Symbolbild Volleyball

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Der powerfusion Volley League-Grunddurchgang wird am Wochenende mit fünf Begegnungen fortgesetzt. Das Topspiel bestreiten Samstagabend HYPO TIROL Volleyballteam und Union Raiffeisen Waldviertel (18 Uhr).

Die Nordmänner sind eines von drei Teams, das den Innsbruckern in dieser Saison einen Punkt abknöpfen konnte. In seiner Heimhalle will der Titelverteidiger allerdings nichts anbrennen lassen und den nächsten Schritt Richtung Gewinn des Grunddurchgangs setzen.

„Unser Ziel ist es, kein Spiel im Grunddurchgang zu verlieren und als Erster in die Playoffs zu gehen. Das bedeutet, dass wir uns drei Punkte von dieser Partie erwarten. Es wird sicher ein spannendes Spiel“, so Stefan Chrtiansky, Erfolgscoach der Innsbrucker. Sein Team besiegte in dieser Saison Waldviertel bereits zweimal. Denn auch im Supercup Ende September stand man den Nordmänner gegenüber, gewann souverän in drei Sätzen.

VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt und VCA Amstetten NÖ liefern einander ein Duell ums letzte Playoff-Ticket. Beide Teams halten bei acht Punkten, wobei Klagenfurt einen Erfolg mehr einfahren konnte. WSL-Kapitän Simon Frühbauer und Co. treten am Samstag beim UVC McDonald’s Ried an (18 Uhr). „Ried hat drei Siege mehr am Konto, aber in den vergangenen Wochen mit Verletzungspech zu kämpfen. Wir werden alles geben, um die Chance auf weitere Punkte zu nutzen“, so WSL-Sportdirektorin Karin Frühbauer, die hofft, dass alle Spieler voll einsatzfähig sind. Es geht nämlich ein Magen-Darm-Virus um und einige Wehwehchen nach dem Doppelwochenende zuletzt haben sich auch eingeschlichen. Der Kapitän ist jedenfalls optimistisch: „Der Sieg gegen Amstetten hat uns Selbstvertrauen gegeben – wir können gewinnen!“

Gleich zwei schwierige Aufgaben warten auf Amstetten. Die Mostviertler gastieren am Samstag beim Vizemeister SK Zadruga Aich/Dob (19 Uhr). Die Unterkärntner brauchen dringend Punkte, wollen sie im Kampf um Platz drei noch eine gute Rolle spielen. Am Sonntag geht es für Amstetten zum zweitplatzierten TSV Raiffeisen Hartberg. Es ist das Nachtragsspiel der siebten Runde und daher das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison. Der VCA verlor seine ersten beiden Jänner-Spiele, vergab sowohl gegen Waldviertel als auch Klagenfurt Matchbälle. „Wir müssen uns was einfallen lassen. Lassen wir weiter die Punkte so liegen, dann sind wir richtig in Abstiegsgefahr“, warnt VCA-Sportdirektor Michael Henschke. Wesentlich entspannter ist die Situation in Hartberg. Kapitän Max Steinböck fordert eine Fortsetzung des Erfolgslaufs: „Amstetten ist schwer zu bespielen, aber zu Hause müssen wir reüssieren. Wir werden fokussiert auftreten und haben auch einen guten Matchplan.“

TJ Sokol V/Post SV Wien empfängt Samstagabend (19 Uhr) VBC TLC Weiz. Der Tabellensiebte präsentierte sich in seinen ersten Spielen 2024 in sehr guter Form, feierte Siege gegen Waldviertel und Klagenfurt. Das Playoff-Ticket haben die Wiener beinahe in der Tasche. „Wenn wir wieder so spielen wie am vergangenen Wochenende, ist auf alle Fälle ein Sieg möglich. Wir dürfen jetzt aber nicht nachlassen“, fordert Sokol-Aufspieler Lukas Florian gegen das Schlusslicht einen fokussierten Auftritt.

powerfusion Volley League Men, Nachtragsspiele 15. Runde
20.01., 18:00: UVC McDonald’s Ried vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
20.01., 18:00: HYPO TIROL Volleyballteam vs. Union Raiffeisen Waldviertel
20.01., 19:00: TJ Sokol V/Post SV Wien vs. VBC TLC Weiz
20.01., 19:00: SK Zadruga AICH/DOB vs. VCA Amstetten NÖ
05.02., 20:15: TSV Raiffeisen Hartberg vs. UVC Holding Graz

Nachtragsspiel 7. Runde
21.01., 17:00: TSV Raiffeisen Hartberg vs. VCA Amstetten NÖ

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Zwei Schlagerspiele am Samstag
Erzbergmadln gewinnen in Hartberg

Die Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz haben Donnerstagabend einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um den Playoff-Einzug gefeiert. Sie gewannen das Steiermark-Derby beim Tabellennachbarn TSV Sparkasse Hartberg 3:1 (25:23, 25:21, 20:25, 25:13), halten somit nach 14 Spielen ebenfalls bei vier Siegen und zwölf Punkten. Der Vorsprung der beiden Teams auf den Neunten, UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn, ist mit sechs Zählern recht komfortabel. Beste Scorerinnen in der Hartberg-Halle waren bei den Gastgeberinnen Rachael Gunn (14), Selina Bauernfeind (12) und Linda Peischl (11) bzw. für die Erzbergmadln Iva Papac (17), Julia Mitter (16) und Saskia Bisanz (13).

