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SV Ried feierte in der 15. Runde der Admiral Bundesliga in der BWT Oberösterreichischen Arena einen dramatischen 1:0‑Heimsieg gegen den Wolfsberger AC.

Das Goldtor erzielte Kingstone Mutandwa in der Nachspielzeit und versetzte die 2.750 Zuschauer in Ekstase.

Die Partie der 15. Runde der Admiral Bundesliga begann mit einer klaren Dominanz der Rieder. Schon in der 15. Minute hatte Mutandwa die erste große Chance, scheiterte jedoch an WAC‑Keeper Polster. Der Sambier blieb über die gesamte erste Halbzeit der gefährlichste Spieler, vergab aber weitere Möglichkeiten per Kopf und aus kurzer Distanz.

Der WAC tat sich schwer, ins Spiel zu finden. Zwar deutete Dejan Zukic früh seine Gefährlichkeit an, doch insgesamt blieb die Offensive der Lavanttaler blass. Trainer Ismail Atalan, erst seit kurzem im Amt, musste mitansehen, wie seine Mannschaft defensiv zwar kompakt stand, aber kaum Entlastung schaffte.

Zweite Halbzeit
Nach der Pause änderte sich das Bild zunächst wenig: Ried drückte, Wolfsberg verteidigte. Erst ab der 70. Minute kam der WAC besser ins Spiel. Ein Fernschuss des eingewechselten Atanga sorgte für die erste echte Gefahr, doch Rieds Torhüter Andreas Leitner war zur Stelle.

Die Schlussphase war geprägt von intensiven Zweikämpfen. Wolfsberg kassierte mehrere Gelbe Karten – unter anderem für Cheick Diabate, Rene Renner und Tobias Gruber. Ried blieb geduldig und wurde schließlich belohnt: In der 93. Minute traf Mutandwa nach einer Hereingabe zum entscheidenden 1:0sport.ORF.at.

Rieds Kapitän Andreas Leitner sprach von einem „verdienten Sieg“, da seine Mannschaft das Spiel über weite Strecken kontrollierte. Trainer Maximilian Senft lobte die „Leidenschaft und den Glauben“ seiner Spieler.

Für den WAC war es die zweite Niederlage unter Atalan, die Krise der Kärntner verschärft sich. Ried hingegen kletterte mit nun 20 Punkten auf Rang acht und hat die Meistergruppe wieder in Reichweite.

SV Ried – WAC 1:0 (0:0)
Ried, BWT Oberösterreichische Arena, 2.750, SR Weinberger

Tor: Mutandwa (93.)

SV Ried: Leitner – Havenaar, Sollbauer, Steurer – Bajlicz (59./Grosse), Maart, Mayer, Pomer – Rossdorfer, Mutandwa, Van Wyk (75./Boguo)

WAC: Polster – Baumgartner (89./Gruber), Diabate, Wimmer – Matic (66./Wohlmuth), Piesinger, Schöpf, Renner – Zukic, Kojzek (46./Pink), Gattermayer (46./ Atanga)
 
TE

29.11.2025


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