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Meister HYPO TIROL Volleyballteam hat Samstagabend in der 16. Runde des powerfusion VL-Grunddurchgangs die erste Niederlage gerade noch abwenden können.

TJ Sokol V/Post SV Wien gab gegen die Innsbrucker eine 2:0-Satzführung aus der Hand, verlor 2:3 (25:22, 25:22, 18:25, 24:26, 13:15). Im vierten Satz lagen die Gastgeber 23:20 voran, verabsäumten es allerdings, den Sack zuzumachen.

„Wir sind natürlich im ersten Moment traurig, weil wir einen Sieg hergegeben haben, auf der anderer Seite ist das ein sehr unerwarteter und toller Punktgewinn. Wir waren die ersten zwei Sätze mental super stark, wussten, dass wir um jeden Punkt kämpfen müssen. Das ist uns mit der geilen Stimmung vom Heimpublikum gelungen. Im Endeffekt sind wir sehr zufrieden“, resümierte Sokol-Kapitän Florian Weikert. Beim Siebten fehlte Angreifer Boris Nikolic krankheitsbedingt.

VCA Amstetten NÖ sorgte gegen TSV Raiffeisen Hartberg für eine Überraschung. Die Mostviertler gewannen nach zwei Siegen in der MEVZA League auch ihr drittes Heimspiel in dieser Woche, schlugen den Tabellenzweiten in der Johann-Pölz-Halle 3:1 (25:21, 19:25, 30:28, 25:22). Überragender Spieler war Artem Skorokhod mit 31 Punkten. Amstetten verbesserte sich auf den achten Platz und ist auf Playoff-Kurs. Hartberg liegt nun vier Punkte hinter HYPO TIROL. „Ich freue mich nicht nur über Sieg, sondern auch für mein Team. Die harte Arbeit der vergangenen Wochen hat sich bezahlt gemacht und die Spieler konnten die Trainingsleistungen endlich auch im Match umsetzen“, zeigte sich VCA-Sportdirektor Michael Henschke zufrieden und fügte an: „Jetzt sind wir in der Spur zurück!“

Union Raiffeisen Waldviertel und SK Zadruga Aich/Dob feierten souveräne Heimsiege. Die Nordmänner schlugen Schlusslicht VBC TLC Weiz 3:0 (25:21, 25:12, 25:23). Bei URW spielte diesmal Jakob Reiter auf der Außen-Position, für ihn übernahm Paul Nusterer die Libero-Rolle. „Viele Spieler sind verletzt oder angeschlagen. Für die fitten Spieler ist somit die Intensität höher, weil sie viel kompensieren müssen. Wir haben heute aber das Beste aus der Situation gemacht“, resümierte Waldviertels Topscorer Niklas Stooß. Der Weizer Ulve Steidl zum Spiel: „Die Gastgeber haben den dichteren Kader, damit mehr Optionen. Wir haben aber auch immer wieder dumme Fehler begangen. Waldviertel ist einfach die komplettere Mannschaft.“

Vizemeister Aich/Dob war im Kärntner Derby gegen VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt ungefährdet (25:14, 25:21, 25:15). „Ein klarer Sieg! Klagenfurt wollte dagegenzuhalten, wir waren aber in allen Elementen besser. Der Kampf um Platz drei wird immer knapper“, so Martin Micheu, Sportdirektor der Unterkärntner. Die Wörther-See-Löwen fielen auf Rang neun zurück.

Eine überraschende Heimniederlage kassierte hingegen UVC Holding Graz. Die Murstädter unterlagen UVC McDonald’s Ried 1:3 (29:27, 15:25, 23:25, 21:25) – ein Rückschlag im Dreikampf um den dritten Platz. Graz ist nun Fünfter drei Punkte hinter Waldviertel und zwei hinter Aich/Dob, hat aber erst 15 Spiele – eine Partie weniger als die beiden Kontrahenten – bestritten. Ried ist weiter Sechster.

powerfusion Volley League Men, 16. Runde
27.01., 16:30: TJ Sokol V/Post SV Wien vs. HYPO TIROL Volleyballteam 2:3 (25:22, 25:22, 18:25, 24:26, 13:15)
27.01., 18:30: VCA Amstetten NÖ vs. TSV Raiffeisen Hartberg 3:1 (25:21, 19:25, 30:28, 25:22)
27.01., 19:00: SK Zadruga Aich/Dob vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:0 (25:14, 25:21, 25:15)
27.01., 19:00: UVC Holding Graz vs. UVC McDonald’s Ried 1:3 (29:27, 15:25, 23:25, 21:25)
27.01., 19:00: Union Raiffeisen Waldviertel vs. VBC TLC Weiz 3:0 (25:21, 25:12, 25:23)

