Aufmacherbild für Handball-Artikel

© Sportreport

Lediglich zwei Tore betrug der Rückstand nach der ersten Halbzeit, in der die junge ÖHB-Auswahl die Weltmeisterinnen von 2019 richtiggehend ärgern konnten.

Doch nach Seitenwechsel kam der WM Co-Gastgeber dank zahlreicher Ballgewinne in sein gefürchtetes Konterspiel und fügte Österreich zum Abschluss der Vorrunde eine deutliche 22:34-Niederlage zu. Kommenden Donnerstag trifft man am ersten Hauptrunden-Spieltag auf Titelverteidiger Frankreich.

„Auf die ersten 40 Minuten müssen wir stolz sein“, hob Teamchefin Monique Tijsterman die herausragende Leistung bis zum 15:20 hervor. Bis dorthin ärgerte man die Weltmeisterinnen von 2019 nicht nur, sondern forderte sie voll.

Kam die Niederlande doch einmal ins gefürchtete Konterspiel, war Lena Ivancok oftmals zur Stelle. Die rotweißrote Schlussfrau glänzte in der ersten Halbzeit mit neun Paraden. Im Angriff spielte Österreich äußerst geduldig bis zur Chance und blieb so bis zur Pause bis auf zwei Tore am Gruppenfavoriten dran.

Nach Seitenwechsel ließ die Niederlande die über 9.000 Fans richtig jubeln, als man direkt zu Beginn auf 18:13 davonzog. Immer wieder verzeichneten die Gastgeberinnen geschickte Ballgewinne, fingen Pässe ab und zeigten sich im Abschluss des Konters konsequent.

Bis zur 40. Minute hielt mit, dann schwanden sichtlich die Kräfte, häuften sich die Fehler. In Summe verzeichnete die Niederlande schließlich 18 Konter, traf dabei 14 Mal. Monique Tijsterman ließ in den letzten 20 Spielminuten die jungen Spielerinnen wie Andrea Barnjak, Lisa Spalt, Lina Kovacs, Marie Scheiderbauer ran. Bereits in der ersten Halbzeit durfte Santina Sabatnig wertvolle Erfahrungen sammeln.

Die Niederlande feierte am Ende einen deutlichen 34:22-Erfolg. Österreich beendet hinter den Gastgeberinnen die Vorrunde auf Platz 2 und nimmt zwei Punkte mit in die Hauptrunde. In dieser trifft man zunächst am Donnerstag auf Frankreich, am Samstag auf Polen und am Montag auf Tunesien.

Monique Tijsterman: „Wir haben das bis zur 40. Minute wirklich gut gemacht, standen gut in der Deckung, hatten eine starke Torfrauleistung, haben gut gekämpft. Aber dann waren die Mädels kaputt. Dennoch ist das für alle Spielerinnen eine wertvolle Erfahrung gegen einen Medaillenkandidaten vor über 9.000 Zuschauerinnen und Zuschauern zu spielen. Schade, dass es am Ende so deutlich wurde.“
 

IHF Women’s World Championship 2025 in GER/NED

26. November – 14. Dezember 2025
Ausrichter: Deutschland, Niederlande
Titelverteidiger: Frankreich

Offizielle Website & Ticketinghttps://worldhandball25.com/de/

Niederlande vs. Österreich 34:22 (14:12)
Di., 2. Dezember 2025, 20:30 Uhr

Österreich: Eleonora Stankovic (5/5), Ines Ivancok-Soltic (5/10), Andrea Barnjak (2/2), Klara Schlegel (2/5), Nora Leitner (2/3), Ana Pandza (2/7), Philomena Egger (2/4), Kristina Dramac (1/3), Lisa Spalt (1/1), Hannah Ginsthofer, Lina Kovacs, Santina Sabatnig, Marie Scheiderbauer, Viktoria Marksteiner, Lena Ivancok (33% gehaltene Bälle – 11/33), Antonija Mamic (29% gehaltene Bälle – 5/17)

Match Report

Bereits gespielt
Österreich vs. Ägypten 29:20 (14:12)

Fr., 28. November 2025, 18:00 Uhr

Österreich: Eleonora Stankovic (6/7), Klara Schlegel (6/8), Nora Leitner (4/4), Kristina Dramac (4/7), Ana Pandza (4/8), Philomena Egger (2/2), Ines Ivancok-Soltic (2/8), Santina Sabatnig (1/1), Marie Scheiderbauer (0/1), Andrea Barnjak, Lina Kovacs, Lisa Spalt, Viktoria Marksteiner, Lena Ivancok (36% gehaltene Bälle – 10/28), Antonija Mamic (0% gehaltene Bälle – 0/1)

Match Report

Österreich vs. Argentinien 27:23 (12:12)
So., 30. November 2025, 18:00 Uhr

Österreich: Ines Ivancok-Soltic (8/12), Klara Schlegel (6/10), Eleonora Stankovic (5/6), Philomena Egger (3/3), Lina Kovacs (2/2), Ana Pandza (2/3), Nora Leitner (1/1), Andrea Barnjak, Hannah Ginsthofer (0/1), Kristina Dramac, Lisa Spalt, Santina Sabatnig (0/1), Marie Scheiderbauer, Viktoria Marksteiner, Lena Ivancok (32% gehaltene Bälle – 10/31), Antonija Mamic (33% gehaltene Bälle – 1/3)

Match Report
 
Presseinfo
Handball Austria/ÖHB

02.12.2025