Nach zehn intensiven Hinrunden-Wochen biegt die HLA MEISTERLIGA in ihr großes Zwischen-Finale ein: Es ist der letzte Spieltag der Hinrunde, ehe der neue Bewerb MEHЯ LEBEN HNDBL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe das nächste sportliche Kapitel der Liga aufschlägt.
Während sich der SC kelag Ferlach erstmals in der Vereinsgeschichte die Winterkrone aufsetzt, liegen der Rekordmeister (10 Mal an der Spitze nach der Hinrunde) Bregenz Handball sowie der Vorjahres-Winterkönig, BT Füchse Auto Pichler, hinter den Erwartungen.
In der 11. Runde treffen am Samstag die roomz JAGS Vöslau und die HSG Holding Graz aufeinander – Graz will den jüngsten Schwung mitnehmen und an die starke Vorstellung gegen Bregenz anknüpfen. HC LINZ AG empfängt den amtierenden Meister und Mitfavorit FÖRTHOF UHK KREMS. Zeitgleich sucht der HC FIVERS WAT Margareten nach drei Niederlagen den Befreiungsschlag gegen die Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Die BT Füchse Auto Pichler empfangen den Tabellenzweiten ALPLA HC Hard, während die Füchse aktuell klar hinter den Erwartungen der Vorsaison liegen. In der vergangenen Spielzeit kürten sie sich noch zum Winterkönig. In der Handball-Arena Bregenz will Bregenz Handball den Erfolgsflow des Aufsteigers UHC Clickmasters Hollabrunn stoppen. Den Abschluss bildet das Spitzenspiel zwischen der zweitplatzierten HSG XeNTiS Lipizzanerheimat und Tabellenführer SC kelag Ferlach, der sich erstmals die Winterkrone aufsetzt und damit erstmals in der Klubgeschichte als Winterkönig der Liga überwintert.
Während KroneTV am Samstag, 29. November, live um 19:00 Uhr das Spiel BT Füchse Auto Pichler gegen ALPLA HC Hard zeigt, überträgt ORF SPORT + um 20:20 Uhr das Spitzenspiel HSG XeNTiS Lipizzanerheimat gegen SC kelag Ferlach.
Graz will Schwung mitnehmen
Die roomz JAGS Vöslau empfangen am Samstag die HSG Holding Graz. HSG-Spieler Matic Kotar blickt mit Rückenwind auf das Duell, nachdem Graz zuletzt gegen Bregenz mit einem Sieg wieder sein Potenzial abrufen konnte. Die Hausherren aus Niederösterreich überzeugen heuer vor allem durch hohes Tempo. Zusätzlich haben sich die JAGS mit Florian Kaiper im Tor nochmals verstärkt, was die Aufgabe für Graz nicht leichter macht. Die Gastgeber wollen ihren Heimvorteil nutzen, um dem Favoriten das Spiel so unangenehm wie möglich zu gestalten. Nachdem die Niederösterreicher noch am Mittwoch, 26. November, in der HLA MEISTERLIGA gegen die Sparkasse Schwaz Handball gefordert waren, bleibt nur eine kurze Verschnaufpause, um sich auf das nächste Duell vorzubereiten. Graz hingegen peilt den nächsten Sieg an, um den Aufwärtstrend zu bestätigen und erneut zu punkten.
Linz hofft auf wichtigen Sieg
In der Sportstätte SMS Kleinmünchen steigt das letzte HC Linz AG-Ligaspiel des Kalenderjahres gegen FÖRTHOF UHK KREMS. Linz-Spieler Nils Moser rechnet mit einem harten Fight gegen den amtierenden Meister. KREMS gilt als konstante Kraft und bringt viel körperliche Robustheit mit. Für Linz geht es um wichtige Punkte, um nach zwei Niederlage in Folge den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Vor heimischer Kulisse soll gemeinsam mit den Fans ein Heimsieg gelingen. KREMS will dagegen seine Qualität unterstreichen und mit zwei möglichen Punkten den Tabellenführer nicht aus den Augen zu verlieren
FIVERS warten auf Befreiungsschlag
Der HC FIVERS WAT Margareten lädt zum Duell gegen Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Beide Teams hatten aufgrund der Nachtragsspiele nur wenig Zeit, um sich auf die neue Runde vorzubereiten. Während die FIVERS zuletzt drei Niederlagen in Folge hinnehmen mussten, schrieben die Adler zuletzt gegen die JAGS souverän an. Nun gilt es, diesen Schwung auch gegen die Wiener auf die Platte zu bringen. Die Tabelle im Blick, zählt auch hier jeder einzelne Punkt vor der Winterpause. Während die Wiener auf Heimstärke setzen, hofft Schwaz auf ein stabiles Auswärtsspiel.
