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Noch 17 Spiele stehen im Grunddurchgang der powerfusion Volley League auf dem Programm, fünf am Samstag.

In der 16. Runde gastiert der ungeschlagene Meister und Tabellenführer HYPO TIROL Volleyballteam ab 16.30 Uhr bei TJ Sokol V/Post SV Wien (7.). Für den ersten Verfolger der Blues, TSV Raiffeisen Hartberg, geht es ins Mostviertel zum VCA Amstetten NÖ (9.).

Das Spiel beginnt um 18.30 Uhr. Drei Teams kämpfen um den dritten Platz und haben am Samstag Heimvorteil: Union Raiffeisen Waldviertel (3.) empfängt Schlusslicht VBC TLC Weiz, UVC Holding Graz (4.) hat UVC McDonald’s Ried (6.) im Raiffeisen Sportpark zu Gast und SK Zadruga Aich/Dob (5.) bittet VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt (8.) zum Kärntner Derby in die JUFA-Arena Bleiburg. Die Spiele beginnen um 19 Uhr. LAOLA1 streamt alle powerfusion VL-Partien live!

Sokol ist hervorragend ins neue Jahr gestartet, darf sich nach acht Punkten aus drei Spielen noch Chancen auf den sechsten Platz ausrechnen. Am Samstag kommt mit HYPO TIROL allerdings der Titelverteidiger in die Posthalle, dessen Ziel es ist, ungeschlagen in die Playoffs zu gehen. „Gegen Sokol haben wir noch nicht gespielt, das Hinrundenduell musste aufgrund unserer Champions League-Teilnahme verschoben werden. Daher treten wir am Wochenende auswärts und in einer Woche zu Hause gegen sie an“, erklärt HYPO TIROL-Headcoach Stefan Chrtiansky. Die Wiener seien vor allem in ihrer Heimhalle ein schwieriger und gefährlicher Gegner. Wir müssen aggressiv und mit voller Konzentration in die Begegnung gehen. Ziel sind drei Punkte.“

Amstetten droht das Viertelfinale zu verpassen, braucht dringend Punkte. Der nächste Gegner, Hartberg, ist das Team der Stunde, die einzige Mannschaft, die HYPO TIROL auf nationaler Bühne – im Cup-Halbfinale – biegen konnte. Bereits am vergangenen Sonntag stand der Tabellenzweite dem -neunten gegenüber, gewann das Nachtragsspiel souverän 3:0. Dabei sind mehrere TSV-Spieler angeschlagen. „Einfacher wird es nicht. Wir sind schon ziemlich am Limit, müssen da einfach durch. Wir haben einen breiten Kader und werden wieder in TSV-Manier um jeden Punkt kämpfen“, verspricht TSV-Kapitän Max Steinböck. Amstetten konnte diese Woche mit MEVZA League-Heimsiegen gegen Mladost Zagreb und Mursa Osijek Selbstvertrauen aufbauen. „Gegen die besten Teams Kroatiens zu bestehen, ist schon eine Leistung. Ich hoffe, das gibt uns einen Schub für die nächsten Wochen. Wollen wir ins Playoff, brauchen wir noch Punkte“, so VCA-Sportdirektor Michael Henschke.

Union Waldviertel hat bereits neun Punkte Rückstand auf Hartberg. Mit Weiz kommt eine nach Papierform lösbare Aufgabe in die Stadthalle Zwettl. Drei Punkte sind daher das erklärte Ziel der Nordmänner. Das Schlusslicht ist zwar noch nicht aus dem Rennen um ein Playoff-Ticket, hat allerdings mit Waldviertel, Hartberg und Aich/Dob ein sehr schwieriges Restprogramm.

Graz und Ried trennen zwei Plätze und sieben Punkte. Mit einem Sieg über die Innviertler hätten die Murstädter sehr gute Karten im Kampf um Platz drei, haben sie doch ein Spiel weniger als die unmittelbaren Konkurrenten bestritten. „Wir sind gewarnt, werden Ried sicher nicht unterschätzen. Die Liga ist so ausgeglichen wie nie zuvor und man darf kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen. Drei Punkte wären enorm wichtig“, stellt Graz-Sportdirektor Frederick Laure klar.

