Die Hinrunde in der HLA MEISTERLIGA ist absolviert und der SC kelag krönt sich zum Winterkönig. Die elf gespielten Runden boten Action pur, so drehten in der 11. Spielrunde die roomz JAGS Vöslau ein enges Duell gegen die HSG Holding Graz und entschieden die Partie spät mit 26:23.
Nach zwei Niederlagen in Serie meldete sich HC Linz AG eindrucksvoll zurück und setzte mit dem 31:23-Heimsieg über den Meister ein starkes Lebenszeichen. Weiter im Höhenflug bleibt Sparkasse Schwaz Handball Tirol, das sein fünftes Spiel ohne Niederlage mit 39:36 gegen den HC FIVERS WAT Margareten gewann. Die Adler erzielten mit 354 unter anderem die meisten Tore in der Hinrunde.
Die BT Füchse Auto Pichler konnten nach drei Pleiten endlich wieder jubeln und besiegten den Vizemeister mit 30:29. Bregenz Handball stoppte die zuletzt zweimal siegreichen Hollabrunner und festigte mit 30:26 die eigene Heimserie. Im großen Schlager besiegte die HSG XeNTiS Lipizzanerheimat den Tabellenführer SC kelag Ferlach mit 29:25. Die Steirer kassierten nicht nur die wenigsten Gegentore in elf Runden (288), sondern zeigten sich auch vom Sieben-Meter-Punkt besonders effektiv in der Hinrunde (85,71 Prozent).
Ab dem kommenden Wochenende pausiert die HLA MEISTERLIGA. Auf Handballaction muss man trotzdem nicht verzichten, denn es steht der neue Bewerb MEHЯ LEBEN HNDBL3BEAT powered by Finanzfuchsgruppe in den Startlöchern.
JAGS drehen das Spiel
Die HSG Holding Graz konnten ihren Schwung aus dem jüngsten Erfolg gegen Bregenz nicht in die Partie mitnehmen und fand auswärts gegen die roomz JAGS Vöslau schwer in die Begegnung. Die JAGS nutzte die Startphase effizient, ging trotz früher Unterzahl durch einen Tor-Lauf von Raphael Muck mit 1:0 und wenig später 3:0 in Führung. Graz stabilisierte sich danach und erspielte sich bis zur Pause eine knappe 13:11-Führung. Mehrere vergebene 7-Meter-Chancen der Steirer verhinderten jedoch ein größeres Absetzen und hielten die Gastgeber im Rennen. Nach dem Seitenwechsel glichen die Hausherren schnell auf 20:20 aus. In der entscheidenden Phase übernahm Roger Giner Duran Verantwortung und brachte die JAGS wieder in Front. Am Ende setzte Leonardo Abrahão Silveira mit dem Treffer zum 26:23 den Schlusspunkt.
Linz siegt nach zwei Niederlagen wieder
Nach zwei Niederlagen in Serie meldet sich HC Linz AG zurück und setzt im Heimspiel gegen den amtierenden Meister FÖRTHOF UHK KREMS ein klares Zeichen. Gegen den Titelverteidiger startete die Partie ausgeglichen. Früh brachte Lucijan Fizuleto die Gastgeber mit einem Doppelpack auf Kurs , ehe KREMS konterte und auf 4:4 stellte. Linz blieb auch nach frühen Zeitstrafen stabil, ließ defensiv kaum Panik zu und antwortete mit wichtigen Toren von Andrei Klimavets und Clemens Möstl. Zur Pause lag der Meister nur knapp vorne (13:12). Nach dem Seitenwechsel übernahm Linz die Kontrolle und stellte auf 22:15. In der Schlussphase verwalteten die Hausherren clever und erhöhten spät über Boris Mitterrutzner auf 31:23. Mit dem Erfolg bleiben die Oberösterreicher dem Tabellenführer SC kelag Ferlach dicht auf den Fersen, KREMS muss sich vor der HLA MEISTERLIGA-Pause mit dem Tabellenmittelfeld zufriedengeben.
Seit fünf Spielen ungeschlagen
In der 11. Runde der HLA MEISTERLIGA entwickelte sich zwischen dem HC FIVERS WAT Margareten und der Sparkasse Schwaz Handball Tirol ein Offensiv-Feuerwerk. Schwaz ging früh durch Filip Peric in Führung und blieb auch danach dank Sebastian Spendier und Petar Medic taktgebend. Die FIVERS hielten dagegen. Zur Pause führte Schwaz knapp 23:20. Nach dem Seitenwechsel spielten die Adler konstant. In der Crunchtime übernahm erneut Filip Peric Verantwortung und ließ sein Team auch in Unterzahl nicht ins Wanken kommen. Mit dem 39:36 bleibt Schwaz damit seit nun fünf Spielen ungeschlagen. Die FIVERS hingegen rutschen auf den achten Tabellenrang ab.