Ehemaliger Winterkönig liegt hinter Erwartungen
Die BT Füchse Auto Pichler empfangen den amtierenden Vizemeister und aktuellen Tabellenzweiten ALPLA HC Hard. Füchse-Spieler Florian Höfstätter fordert vollen Fokus ab der ersten Minute, um die Punkte in der Steiermark zu behalten. Entscheidend soll eine harte, kompakte Deckung werden, die dem Favoriten aus Vorarlberg wenig Raum lässt. Im Angriff braucht es zudem konsequente Effizienz, um die erspielten Chancen zu verwerten. ALPLA-Spieler Robin Lürzer warnt, dass die Füchse trotz Tabellensituation keinesfalls zu unterschätzen sind. Während die Füchse sich nämlich in der vergangenen Saison noch zum Winterkönig kürten, rangieren sie aktuell nur auf dem vorletzten Tabellenplatz. Hard will die Fehler aus der Vorwoche abstellen und das Positive mitnehmen.
Bregenz will Erfolgsflow der Hollabrunner stoppen
Es gibt kein Team, dass sich die Krone des Tabellenersten nach der Hinrunde öfters aufgesetzt hat als Bregenz Handball. Seit der Saison 2001/02 standen die Vorarlberger zehn Mal an der Spitze der Tabelle. Aktuell sieht die Situation mit dem 10. Tabellenplatz weniger rosig aus und der Rekordmeister ist gegen den Aufsteiger UHC Clickmasters Hollabrunn gefordert. Doch auf wenn die Hausherren auf dem Papier der Favorit sind, sind die Hollabrunner nicht zu unterschätzen. Sie gewannen die vergangenen beiden Liga-Spiele. UHC-Manager Gerhard Gedinger fehlen jedoch ganze drei bis vier Leistungsträger im Aufgebot, doch der Wille bleibe ungebrochen. Bregenz gilt gleichzeitig als heimstark, was das Kräftemessen verschärft.
Ferlach schnappt sich die Winterkrone
In der Sporthalle Bärnbach steigt das Spitzenspiel zwischen der HSG XeNTiS Lipizzanerheimat, aktuell auf dem 2. Tabellenplatz, und dem aktuellen Tabellenführer SC kelag Ferlach. Lipizzanerheimat-Spieler Patrick Palmstingl erwartet den gewohnt harten, engen Kärntner Schlagabtausch. Erstmals in der Vereinsgeschichte setzt sich der Tabellenerste die Winterkrone auf und trägt damit den Titel des besten Teams der Hinrunde. Mit 15 Punkten auf dem Konto (drei Zähler Vorsprung auf Hard, Lipizzanerheimat und KREMS) geht Ferlach als Favorit in die 11. Runde. Für die Lipizzanerheimat ist es die Chance, sich selbst zur Winterpause als echter Titelkandidat zurückzumelden.
