Beim SK Rapid ist die Entscheidung über den künftigen Cheftrainer weiterhin offen. Nach dem Aus von Peter Stöger laufen die Überlegungen in Hütteldorf auf Hochtouren, welche Lösung sportlich und strategisch am besten zum Klub passt.
Innerhalb der Mannschaft gibt es Zuspruch für Stefan Kulovits, der aktuell interimistisch an der Seitenlinie steht. Mehrere Spieler können sich vorstellen, mit ihm auch langfristig weiterzuarbeiten. Eine endgültige Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen.
Wie der „Kurier“ berichtet, prüft die sportliche Führung parallel auch externe Optionen. Dabei soll unter anderem Bo Svensson intern diskutiert werden. Entscheidend ist demnach, ob der Däne für Rapid sowohl finanziell als auch organisatorisch realisierbar wäre.
Svensson war zuletzt in der deutschen Bundesliga tätig und verfügt über Erfahrung auf höchstem Niveau. Seine erfolgreichste Zeit als Cheftrainer hatte er zuvor beim 1. FSV Mainz 05. Zudem bringt der 46-Jährige Österreich-Bezug mit: In seiner Trainerlaufbahn arbeitete er bereits im Red-Bull-Umfeld, unter anderem als Cheftrainer des FC Liefering sowie im Nachwuchsbereich von Red Bull Salzburg.
Unabhängig von konkreten Namen steht bei Rapid zunächst eine Grundsatzentscheidung an. Die sportliche Führung muss definieren, welchen Fußball der Klub künftig spielen soll. Soll wieder stärker auf intensives Pressing – Fußball ala Red Bull Salzburg und für den Svenson steht – gesetzt werden – oder auf ein ballbesitzorientiertes Positionsspiel?
Erst danach dürfte sich entscheiden, ob Rapid auf eine interne Lösung setzt oder mit einem externen Trainer einen neuen sportlichen Impuls setzt.
TE
16.12.2025