Füchse können endlich wieder jubeln
Im Spiel BT Füchse Auto Pichler gegen ALPLA HC Hard konnten die Steirer nach drei Niederlagen erstmals wieder jubeln. Der amtierende Vizemeister ALPLA HC Hard erwischte den besseren Start und ging in Führung. Auf Gäste-Seite punktete Lukas Fritsch immer wieder und sorgte unter anderem für einen 15:13-Pausenstand. Nach der Pause kämpfte sich die Füchse zurück. In der Schlussphase ging es nach einem offenen Schalgabtausch noch einmal eng zur Sache. Die Füchse legten vor, Hard glich aus. Den entscheidenden Treffer erzielte Thomas Nenadic in der 59. Minute und so feiern die Füchse einen 30:29-Heimsieg.
Bregenz stoppt Siegesserie der Hollabrunner
In der HLA MEISTERLIGA entwickelte sich zwischen Bregenz Handball und dem UHC Clickmasters Hollabrunn ein temporeiches Duell. Nach verhaltenen ersten Minuten fand das Spiel ab der 5. Minute seinen Rhythmus, wobei beide Offensivreihen im Schlagabtausch blieben. Bregenz konnte sich Mitte der ersten Hälfte erstmals mit einem 3:0-Lauf distanzieren. Torhüter Berin Brkic hielt den Vorsprung mit wichtigen Paraden fest und entschärfte zusätzlich einen Strafwurf. Zur Pause führten die Gastgeber mit 23:14. Nach dem Seitenwechsel kam Hollabrunn verbessert zurück und glich nach 45:19 wieder aus. In der Schlussphase blieb Bregenz strukturiert, während Hollabrunn trotz später Aufholversuche nicht mehr entscheidend herankam. Ein 7-Meter-Tor von Gal Cirar in den letzten Sekunden änderte nichts mehr am verdienten 30:26-Sieg der Hausherren. Bregenz bestätigt damit eine Heimserie und stoppt den Aufsteiger aus Hollabrunn, der zuletzt zwei Mal in Serie siegten.
Lipizzanerheimat bezwingt Tabellenführer
Im Spitzenspiel der HLA Meisterliga feierte der Tabellenzweite HSG XeNTiS Lipizzanerheimat einen 29:25-Heimsieg über den Tabellenführer SC kelag Ferlach. Mit diesem Erfolg vor heimischer Kulisse verkürzt die Lipizzanerheimat den Rückstand auf den aktuellen Titelfavoriten. Der Start glückte perfekt: Kristian Beciri brachte die Gastgeber nach 43 Sekunden in Führung. Adi Omeragic war in der Anfangsphase kaum zu stoppen und warf sein Team bis zur 10. Minute auf 7:4 davon. Ferlach blieb durch Blaz Nosan und Adrian Milicevic dran. Zur Pause trennte man sich mit 14:11. Im zweiten Abschnitt setzte Milan Golubovic mit schnellen Toren wichtige Impulse. Beim Stand von 23:20 (48.) gelang der HSG die Vorentscheidung. Die Gäste kämpften sich noch auf 27:24 heran, doch die Hausherren ließen nichts mehr anbrennen.
