen gegen Weiz einen Sieg, ein Erfolgserlebnis“, stellt Henschke, der wieder den Trainersessel einnehmen wird, klar. Den 62-Jährigen plagen weiter Verletzungssorgen. Außerdem ist sein Kapitän Yousri Anegay wegen Krankheit fraglich.

Am Montag trifft Meister HYPO TIROL im Nachtragsspiel der 5. Runde auf Graz. Die Blues wollen – ab 20:15 Uhr live in ORF SPORT + – ungeschlagen bleiben und die Tabellenspitze erobern. Frederick Laure, Sportdirektor der Murstädter: „HYPO TIROL ist absolut Favorit – in diesem Duell wie in der Meisterschaft. Man hat aber gesehen, dass sie in Spielen auch angreifbar waren. Wir fahren nach Innsbruck, um Punkte zu holen!“

Cup-Halbfinalkracher vor Weihnachten
Das letzte powerfusion VL-Spiel 2023 ist allerdings nicht der Abschluss des Volleyball-Jahres. Denn am 20. und 21. Dezember stehen noch die Cup-Halbfinalkracher auf dem Programm: Aich/Dob empfängt zum zweiten Mal in vier Tagen Waldviertel, ums letzte Endspielticket kämpfen Hartberg und HYPO TIROL!

powerfusion VL Men, 12. Runde
16.12., 17:30: UVC Holding Graz vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:0 (25:20, 25:17, 25:14)
16.12., 18:00: UVC McDonald’s Ried vs. HYPO TIROL Volleyballteam 0:3 (18:25, 18:25, 13:25)
16.12., 19:00: TJ Sokol V/Post SV Wien vs. TSV Raiffeisen Hartberg 0:3 (17:25, 17:25, 19:25)
16.12., 19:00: SK Zadruga Aich/Dob vs. Union Raiffeisen Waldviertel 3:0 (25:18, 25:15, 25:22)
17.12., 16:30: VCA Amstetten NÖ vs. VBC TLC Weiz

Nachtragsspiel 5. Runde
18.12., 20:15: HYPO TIROL Volleyballteam vs. UVC Holding Graz LIVE in ORF SPORT +

Spielplan, alle Ergebnisse und Tabelle

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Graz nach Sieg über Salzburg an Tabellenspitze
Keine Überraschungen in den vier Samstagsspielen der 12. AVL Women-Runde, alle Spiele endeten mit Heimsiegen: UVC Holding Graz musste im Raiffeisen Sportpark allerdings hart kämpfen, bezwang PSVBG Salzburg erst im Tie-Break (16:25, 25:16, 25:20, 27:29, 15:7). Die Murstädterinnen setzten sich an die Tabellenspitze und können am Sonntag mit einem Erfolg im vorgezogenen Spiel der 14. Runde über UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn Platz eins festigen. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt schlug ASKÖ Volksbank Purgstall (25:15, 25:19. 25:20) und Rekordmeister VB NÖ Sokol/Post fertigte TSV Sparkasse Hartberg ab (25:16, 25:18, 25:15). Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz gewann das Duell um den achten Platz gegen Bisamberg-Hollabrunn (25:18, 25:22, 25:19) und ist somit auf Viertelfinalkurs. Der Schlager der 12. Runde ist Montagabend das ORF SPORT +-Livespiel zwischen TI-Schuh-Staudinger-volley und Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg (17.30 Uhr).

Die Grazerinnen sind seit zehn Spielen ungeschlagen, liegen nun bei einem Spiel mehr einen Punkt vor Supercup-Sieger TI-volley. Gewinnen Kapitänin Anna Oberhauser und Co. auch am Sonntag gegen die UNIONvolleys, gehen sie als Tabellenführerinnen ins neue Jahr. Auch die drittplatzierten Wildcats halten bei zehn Siegen aus zwölf Spielen, haben aber drei Punkte weniger gesammelt. Trainer Andrej Flajs gab gegen Purgstall den jungen Wildkatzen mehr Spielzeit und schonte über weite Strecken seine Stammkräfte. Jana Zierler legte eine Talentprobe als Zuspielerin ab, Lana Husanovic spielte anstelle von Katja Jontes, Isi Katz unterstrich im Außenangriff ihre Klasse und Libera Lea Gober ersetzte Stammlibera Julia Bier mit Erfolg. In der Diagonale erhielt Jungendnationalspielerin Lotta Lippitsch den Vorzug vor Sara Neiss.

Durchwachsen war der Herbst für Sokol/Post, der Jahresabschluss gegen Hartberg aber überzeugend. „Ich bin sehr froh, dass wir das letzte Spiel vor Weihnachten gewonnen haben. Es war nicht so einfach, wie gedacht, da wir mit einer Aufstellung gespielt haben, die so noch nie am Feld stand. Auch unsere Spielerinnen von der Bank haben heute einen super Impact gehabt“, freute sich Sokol/Post-Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova.

TI-volley und Meister Linz-Steg lieferten einander in dieser Saison bereits fünf heiße Duelle. Im Supercup und ÖVV-Cup-Halbfinale behielten die Innsbruckerinnen in fünf Sätzen die Oberhand, in der AVL-Hinrunde und im CEV Challenge Cup (Golden Set nach Hin- u. Rückspiel) setzten sich die STEELVOLLEYS durch. Im ORF SPORT +-Livespiel am Montag ist wieder mit einem Spiel auf Messers Schneide zu rechnen. TI-volley ist in dieser Saison in Innsbruck ungeschlagen.

AVL Women, 12. Runde
16.12., 15:00: Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz vs. UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn 3:0 (25:18, 25:22, 25:19)
16.12., 16:30: VB NÖ Sokol/Post vs. TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:16, 25:18, 25:15)
16.12., 18:30: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt vs. ASKÖ Volksbank Purgstall 3:0 (25:15, 25:19. 25:20)
16.12., 20:00: UVC Holding Graz vs. PSVBG Salzburg 3:2 (16:25, 25:16, 25:20, 27:29, 15:7)
18.12., 17:30: TI-Schuh-Staudinger-volley vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg LIVE in ORF SPORT +

vorgezogenes Spiel 14. Runde
17.12., 18:30: UVC Holding Graz vs. UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn

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Presseinfo
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– zum Sportreport Volleyball-Kanal

16.12.2023


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