roomz JAGS Vöslau vs. HSG Holding Graz
Sa., 29.11.2025; 18:00 Uhr
Anemonenseehalle
Thomas Schartel, Präsident roomz JAGS Vöslau: „Unser Leistung im letzten Spiel war wieder genauso wie befürchtet, nämlich einfach schlecht und zwar auf allen Positionen. Wir schaffen es derzeit nicht, Stabilität in unser Spiel zu bekommen. Die Burschen funktionieren scheinbar auch nur unter Druck und den haben sie jetzt am Samstag zu Hause gegen Graz. Wir brauchen beide Punkte und müssen gewinnen, so einfach ist es.“
Matic Kotar, Spieler HSG Holding Graz: „Wir haben im Spiel gegen Bregenz endlich wieder unser volles Potenzial auf die Platte gebracht. Trotz kleiner Patzer haben wir am Ende einen ruhigen Kopf bewahrt und konnten endlich wieder punkten. Am Samstag erwartet uns nun die nächste schwere Partie. Die JAGS sind eine sehr schnelle Mannschaft, im Tor haben sie sich zudem noch einmal verstärkt. Wir erwarten keine leichte Partie, bei der wir am Ende als Sieger vom Platz gehen wollen.“
HC LlNZ AG vs. FÖRTHOF UHK KREMS
Sa., 29.11.2025; 19:00 Uhr
SMS Kleinmünchen, Linz
Nils Moser, Spieler HC LINZ AG: „Im letzten Ligaspiel dieses Kalenderjahres wartet mit KREMS noch einmal ein harter Gegner auf uns. Wir werden alles geben, um das Jahr mit einem Sieg in der Liga zu beenden. Gemeinsam mit unseren Fans im Rücken wollen wir noch einmal alles aus uns herausholen.“
Marian Teubert, Spieler FÖRTHOF UHK KREMS: „Mit Linz kommt eine schwere Aufgabe auf uns zu, sie haben eine erfahrene Mannschaft und sind nicht leicht zu bespielen. Mit einer konzentrierten Leistung in der Deckung und unserem schnellen Spiel nach vorne möchten wir sie knacken. Wir wollen nach dem Spiel gegen die FIVERS den positiven Schwung mitnehmen und auch in Linz 2 Punkte einfahren.“
HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Sa, 29.11.2025; 19:00 Uhr
SH Margareten-Hollgasse
Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „In den letzten beiden Spielen gegen Balatonfüredi und Krems haben wir eigentlich solide Leistungen gezeigt, auch wenn es letztlich in beiden Partien nicht zum Sieg gereicht hat. Mit Schwaz erwartet uns nun ein äußerst unangenehmer Gegner in der Hollgasse, den wir jedoch aus vergangenen Duellen sehr gut kennen. Wir wissen, was auf uns zukommt und worauf es ankommt, und werden uns in der kurzen Vorbereitungszeit bestmöglich auf dieses Spiel einstellen. Vor unserem eigenen Publikum wollen wir zurück auf die Siegerstraße!“
Boris Tanic, Torhüter Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Am Samstag erwartet uns in Wien ein ganz anderes Spiel als am Mittwoch zu Hause gegen die JAGS. Die FIVERS spielen so schnell von Deckung bis zum Angriff, dass sie in wenigen Sekunden nach einer Abwehraktion umgeschaltet haben und vor unserem Tor auftauchen. Da müssen wir natürlich ganz andere Tugenden noch dazunehmen, wie etwa unser Rückzugsverhalten, da müssen die technischen Fehler noch weniger werden, denn die nutzen die FIVERS eiskalt. Wir können und müssen aber auch vieles von Mittwoch mitnehmen in das nächste Spiel, auch da wird es wieder individuell starke Leistungen brauchen. Wir haben durch die letzten beiden Auftritte und diese zwei Siege in kurzer Zeit gegen Karviná und Vöslau Selbstvertrauen gewonnen. Ich glaube fest daran, dass wir uns die zwei Punkte in der Hollgasse holen können.“
BT Füchse Auto Pichler vs. ALPLA HC Hard
Sa, 29.11.2025; 19:00 Uhr
Sporthalle Bruck/Mur
Florian Höfstätter, Spieler BT Füchse Auto Pichler: „Wir sind alle top motiviert, die zwei Punkte bei uns zu behalten. Entscheidend wird heute sein, von Beginn an eine harte und kompakte Deckung zu spielen und im Angriff die erspielten Chancen zu nutzen. Jetzt zählt jeder Punkt, um in der Tabelle weiter nach oben zu kommen.“