roomz JAGS Vöslau vs. HSG Holding Graz 26:23 (11:13)
Sa., 29.11.2025; 18:00 Uhr
Anemonenseehalle
Werfer roomz JAGS Vöslau: Kovacec Jan (6), Muck Raphael (6), Giner Duran Roger (5), Abrahão Silveira Leonardo (3), Mendonca Eduardo (3), Schartel Fabian (3)
Werfer HSG Holding Graz: Galina Matej (6), Offner Paul (4), Jensterle Jurij (3), Juranic Jura Egon (3), Honas Philipp (2), Schweighofer Lukas (2), Schranz Kilian (1), Kelich Max (1), Sonnleitner Simon (1), Höfer Markus (1), Damjanoski Borjan (1)
Florian Kaiper, Torhüter roomz JAGS Vöslau: „Am Anfang sind wir stark gestartet, dann haben wir den Kampf nicht so angenommen und sind zur Pause verdient hinten gewesen. In Hälfte 2 haben wir das Momentum auf unsere Seite gebracht, eine andere Körpersprache gehabt und letztlich dieses knappe Spiel für uns entscheiden können.“
Florian Höfer, Spieler HSG Holding Graz: „Er war insgesamt ein sehr kampfbetontes Spiel auf Augenhöhen, wo am Ende Kleinigkeiten entschieden haben.“
HC LlNZ AG vs. FÖRTHOF UHK KREMS 31:23 (14:12)
Sa., 29.11.2025; 19:00 Uhr
SMS Kleinmünchen, Linz
Werfer HC LINZ AG: Fizuleto Lucijan (10), Möstl Clemens (7), Stojanovic Jadranko (3), Klimavets Andrei (3), Mitterrutzner Boris (2), Palan Fabian (2), Moser Nils (1), Böhm Elmar (1), Gregoric Leon (1)
Werfer FÖRTHOF UHK KREMS: Munzinger Luca (7), Lippitsch Mario Andreas (4), Rudischer Benedikt (3), Teubert Marian (3), Stradinger Max (2), Hasecic Kenan (2), Au Tobias (1), Bergemann Thies (1)
Aliaksei Kishou, Spieler HC LINZ AG: „Heute war ein sehr wichtiges Spiel für uns. Nach zwei Niederlagen in Folge wollten wir unbedingt wieder überzeugen und gewinnen – das ist uns gelungen. Wir haben eine starke Leistung gezeigt und zwei wichtige Punkte geholt. Jeder weiß, wie eng die Tabelle ist, daher zählt jedes Spiel. Wir sind sehr zufrieden und bedanken uns für die lautstarke Unterstützung – es war ein wirklich gutes Spiel von uns.“
Lukas Domevscek, Spieler FÖRTHOF UHK KREMS: „Schwer zu sagen – natürlich sind wir sehr enttäuscht, weil wir uns viel vorgenommen hatten. Die erste Halbzeit war aus meiner Sicht noch halbwegs ausgeglichen, auch wenn wir mit einem Rückstand in die Pause gegangen sind. Wir wollten danach nochmal rankommen und mit Emotionen zurück ins Spiel finden, aber das ist nach hinten losgegangen. Zu viele Fehler, und Linz hat das am Ende routiniert und souverän zu Ende gespielt. Der Sieg für sie war verdient.“
HC FIVERS WAT Margareten vs. Sparkasse Schwaz Handball Tirol 36:39 (20:23)
Sa, 29.11.2025; 19:00 Uhr
SH Margareten-Hollgasse
Werfer HC FIVERS WAT Margareten: Schuh Fabio (12), Rudnicki Mats (7), Danhel Maximilian (5), Lichtblau Lorin Lukas (4), Breit Leon (3), Riede Matthias (2), Dvorak Florentin (1), Martinovic Marin (1), Mirjanic Mateja (1)
Werfer Sparkasse Schwaz Handball Tirol: Medic Petar (7), Jochimsen Philipp (5), Wagner Thomas (5), Erhard Benjamin (4), Peric Filip (4), Petrusic Emanuel (4), Spendier Sebastian (3), Miskovez Michael (2), Kofler Samuel (2), Kofler Lukas (1), Demmerer Johannes (1)
Peter Eckl, Trainer HC FIVERS WAT Margareten: „Es geht bei uns mit den Verletzungen leider da weiter, wo wir seit Wochen sind. Mit Florian Heizinger haben leider die nächste im Kader. Wir versuchen trotzdem, was immer geht, auf die Platte zu bringen, lassen alles auf dem Platz, was in uns drinnen steckt. Da müssen wir einfach durch, auch wenn das sehr schwer ist. Schwaz ist eine erfahrene Mannschaft, welche jeden Fehler beinhart bestraft. Ich denke wir haben heute alles versucht, dafür bin ich stolz auf unser Team. Was heute Fabio Schuh und Mats Rudnicki gezeigt haben, ist irre – haben wirklich alles auf dem Platz gelassen, was irgendwie noch möglich ist.“
Boris Tanic, Torhüter Sparkasse Schwaz Handball Tirol: „Das war eine richtig harte Partie, genauso wie wir es erwartet haben. Viel Tempo und richtiger cooler Handball. Ich bin mir sicher das war ein sehr nervenaufreibendes Spiel auch beim Zuschauen. Diese Liga ist richtig wild, da ist jeder Punkt Gold wert. Deswegen freue ich mich über diese zwei Punkte sehr.“
