Zum dritten Mal ist die Kärntner Simonhöhe am 23. und 24. Jänner 2026 Austragungsort von Weltcuprennen der Alpinboarder:innen! Auf dem Hocheck werden ein Parallelriesentorlauf bei Damen und Herren sowie ein Mixed-Teambewerb gefahren, der ebenfalls als PGS ausgetragen wird. Alle Details dazu wurden heute bei einer Pressekonferenz in der Kelag-Zentrale in Klagenfurt präsentiert.
Das Team von Snowboard Austria hat seit der Weltcup-Premiere im Jahr 2022 auf der Simonhöhe eine beachtliche Erfolgsbilanz vorzuweisen. Einen großen Anteil daran hat Sabine Payer, die auf jenem Hang, auf dem sie das Snowboarden erlernt hat, bereits drei Siege zu Buche stehen hat. 2022 siegte sie in der Teamkonkurrenz mit ihrem damaligen „Noch-Nicht-Ehemann“ Alexander Payer, ehe sie 2024 nicht nur im Einzel triumphierte, sondern zusammen mit Andreas Prommegger auch im Teambewerb auf dem Siegespodest ganz oben stand. Die mittlerweile zurückgetretene Julia Dujmovits (Zweite 2022), Benjamin Karl (Zweiter 2024) und Fabian Obmann (Dritter 2024) steuerten drei weitere Stockerlplätze für das ÖSV-Team auf der Simonhöhe bei.
Die Vorzeichen für die Rennen im kommenden Jänner versprechen große Spannung, ist doch der VISA FIS Snowboard Alpin Weltcup auf der Simonhöhe die letzte Qualifikationsmöglichkeit für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand Cortina, wobei sämtliche Snowboard-Medaillen in Livigno vergeben werden. Daher werden rund 120 Boarder:innen aus 20 Nationen bei den Weltcup-Entscheidungen in Kärnten erwartet.
„Die Simonhöhe ist natürlich etwas ganz Besonderes für uns. Wir kennen jede Helferin und jeden Helfer, die allesamt zum Gelingen dieser Rennen beitragen. Hätte mir vor ein paar Jahren jemand gesagt, dass wir einmal auf unserem Hausberg einen Weltcup fahren werden, ich hätte nur ungläubig den Kopf geschüttelt. Aber im kommenden Jänner gibt es jetzt schon die dritte Auflage, und dafür möchten wir uns bei allen bedanken, die das möglich machen“, betonen Sabine und Alexander Payer.
„Für mich ist die Simonhöhe gleich nach den Olympischen Spielen das zweite Großereignis in dieser Saison. Vor zwei Jahren ist es dort mit einem Stockerlplatz richtig gut gelaufen, daher freue ich mich riesig auf die Rennen. Ein großes Kompliment muss man auch den Veranstaltern machen, die sich jedesmal ordentlich ins Zeug legen, um uns eine perfekte Bühne zu bieten“, ergänzt Fabian Obmann.
Neben Sabine und Alexander Payer sowie Fabian Obmann wird mit Martina Ankele eine weitere Lokalmatadorin am Start sein, die seit der vergangenen Saison dem rot-weiß-roten Weltcupteam angehört. Daneben winken auch Kärntner Talenten wie Jessica Pichelkastner, Pia Schöffmann oder Werner Pietsch Startplätze bei den Heimrennen.
„Die Simonhöhe hat sich binnen kürzester Zeit als feste Größe im Kalender des Snowboard-Alpin-Weltcups positioniert. Das Alpin-Snowboarden wird hier wahrlich gelebt – das kommt auch mit der Umsetzung eines neuen Snowboard-Stützpunkts zum Ausdruck. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Landeshauptmann Peter Kaiser, dem Land Kärnten sowie allen Partnern und Sponsoren bedanken, die nicht nur den Weltcup, sondern auch das vor allem für den Nachwuchs so wichtige Stützpunkt-Projekt auf der Simonhöhe unterstützen“, erklärt Christian Galler, Sportlicher Leiter Snowboard Alpin & Cross im ÖSV.