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TI-volley lässt in Hartberg Punkt liegen, Verfolger schreiben voll an

Keine Überraschungssiege gab es in der 16. Runde des AVL-Women-Grunddurchgangs. Die Teams der oberen Tabellenhälfte setzten sich gegen jene der unteren durch – wenn auch mitunter nur knapp. Am Sonntag empfängt Titelverteidiger Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg im Nachtragsspiel der 13. Runde UVC Holding Graz. Beide Teams halten bei 35 Punkten, wobei die Murstädterinnen ein Spiel weniger (14) bestritten haben.

Tabellenführer TI-Schuh-Staudinger-volley mühte sich eine Woche nach der 0:3-Pleite in Klagenfurt bei TSV Sparkasse Hartberg zum 13. Saisonerfolg, bezwang den Tabellenachten 3:2 (25:13, 25:27, 25:13, 15:25, 15:9). Die Steirerinnen sind nun klar auf Playoff-Kurs, liegen vor ihren drei ausstehenden Spielen fünf Punkte vor dem Neunten.

ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt setzte seinen beeindruckenden Erfolgslauf bei PSVBG Salzburg fort, feierte im Sportzentrum Rif einen 3:1 (25:11, 25:20, 15:25, 25:18)-Sieg. In der Hinrunde hatten sich die Wildkatzen gegen die Truppe von Headcoach Ulrich Sernow erst im Tie-Break durchsetzen können. Der Tabellenzweite liegt nur noch einen Punkt hinter TI-volley. Sernow: Klagenfurt war im ersten Satz überragend, bei uns hat hingegen nach der Grippewelle noch wenig funktioniert. Mitte des zweiten Durchgangs wurde es besser, im dritten konnten wir uns noch einmal steigern. Am Ende von Satz vier haben wir leider Nerven gezeigt. Vieles ist eine psychische Sache. Wir müssen wieder Selbstvertrauen aufbauen, das ist heute, denke ich, teilweise gelungen.“

UVC Holding Graz wurde der Favoritenrolle gegen Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz gerecht, gewann das Derby im Raiffeisen Sportpark 3:0 (25:12, 25:21, 25:16). Nach dem zwölften Saisonsieg halten die Murstädterinnen bei 35 Punkten. Am Sonntag gastiert Graz im Schlager beim punktegleichen Meister Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg. Der Tabellendritte gab sich bei Schlusslicht ASKÖ Volksbank Purgstall keine Blöße (25:14, 25:10, 25:15). Bei STEELVOLLEYS-Headcoach Facundo Morando war unmittelbar nach dem Spiel der Blick bereits auf den Schlager gegen Graz gerichtet: „Das Ziel ist klar: Wir wollen unsere Siegesserie fortsetzen und weitere drei Punkte holen. Nach langer Zeit können wir wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen. Davon erhoffe ich mir einen zusätzlichen Push. Ich sehe, dass das Team richtig heiß auf das Match und eine Revanche für die 1:3-Auswärtsniederlage ist.“

Rekordmeister VB NÖ Sokol/Post fuhr im Heimspiel gegen UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn drei Punkte ein, setzte sich in vier Sätzen (25:16, 19:25, 25:18, 26:24) durch und festigte den fünften Platz vor PSVBG-Salzburg.

Austrian Volley League Women, 16. Runde
27.01., 14:00: VB NÖ Sokol/Post vs. UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn 3:1 (25:16, 19:25, 25:18, 26:24)
27.01., 16:30: UVC Holding Graz vs. Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz 3:0 (25:12, 25:21, 25:16)
27.01., 18:00: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg 0:3 (14:25, 10:25, 15:25)
27.01., 18:30: TSV Sparkasse Hartberg vs. TI-Schuh-Staudinger-volley 2:3 (13:25, 27:25, 13:25, 25:15, 9:15)
27.01., 19:00: PSVBG Salzburg vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 1:3 (11:25, 20:25, 25:15, 18:25)

Nachtragsspiel 13. Runde
28.01., 18:00: Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg vs. UVC Holding Graz

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27.01.2024