BT Füchse Auto Pichler vs. ALPLA HC Hard 30:29 (13:15)
Sa, 29.11.2025; 19:00 Uhr
Sporthalle Bruck/Mur
Werfer BT Füchse Auto Pichler: Kuhn Thomas (6), Jankovic Sandro (5), Nenadic Thomas (4), Nenadic Philipp (4), Jankovic Martin (3), Neuhold Christoph (3), Nenadic Christoforos (2), Kuhn Fabian (2), Meleschnig Clemens (1)
Werfer ALPLA HC Hard: ALPLA HC Hard
Fritsch Lukas (9), Sager Nico (6), Babic Dejan (5), Tokic Ante (4), Hild Matthias (4), Runarsson Tumi (1)
Florian Hofstätter, Spieler BT Füchse Auto Pichler: „Uns war klar das es kein leichtes Match wird, aber wir haben in der Deckung die Harder gefordert und im Angriff kaum Bälle hergegeben. Heute haben wir gezeigt das wir jeden schlagen können und auf der Tabelle nicht dort sind wo wir hingehören.“
Lukas Fritsch, Spieler ALPLA HC Hard: „Schade, dass wir verloren haben. Wir sind übers fast ganze Spiel vorne, aber können uns nie absetzen. Unsere Abwehr stand nicht so gut wie sonst und so haben wir viele einfache Tore bekommen. Zum Schluss hatten wir noch zwei Angriffe in Überzahl, um den Ausgleich zu schaffen, machen aber dumme Fehler und verlieren somit.“
Bregenz Handball vs. UHC Clickmasters Hollabrunn 36:34 (22:16)
Sa, 29.11.2025; 19:00 Uhr
Handball-Arena Bregenz
Werfer Bregenz Handball: Mönch Louis (13), Predragovic Srdjan (8), Romei Tommaso (5), Ramic Dian (3), Dumcius Mindaugas (2), Bergmayer Max (2), Steurer-Wieser Florian (2), Svečak Claudio (1)
Werfer UHC Clickmasters Hollabrunn: Cirar Gal (11), Arsenovski Filip (8), Moritz Fürst (5), Safranko Rudolf (3), Falthansl-Scheinecker Florian (2), Gal Kristof (2), Simic Ante (2), Lorenz Fabian (1)
Louis Mönch, Spieler Bregenz Handball: „Wir haben eine coole erste Halbzeit gespielt und einen guten Vorsprung herausgearbeitet. Aber wie so oft in dieser Saison haben wir es nicht geschafft, den Vorsprung zu verwalten oder zu erhöhen. Dann war es irgendwann nur noch ein Kampfspiel und ich glaube, wir sind alle nur froh, dass wir gewonnen haben und nun mit einem guten Gefühl in die Pause gehen können. Das zählt am Ende.“
Filip Arsenovski, Spieler UHC Clickmasters Hollabrunn: „Wir waren nicht so gut. In der zweiten Halbzeit sind wir nochmal rangekommen, aber es hat am Ende nicht gereicht. Unsere Ausgangslage war nicht so einfach. Wir haben viele verletzte Spieler und daher auch nur wenige.“
HSG XeNTiS Lipizzanerheimat vs. SC kelag Ferlach 29:25 (14:11)
Sa, 29.11.2025; 20:20 Uhr
Sporthalle Bärnbach
Werfer HSG Xentis Lipizzanerheimat: Omeragic Adi (10), Golubovic Milan (6), Horvat Milan (6), Horvat Ivan (5), Palmstingl Patrick Elias (3), Beciri Kristian (2), Budovic Jovo (2), Kreidl Leonhard (1)
Werfer SC kelag Ferlach: Milicevic Adrian (7), Nosan Blaz (6), Kelich Simon (3), Krobath Florian (3), Perkusic Toni (3), Krobath Leander (2), Gysin David (1)
Paul Kreidl, Spieler HSG XeNTiS Lipizzanerheimat: „Es war ein sehr wichtiger Heimsieg vor unserem großartigen Publikum. Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften diese beiden wichtigen Punkte unbedingt wollten. Wir sind sehr stolz über diesen Sieg und greifen auch in Zukunft voll an!“
Florian Ploner, Spieler SC kelag Ferlach: „Gutes Spiel von den Weststeirern. In der Deckung haben wir nicht den erwünschten Zugriff bekommen und vorne haben wir zu viele Fehler gemacht.“
Ergebnisse in der WHA CHALLENGE:
Drei knappe Angelegenheiten!
Zum Auftakt der 7. Runde der WHA CHALLENGE konnte HIB Handball Graz gegen den UHC Hollabrunn einen Heimsieg feiern. Zwischen der SG TV Gleisdorf/HC Weiz und dem UHC Storch Gänserndorf ging es bis zum Schluss eng zur Sache, ehe sie sich mit einem 23:23-Unentschieden trennten. Und im dritten Spiel beendete der DHC WAT Fünfhaus die Siegesserie der Perchtoldsdorf Devils.