Statements zum Weltcup und Snowboard-Stützpunkt auf der Simonhöhe
Landeshauptmann Peter Kaiser:
„Die erneute Vergabe des FIS Snowboard-Weltcups – nach 2022 und 2024 – an die Simonhöhe am 23. und 24. Jänner 2026 bestätigt den internationalen Stellenwert, den sich das Sportland Kärnten erarbeitet hat. Die Rennen – heuer als letzte Qualifikationschance vor den Olympischen Spielen – werden rund 120 Athletinnen und Athleten aus 20 Nationen sowie großes Medieninteresse anziehen. Mein Dank gilt dem erfahrenen OK-Team rund um Werner Schöffmann, der Gemeinde St. Urban, der Tourismusregion und allen Helferinnen und Helfern. Besonders freut mich, dass unsere heimischen Athletinnen und Athleten, allen voran Sabine und Alexander Payer, Martina Ankele, Fabian Obmann sowie weitere Talente, auf ihrer Heimstrecke starten können. Der Weltcup auf der Simonhöhe ist ein wertvoller Impuls für Sport, Tourismus und die gesamte Region. In diesem Sinne ist auch die Einrichtung eines eigenen Snowboard-Stützpunktes zur Förderung und Weiterentwicklung im Snowboard-Nachwuchs- und -Leistungssport absolut zu begrüßen.“
Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig:
„Der Snowboard-Weltcup auf der Simonhöhe ist eine weitere, optimale Gelegenheit, Kärnten einem internationalen Publikum als vielseitige Tourismusdestination und attraktives Wintersportland zu präsentieren. Vor allem stärkt er aber auch unser Profil als potenzieller Austragungsort für hochkarätige Weltcup-Events. Denn Veranstaltungen wie diese sorgen für Wertschöpfung und wirtschaftliche Impulse in der gesamten Region. Das ist ein nicht zu unterschätzender Wert. Die erfolgreichen Weltcuprennen auf der Simonhöhe haben bereits in den vergangenen Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass Kärnten beste Voraussetzungen für Wintersportveranstaltungen auf höchstem Niveau bietet – ich freue mich, dass wir diese Rennen heuer erneut gemeinsam ermöglichen können.“
Danny Güthlein, Mitglied des Kelag-Vorstands:
„Die Simonhöhe wird am 23. und 24. Jänner 2026 erneut zur Bühne für internationalen Spitzensport. Wir als Kelag sind stolz darauf, von Anfang an Teil dieses Events zu sein. Der Snowboard-Weltcup ist nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein starkes Signal für die Region und den Kärntner Nachwuchs. Er macht unsere jungen Sportler:innen über die Landesgrenzen hinaus sichtbar und verdeutlicht, wie regionale Begeisterung internationale Wirkung entfalten kann. Sport verbindet, inspiriert und schafft Perspektiven – besonders für junge Menschen. Als langjähriger Partner von Kärnten Sport, dem Kärntner Landesskiverband, dem Kärntner Snowboardteam und dem ÖSV fördern wir den Nachwuchssport in der Region mit voller Überzeugung. Besonders freut uns, dass mit Sabine und Alex Payer, Fabian Obmann sowie Martina Ankele vier Snowboarder:innen aus unserer Kelag-Sportlerfamilie am Start sind: Weltklasse-Athlet:innen, die nicht nur sportlich glänzen, sondern auch als Vorbilder für den Nachwuchs wirken. Ihre Erfolge zeigen, was möglich ist, wenn Talent, Disziplin und Unterstützung zusammenkommen. Wir wünschen allen Athlet:innen faire Wettkämpfe, den Zuschauer:innen unvergessliche Momente und der Simonhöhe eine strahlende Bühne, die weit über die Grenzen Kärntens hinaus begeistert und so ein Stück Heimat in die Welt trägt.“
Presseinfo
Österreichischer Skiverband
24.11.2025