Robin Lürzer, Spieler ALPLA HC Hard: „Am Samstag erwartet uns ein Gegner, der trotz der aktuellen Tabellensituation nicht zu unterschätzen ist. Wir wissen, dass die Spiele in einer vollen Halle in Bruck immer schwierig sind. Für uns heißt es daher, die Fehler aus dem letzten Spiel zu korrigieren, das Gute mitzunehmen und alles zu geben, um hoffentlich mit zwei Punkten mehr auf dem Konto in die Liga-Winterpause gehen zu können.“
Bregenz Handball vs. UHC Clickmasters Hollabrunn
Sa, 29.11.2025; 19:00 Uhr
Handball-Arena Bregenz
Marko Tanasković, Trainer Bregenz Handball: „Leider konnten wir in Graz nicht gewinnen. Unsere Abwehr war nicht konstant, nur phasenweise gut. Das hat uns zwei Punkte gekostet. Beim Unentschieden haben wir zwei Fehler im Angriff gemacht und zudem viele klare Torchancen vergeben. Wir müssen nach vorne schauen. Es steht für uns ein sehr wichtiges Spiel gegen Hollabrunn an. Sie haben die letzten beiden Spiele gewonnen, ein ausreichendes Zeichen für uns. Sie kommen sicherlich hochmotiviert hierher, aber wir spielen während der Saison zu Hause deutlich besser. Wir wollen den Sieg.“
Gerhard Gedinger, UHC Clickmasters Hollabrunn: „Wir fahren leider mit dem letzten Aufgebot nach Bregenz, da uns zumindest 3-4 Leistungsträger ausfallen werden. Ungeachtet dieser Misere wird der Rest aber genauso wie in den letzten beiden Heimspielen vollste Leidenschaft und unbändigen Willen in die Partie investieren, um mit Zählbarem wieder nach Hause zu reisen. Die Vorarlberger haben sich bisher als recht heimstark erwiesen und werden sicherlich sehr schwer zu knacken sein. Andererseits haben wir nichts zu verlieren, sondern nur alles zu gewinnen.“
HSG XeNTiS Lipizzanerheimat vs. SC kelag Ferlach
Sa, 29.11.2025; 20:20 Uhr
Sporthalle Bärnbach
Patrick Palmstingl, Spieler HSG XeNTiS Lipizzanerheimat: „Das kommende Spiel gegen Ferlach wird mit Sicherheit nicht einfach. Wir wissen, dass es gegen die Kärntner immer eine harte und knappe Angelegenheit ist. Ich bin mir jedoch sicher, dass wir mit unserem Publikum im Rücken die zwei Punkte in der Weststeiermark behalten werden.“
Robert Begus, Trainer SC kelag Ferlach: „Leider können wir zum Abschluss der Hinrunde der HLA Meisterliga nicht komplett antreten. Aber wir haben heuer schon gezeigt das wir auch ohne Patrik Leban gewinnen können. Michal Konecny ist zuletzt in guter Form gewesen. Wir fahren also zuversichtlich nach Bärnbach“.
Spieltagsvorschau:
Ein WHA MEISTERLIGA-Nachtragsspiel und vier spannende Duelle in der WHA CHALLENGE!
Die WHA MEISTERLIGA befindet sich an sich in der WM-Pause, doch ein Nachtragsspiel gibt es an diesem Wochenende dennoch: GKL Krems-Langenlois gegen die Damen von Union Korneuburg. Beide haben vor dem Spiel gleich viele Punkte und beide wollen sich im oberen Mittelfeld festsetzen.
In WHA CHALLENGE ist deutlich mehr los. HIB Handball Graz möchte zu Hause gegen den UHC Hollabrunn wieder zurück in die Erfolgsspur und am Spitzenreiter aus Eggenburg dran bleiben. Am gänzlich anderen, nämlich dem unteren Tabellenende kämpfen die SG TV Gleisdorf/HC Weiz und der UHC Storch Gänserndorf um wertvolle zwei Punkte. Die Perchtoldsdorf Devils möchten im Heimspiel gegen DHC WAT Fünfhaus den fünften Sieg in Folge einfahren. Und zum Abschluss geht es für den bereits erwähnten Tabellenführer, den UHC Eggenburg auswärts beim SK KONSTANT Traun die bisher makellose Serie von sieben Siegen aus sieben Spielen fortzusetzen.