WHA CHALLENGE
HIB Handball Graz – UHC Hollabrunn
HIB Handball Graz bleibt auch im letzten Heimspiel des Jahres ungeschlagen. Gegen den UHC Hollabrunn setzte sich das Team von Dennis Uttler mit 29:26 durch. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte drehte HIB in der Schlussphase auf und entschied das Spiel mit einem 4:0-Lauf.
Topscorerinnen waren Marina Dobrkovic (7 Tore) für HIB und Lena Pfeifer (7) für Hollabrunn. Damit wahrt HIB den Anschluss an den Tabellenführer aus Eggenburg.
SG TV Gleisdorf/HC Weiz – UHC Storch Gänserndorf
Im Duell am Tabellenende trennten sich die SG TV Gleisdorf/HC Weiz und der UHC Storch Gänserndorf mit 23:23 (12:13). Beide Teams lieferten sich eine intensive Partie auf Augenhöhe. Die Steirerinnen konnten sich nach einem Rückstand zur Pause zurückkämpfen und lagen zwischenzeitlich mit drei Toren in Front. Doch Gänserndorf konterte – allen voran Paula Kormúthová, die mit neun Treffern (davon drei Siebenmeter) die Gäste im Spiel hielt. Für Gleisdorf überzeugten Bright Laeticia Nsoe (7) und Anna Führer (5). In der Schlussphase wackelte das Spiel mehrfach – am Ende stand eine gerechte Punkteteilung.
Anna Führer von der SG TV Gleisdorf/HC Weiz: „Wir sind eigentlich gut ins Spiel gestartet, dann haben sich aber einige Eigenfehler eingeschlichen und wir haben das Spiel selbst aus der Hand gegeben. Wir waren selbst schuld, dass wir in Rückstand geraten sind – im Angriff sind zu viele Pässe direkt in die Verteidigung gegangen, und dadurch blieb das Spiel spannend. Zur Halbzeit lagen wir mit einem Tor hinten und haben in der Kabine eine klare Ansprache bekommen, die uns motiviert hat. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und sind froh, dass wir diesmal einen Punkt mitnehmen – und nicht wieder in den letzten Sekunden verlieren.“
Melanie Binder vom UHC Storch Gänserndorf: „Wir hätten heute sehr gerne endlich die zwei Punkte gegen Weiz mitgenommen, aber auch ein Punkt hilft uns, um in der Tabelle besser dazustehen. Es ist ein wichtiger Zähler für uns. Hauptsache, es geht jetzt bergauf, und wir hoffen, dass wir beim nächsten Mal gegen Weiz endlich beide Punkte holen können. Es war ein fairer Kampf, der am Ende verdient unentschieden ausgegangen ist.“
Perchtoldsdorf Devils – DHC WAT Fünfhaus
Im torreichsten Spiel der Runde musste sich Perchtoldsdorf erstmals seit vier Spielen geschlagen geben. Die Gäste aus Fünfhaus starteten stark, führten bereits zur Pause mit vier Toren und hielten auch in einer hektischen Schlussphase stand. Auf Seiten der Devils traf Mirijam Steyrer siebenmal, Nina Wildhack und Katharina Reith steuerten jeweils sechs bzw. vier Tore bei. Für die Wienerinnen waren Virag Kele (9 Tore), Jana Hartmann (6/4 Siebenmeter) und Lea Sophie Resch (5) die treffsichersten Spielerinnen. Fünfhaus belohnt sich mit dem dritten Saisonsieg – und beendet die Siegesserie der Devils.
Lea Resch vom DHC WAT Fünfhaus: „Wir sind hinten sehr solide gestanden und konnten dadurch viele schnelle Tore erzielen – vor allem aus der ersten und zweiten Welle, das war heute entscheidend. In der ersten Halbzeit hat das richtig gut funktioniert. In der zweiten Halbzeit hatten wir leider einige Fehlwürfe und waren etwas hektisch, daher konnten wir den Vorsprung nicht weiter ausbauen. Aber insgesamt haben wir in der ersten Hälfte die Basis gelegt und verdient gewonnen.“
Simone Bachmann, Trainerin DHC WAT Fünfhaus: „Wir konnten heute in Perchtoldsdorf auswärts endlich einen hart erkämpften Sieg mitnehmen. Die Grundlage dafür war unsere starke Abwehrleistung. Durch unsere kompakte und sehr gute Chancenauswertung im Angriff konnten wir den Vorsprung lange souverän halten und dieses Mal auch ins Ziel bringen. Ein großes Kompliment an die gesamte Mannschaft.“
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29.11.2025