Aich/Dob ist den Teams aus Zwettl und Graz auf den Fersen. Nach schwachem Saisonstart hat man den dritten Platz im Grunddurchgang als neues Ziel ausgegeben. Dieses kann auch noch erreicht werden, allerdings nicht mehr aus eigener Kraft. Sportdirektor Martin Micheu zum Derby: „Drei Punkte sind Pflicht, da gibt es gar keine Diskussion!“ Bei den Lindwurmstädtern könnte Mittelblocker Noah Neunhoeffer wegen Hüftproblemen aufgrund von Überbelastung ausfallen. „Wichtig ist, dass er bald wieder ohne Schmerzen trainieren und spielen kann. Falls notwendig, muss er Samstag pausieren“, berichtet WSL-Headcoach Jiri Siller, dessen Team aktuell den letzten Playoff-Platz belegt.

powerfusion Volley League Men, 16. Runde
27.01., 16:30: TJ Sokol V/Post SV Wien vs. HYPO TIROL Volleyballteam
27.01., 18:30: VCA Amstetten NÖ vs. TSV Raiffeisen Hartberg
27.01., 19:00: SK Zadruga Aich/Dob vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
27.01., 19:00: UVC Holding Graz vs. UVC McDonald’s Ried
27.01., 19:00: Union Raiffeisen Waldviertel vs. VBC TLC Weiz

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Meister STEELVOLLEYS im Topspiel gegen Graz

Der AVL Women-Grunddurchgang ist in seiner entscheidenden Phase angekommen, bis zum Abschluss am 5. Februar kann sich in der Tabelle noch viel bewegen. Am Samstag steht die 16. Runde auf dem Programm, es trifft die obere auf die untere Tabellenhälfte. Den Auftakt machen um 14 Uhr VB NÖ Sokol/Post (5.) und UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn (9.). UVC Holding Graz (4.) und Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz (7.) stehen einander ab 16.30 Uhr gegenüber. Schlusslicht ASKÖ Volksbank Purgstall geht als krasser Außenseiter ins Heimspiel gegen Meister Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg (3.), Beginn ist 18 Uhr. Leader TI-Schuh-Staudinger-volley gastiert ab 18.30 Uhr bei TSV Sparkasse Hartberg (8.) und ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt (2.) ab 19 Uhr bei PSVBG Salzburg (6.). Sonntagabend, 18 Uhr, kommt es zum Schlager zwischen den STEELVOLLEYS und Grazerinnen. Es ist ein Nachtragsspiel der 13. Runde. LAOLA1 streamt alle AVL Women-Partien live!

Für die Murstädterinnen sind die Duelle mit den Erzbergmadln und STEELVOLLEYS aufgrund von Verschiebungen die ersten Spiele 2024. „Jetzt kommt die intensive und wichtige Phase des Grunddurchgangs. Wir sind noch im Rennen um Platz eins, es bleibt spannend bis zum Schluss“, ist Sportdirektor Frederick Laure überzeugt. Am Samstag ist sein Team klar in der Favoritenrolle, nicht so am Sonntag beim Meister. Obwohl Graz in der Hinrunde einen 3:1-Heimerfolg verbuchen konnte, gibt sich Kapitänin Anna Oberhauser zurückhaltend. „Linz-Steg hat sich noch einmal verstärkt, aber wir werden alles geben“, verspricht die 25-jährige Libera. Ziel sei es natürlich, bis Ende des Grunddurchgangs noch möglichst weit nach oben zu klettern. Am Mittwoch vermeldete Graz, dass man auf der Suche nach Ersatz für die verletzte Marie Bruckner und die abgewanderte Elena Chantzi fündig geworden sei. Um wen es sich handelt, wurde noch nicht bekanntgegeben. Die Spielerin soll in der kommenden Woche zum Team stoßen, ist also fürs Wochenende noch kein Thema.