GKL Krems-Langenlois – Union Korneuburg Damen
Nachtragsspiel im Tabellenmittelfeld mit Spannungspotenzial
Im Nachtrag der 4. Runde empfängt GKL Krems-Langenlois die Union Korneuburg Damen – ein Duell zweier punktgleicher Teams, die jeweils bei drei Saisonsiegen halten, wobei Korneuburg noch ein Spiel weniger gespielt hat. Krems-Langenlois präsentierte sich zuletzt heimstark und feierte einen 35:31-Erfolg gegen Stockerau. Der Aufsteiger will diesen Schwung mitnehmen und sich weiter in der Tabelle nach oben arbeiten.
Korneuburg kehrt nach dem großen Europacup-Abenteuer und längerer Ligapause zurück. Zuletzt setzten sich die Niederösterreicherinnen Anfang November knapp mit 26:25 gegen die BT Füchse durch. Die Ausgangslage verspricht ein enges Spiel – beide Mannschaften möchten sich im oberen Mittelfeld festsetzen und mit einem weiteren Sieg den Anschluss nach oben wahren.
WHA CHALLENGE
HIB Handball Graz – UHC Hollabrunn
HIB Handball Graz empfängt den UHC Hollabrunn – ein Duell zweier Top-4-Teams, die zuletzt mit unterschiedlichen Ergebnissen aus dem Wochenende gingen. HIB musste im Spitzenduell gegen den UHC Eggenburg eine knappe Niederlage hinnehmen. Der UHC Hollabrunn wiederum hatte gegen das Tabellenschlusslicht SG TV Gleisdorf/HC Weiz deutlich mehr zu kämpfen, als viele erwartet hätten. Am Ende stand ein knapper 23:22-Heimsieg.
Für das Team von Dennis Uttler ist die Heimpartie gegen Hollabrunn die perfekte Gelegenheit, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Die Steirerinnen überzeugten in Eggenburg phasenweise mit starker Defensive und schnellem Umschaltspiel – lassen sie diesmal weniger Fehler zu, sind die nächsten Punkte greifbar. Doch auch Hollabrunn reist mit Selbstvertrauen an und hat das obere Tabellendrittel weiter fest im Visier.
HIB-Kapitänin Anna Moritz zum Spiel: „Wir freuen uns auf das letzte Heimspiel in diesem Kalenderjahr. Zu Hause sind wir noch ungeschlagen und das soll auch so bleiben. Wir werden uns auf die Hollabrunnerinnen gut vorbereiten und am Samstag alles geben, um auch im letzten Spiel zu Hause siegreich vom Platz zu gehen.“
Trainer Dennis Uttler verweist ebenfalls auf die Heimstärke: „Zu Hause sind wir eine echte Macht. Wir haben jedes Spiel in der ASVÖ Halle bisher ungefährdet gewonnen. Mit den Hollabrunnerinnen kommt ein ebenfalls sehr junges Team nach Graz. Ich erwarte ein Tempo- und Torreiches Spiel.
Ich denke mit unserer breiten Bank haben wir einen kleinen Vorteil auf unserer Seite. Wir können unser Tempo fast das ganze Spiel aufrecht halten.“
SG TV Gleisdorf/HC Weiz – UHC Storch Gänserndorf
SG TV Gleisdorf/HC Weiz gegen UHC Storch Gänserndorf – ein Duell am Tabellenende. Für beide Mannschaften ist es eine richtungsweisende Partie. Die Gastgeberinnen schnupperten zuletzt beim 22:23 in Hollabrunn am ersten Sieg oder zumindest an einem Unentschieden, mussten sich aber erneut knapp geschlagen geben. Gänserndorf hingegen konnte nach dem gelungenen Saisonstart nicht mehr anschreiben und kassierte gegen die Admira eine klare 24:35-Niederlage. Davor mussten sie sich Hollabrunn und Traun knapp geschlagen geben. Beide Teams konnten ihr Potential also schon zeigen, jetzt müssen sie es „nur“ noch in Punkte umwandeln. Wem wird das am Samstag gelingen?