Fünf AVL-Duelle steigen am Wochenende, zwei Topspiele gehen am Samstag in Szene. Den Anfang machen VB NÖ Sokol/Post und Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg (16.30 Uhr). Der Rekordmeister ist Fünfter, sechs Punkte hinter dem Titelverteidiger, dem nur drei Zähler auf den zweitplatzierten UVC Holding Graz fehlen. „Ich freue mich auf ein qualitativ hochwertiges Duell zwischen Vizemeister und Meister. Auf uns wartet nach ‚Pflichtsiegen‘ zuletzt nun wieder eine schwierige Aufgabe. Wir werden alles geben“, verspricht Sokol/Post-Kapitänin Lucia Miksikova. Das Hinspiel im November gewannen die STEELVOLLEYS in fünf Sätzen. Headcoach Facundo Morando kann nach einigen krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen am Samstag wohl wieder aus dem Vollen schöpfen. „Entscheidend wird aber sein“, erläutert Morando, „dass wir den Kampf vom ersten Ball weg annehmen und Sokol/Post wenig einfache Punkte ermöglichen. Außerdem können beide Teams personell umstellen und mit Wechseln für neue taktische Impulse sorgen. Wenn dies einem Team besser als dem anderen gelingt, könnte das ein weiterer entscheidender Faktor sein.“

Gleichauf mit den STEELVOLLEYS ist ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt. Der Tabellendritte empfängt im Schlager Tabellenführer und Supercup-Sieger TI-Schuh-Staudinger-volley (18.30 Uhr). Fest steht, dass es nicht das letzte Saisonduell sein wird. Denn am 24. Februar stehen einander Klagenfurt und TI-volley in Hartberg im Austrian Volley Cup-Finale gegenüber.

Einem Schlüsselspiel blicken die UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn entgegen. Sie empfangen im NÖ-Derby das noch sieglose Schlusslicht ASKÖ Volksbank Purgstall, brauchen einen Erfolg, um im Kampf ums letzte Viertelfinalticket Boden gutzumachen. „Im Hinspiel konnten wir uns nach klarer Führung erst knapp im fünften Satz durchsetzen und haben einen Punkt hergeschenkt, das passiert uns kein zweites Mal”, gibt sich UNIONvolleys-Außenangreiferin Lilli Hohenauer kämpferisch. Aber auch die Purgstallerinnen sind selbstbewusst. „Mit der Unterstützung unserer mitreisenden Fans wollen wir“, stellt Angreiferin Anja Hofmarcher klar, „den ersten Sieg holen und uns vielleicht bereits wichtige Punkte für die Relegation sichern.“ Am Sonntag hat Bisamberg-Hollabrunn erneut Heimvorteil. Gegen die Wildcats (17 Uhr) ist man allerdings Außenseiter.

Das gilt auch für die Erzbergmadln im letzten Spiel des Wochenendes gegen PSVBG Salzburg (18 Uhr). Die Truppe von Headcoach Ulrich Sernow liefert sich mit Sokol/Post ein Fernduell um den fünften Platz. Den PSVBG-Damen fehlen drei Punkte auf den ehemaligen Serienmeister. „Unser Ziel ist es, in Eisenerz Punkte zu holen und einen tollen, stabilen Volleyball der Spitzenklasse zu zeigen. Alle Spielerinnen sind topmotiviert und wollen sich Selbstvertrauen fürs Playoff holen“, erklärt Sernow.

UVC Graz sucht Verstärkung
Die UVC Graz-Damen starten erst am übernächsten Wochenende ins neue Jahr. Aktuell ist der Tabellenzweite auf der Suche nach Verstärkung. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Marie Bruckner (Kreuzbandriss) und dem Abgang der Griechin Elena Chantziaus aus persönlichen Gründen sieht man Handlungsbedarf. „Unser Kader ist leider etwas kleiner geworden, daher suchen wir eine Spielerin, die uns für die restliche Saison unterstützen kann. Es gibt eine paar Kandidatinnen“, berichtet Sportdirektor Frederick Laure. Minimalziel sei es, den zweiten Platz zu verteidigen, betont Headcoach Dominik Blaha und ergänzt: „Wir wollen versuchen, alle Spiele zu gewinnen, um vielleicht auch noch die Möglichkeit zu haben, am Ende des Grunddurchgangs ganz oben zu stehen.“

Austrian Volley League Women, Nachtragsspiele 13. Runde
18.01., 19:30: TSV Sparkasse Hartberg vs. Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz 1:3 (23:25, 21:25, 25:20, 13:25)
21:01., 17:00: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt

15. Runde
20.01., 16:30: VB NÖ Sokol/Post vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg
20.01., 18:30: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. ASKÖ Volksbank Purgstall
20.01., 18:30: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt vs. TI-Schuh-Staudinger-volley
21.01., 18:00: Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz vs. PSVBG Salzburg
05.02., 17:30: TSV Sparkasse Hartberg vs. UVC Holding Graz

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19.01.2024