Die STEELVOLLEYS konnten am Dienstag ihr letztes MEVZA League-Spiel gegen Ungarns Vizemeister Swietelsky-Bekescsaba in vier Sätzen gewinnen. Headcoach Facundo Morando sprach danach von einem gelungenen Abschluss. Vor allem die Block-Leistung sei stark gewesen, aber auch das Service. Seine Spielerinnen können selbstbewusst ins Wochenende gehen, sollten in Purgstall nichts anbrennen lassen, schließlich konnte das Schlusslicht noch kein Spiel in dieser Saison gewinnen. Purgstall-Mittelblockerin Nici Groiss: „Im Hinblick auf die Relegation ist es eine gute Gelegenheit, weiter Erfahrung zu sammeln. Wir freuen uns auf eine volle Halle und gute Stimmung.“ Graz wird für die STEELVOLLEYS wohl die weit höhere Hürde. „Es geht für beide Teams um viel. Wir hätten mit einem 3:0- oder 3:1-Erfolg weiter gute Chancen, in den Top-3 zu landen. Graz würde mit einem Erfolg sogar auf den Sieg im Grunddurchgang zusteuern“, erläutert Morando und ergänzt: „Wir haben uns in den vergangenen zwei Matches sehr gut präsentiert, sind aggressiv aufgetreten. Das braucht es auch am Sonntag.“

Für die TI-volley-Spielerinnen zählen in Hartberg nur drei Punkte, nachdem man am vergangenen Wochenende in Klagenfurt unter die Räder kam. TSV-Kapitänin Linda Peischl weiß, dass für ihr Team die Trauben am Samstag hoch hängen werden: „Wir spielen gegen ein Top-Team, wollen aber zumindest einen Satz für uns entscheiden. Und wer einen Satz gewinnen kann, kann auch einen zweiten holen. Wir fühlen uns jedenfalls gerüstet und werden sicher lockerer als zuletzt im Derby auftreten.“

Die Wildcats aus Klagenfurt sind TI-volley auf den Fersen, liegen nur zwei Punkte hinter den Innsbruckerinnen. Im Sportzentrum Rif wollen sie ihren Erfolgslauf fortsetzen. Die PSVBG-Damen standen zuletzt in Trofaiach auf verlorenem Posten, Trainer Ulrich Sernow konnte dort allerdings krankheitsbedingt nicht aus dem Vollen schöpfen. „Wir haben in Klagenfurt einen Punkt geholt und wollen nun zu Hause anschreiben. Einige meiner Spielerinnen hatten Grippe, für sie geht es darum, schrittweise wieder voll fit zu werden. Im Training waren wieder alle dabei. Wir brauchen Konstanz im Spiel, müssen fest an uns glauben und wollen eine tolle Leistung zeigen, um das Ende des Grunddurchgangs positiv zu gestalten“, so Sernow. Hauptangreiferin Anastasiia Tyshchenko ergänzt: „Die vergangenen zwei Wochen waren krankheitsbedingt sehr schwierig, aber nun wollen wir wieder angreifen. Als Team können wir sehr viel leisten und auch diesen Gegner besiegen.“ Die Wildcats feierten seit Anfang Dezember sechs 3:0-Siege.„Unser Ziel ist ein voller Erfolg“, stellt Co-Trainerin Sophie Wallner klar.

Für Rekordmeister Sokol/Post geht es wohl nur noch darum, den fünften Platz gegenüber Salzburg abzusichern, für seinen kommenden Gegner, Bisamberg-Hollabrunn, noch ums letzte Viertelfinalticket. Der Rückstand der UNIONvolleys auf die achtplatzierten Hartbergerinnen beträgt vier Punkte. „Wir müssen Vollgas geben, noch zweimal punkten, um nicht Relegation spielen zu müssen”, so Hannah Wolf vom Tabellenneunten.

Austrian Volley League Women, 16. Runde
27.01., 14:00: VB NÖ Sokol/Post vs. UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn
27.01., 16:30: UVC Holding Graz vs. Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz
27.01., 18:00: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg
27.01., 18:30: TSV Sparkasse Hartberg vs. TI-Schuh-Staudinger-volley
27.01., 19:00: PSVBG Salzburg vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt

Nachtragsspiel 13. Runde
28.01., 18:00: Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg vs. UVC Holding Graz

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26.01.2024