Viktoria Winter von der SG TV Gleisdorf/HC Weiz meinte vor dem Spiel: „Wir haben bereits im Aufstiegs-Playoff gegen die Gänserndorferinnen gespielt und konnten dieses Duell im Juni für uns entscheiden. An diese Leistung wollen wir natürlich anknüpfen. Gleichzeitig wissen wir aber, dass dieses Team keinesfalls zu unterschätzen ist – das haben sie bereits in Innsbruck gegen die Tirolerinnen gezeigt, wo sie vor allem mit schnellen Tempogegenstößen überzeugt haben. In den letzen Trainings haben wir den Fokus noch einmal klar auf unsere Abwehrarbeit und den schnellen Rückzug gelegt. Außerdem haben wir unsere Abläufe im Angriff verfeinert, damit wir unsere Chancen noch konsequenter nutzen können. Jetzt gilt es, diese Inhalte am Wochenende auf das Spielfeld zu bringen und von der ersten Minute an mit voller Energie aufzutreten.“
Melanie Binder vom UHC Storch Gänserndorf: „Nach der Niederlage gegen UHC Admira Wien schauen wir nicht zurück, sondern richten den Fokus ganz auf das wichtige Duell gegen die SG TV Gleisdorf/HC Weiz. Trotz des Drucks wissen wir, wozu wir fähig sind. Sehr freut uns, dass uns wieder Fans im Bus begleiten. Ihre Unterstützung gibt uns zusätzlichen Rückenwind. Wir gehen motiviert ins Spiel und wollen unseren zweiten Saisonsieg holen.“
Perchtoldsdorf Devils – DHC WAT Fünfhaus
Die Perchtoldsdorf Devils wollen ihre Serie fortsetzen: Vier Siege in Folge haben sie bis auf Rang zwei der Tabelle geführt. Nach dem 31:28-Auswärtserfolg beim UHC Graz soll nun vor heimischem Publikum der nächste Schritt folgen. Die Form stimmt, mit dem DHC WAT Fünfhaus kommt jedoch ein Gegner, der zuletzt Charakter bewiesen hat. Trotz eines zwischenzeitlich deutlichen Rückstands gegen Traun kämpften sich die Wienerinnen mit viel Herz zurück ins Spiel und waren knapp dran an einer Aufholsensation. Am Ende reichte es zwar nicht für Punkte, aber die zweite Halbzeit macht Mut für das Gastspiel in Perchtoldsdorf.
SK KONSTANT Traun – UHC Eggenburg
Mit drei Siegen in Folge hat sich der SK KONSTANT Traun in der Tabelle nach oben gearbeitet und geht mit viel Selbstvertrauen ins Duell mit dem ungeschlagenen Tabellenführer. Gegen Fünfhaus zeigte das Team von Thomas Vogel zuletzt eine starke erste Halbzeit und hielt dem Druck in der Schlussphase stand – nun wartet mit dem UHC Eggenburg allerdings ein echter Gradmesser.
Die Niederösterreicherinnen sind nach sieben Spielen weiterhin makellos und bewiesen beim 27:25-Erfolg über HIB Handball Graz nicht nur spielerische Qualität, sondern auch mentale Stärke. Auch gegen Traun will Eggenburg seine Serie fortsetzen – doch die Oberösterreicherinnen haben zu Hause nichts zu verlieren und könnten mit mutigem Auftreten für Spannung sorgen.
Traun-Trainer Thomas Vogel meinte vor dem Spiel: „Wir kommen mit dem Selbstvertrauen aus drei Siegen in Serie in dieses Heimspiel und wollen diese Erfolgsserie natürlich fortsetzen. Uns erwartet jedoch eine enorm schwierige Aufgabe, denn mit Eggenburg kommt der derzeit ungeschlagene Tabellenführer, der bislang alle Partien souverän gewonnen hat. Trotzdem bin ich überzeugt: Wenn wir einen richtig guten Tag erwischen, können wir in dieser Liga jeden schlagen. Deshalb hoffen wir auf zahlreiche Fans in der Halle, die uns lautstark unterstützen.“
Das fünfte Spiel dieses Spieltags zwischen UHC Admira Wien und UHC Graz findet am 01.02.2026 um 18:00 statt.
Presseinfo
HLA MEISTERLIGA
HLA CHALLENGE
WHA MEISTERLIGA
WHA CHALLENGE
– zum Sportreport Handball-Kanal
– zum Sportreport HLA MEISTERLIGA-Kanal
– zum Sportreport HLA CHALLENGE-Kanal
– zum Sportreport WHA-Kanal
28.11.2025