Am Freitag, den 16. Jänner, starteten die FIFA-Referees und UEFA-Beobachter mit einem besonderen Highlight ins Jahr 2026: Die FIFA-Wappenübergabe hat am Flughafen Wien-Schwechat stattgefunden. Insgesamt 46 Gäste waren Teil der erfolgreich verlaufenen Feierlichkeit, durch die der Moderator Benjamin Vollmann geführt hat.
Nationale und internationale Ehrengäste
Auch im Jahr 2026 wohnten einige Ehrengäste dem Event bei. Neben ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer war erstmals Josef Pröll, ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender, bei der FIFA-Wappenübergabe zu Gast und richtete motivierende Worte an die Teilnehmer:innen. Vor allem hält er dabei die positive Entwicklung im Schiedsrichterwesen fest.
„Was auffällt, ist, dass eine unglaubliche Dynamik im Schiedsrichterbereich drinnen ist, ein hohes Tempo. Da wird mit zielgerichteter Arbeit alles getan, um Österreichs Schiedsrichter:innen erfolgreich zu positionieren und das zeigt jetzt Früchte. Ich denke, diese Dynamik in dieser Abteilung und im Schiedsrichterwesen ist spürbar, zeigt absolut in die richtige Richtung und wir können stolz auf diese Entwicklung sein“, verrät Pröll nach intensiven Beschäftigungen mit dem österreichischen Fußball und dem ÖFB in den ersten Monaten seiner Amtszeit.
Von Seiten der UEFA durfte Moderator Benjamin Vollmann in diesem Jahr den UEFA Refereeing Officer Carlos Velasco Carballo begrüßen. Der Spanier zeigte sich von der Feierlichkeit und den österreichischen Internationalen begeistert: „Sie sind eine großartige, demütige und professionelle Gruppe. Ich habe es sehr genossen, an diesem wichtigen, unvergesslichen Tag, an dem die Österreicher:innen ihr FIFA-Abzeichen erhalten haben, dabei gewesen zu sein.“
Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter betonte dabei auch den Stellenwert Österreichs bei der UEFA. „Die österreichischen Schiedsrichter:innen haben sich in den letzten zwei, drei Jahren sehr gut entwickelt. Österreich ist eines der vielversprechendsten Länder aus der Schiedsrichterperspektive“, freut sich Velasco Carballo über die Entwicklung des Elite-Referees.
Von jungen Neulingen über langjährige Internationale
Neu auf den FIFA-Listen des Jahres 2026 sind FIFA-Schiedsrichter Arnes Talic, die FIFA-Schiedsrichterinnen Lena Hirtl, die bereits als FIFA-Schiedsrichterassistentin im Einsatz war, und Fabienne Hofer, der FIFA-VMO Josef Spurny und der FIFA-Futsal-Schiedsrichter Njegos Vucanovic zu finden. Damit gibt es erstmals sieben FIFA-VMOs und nach langer Zeit wieder drei FIFA-Futsal-Schiedsrichter aus Österreich.
„Man sieht, jeder, der da rauskommt, ist zum ersten Mal dabei, zum zehnten Mal und hat ein breites Lächeln auf den Lippen“, beschreibt der Neo-FIFA-Futsal-Schiedsrichter aus Salzburg die diverse Gruppe. Dem stimmt auch Arnes Talic zu: „Es ist eine Ehre, dass ich das Wappen für 2026 bekommen habe. Jeder träumt einmal davon – Spieler genauso wie Schiedsrichter träumen von der internationalen Ebene.“
Zu den erfahrenen Gästen zählte unter anderem FIFA-Schiedsrichterin Olivia Tschon, die bereits zum siebenten Mal an der Veranstaltung teilnahm – eine große Ehre für die 31-jährige Tirolerin. Dabei ist sie sich ihrer Vorbildfunktion bewusst: „Das FIFA-Wappen bedeutet für mich eine gewisse Verantwortung. Ich möchte an die Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen und meiner Vorbildrolle gerecht werden.“
Premiere für die österreichischen UEFA-Beobachter
Erstmals in der Geschichte der FIFA-Wappenübergabe waren 2026 die fünf rot-weiß-roten UEFA-Beobachter vor Ort: Thomas Einwaller, Stefan Meßner, Konrad Plautz, Robert Schörgenhofer und Robert Sedlacek. Thomas Einwaller, Vorsitzender des Expertenkomitees Beobachtung, zeigt sich stolz: „Mir war ganz wichtig, dass die UEFA-Beobachter Teil dieses Events sind, weil sie den ÖFB auf internationaler Ebene vertreten und sehr hart arbeiten müssen, dass sie immer up to date bleiben.“
Zwar werden die internationalen Beobachter immer für zwei Saisonen von der UEFA bestellt, dennoch soll die Teilnahme jährlich zum fixen Bestandteil werden. „Ich bin sehr stolz auf unsere UEFA-Beobachter. Sie haben ein hohes Standing, wir sehen das bei den Besetzungen. Es geht da nicht immer nur darum, dass die Spiele eine hohe Qualität haben, sondern wir sehen, dass die Beobachter bei Schiedsrichtern eingeteilt werden, die sehr hohes Potenzial haben, wo man noch etwas weitbringen kann“, freut sich der Tiroler Vorsitzende abschließend über das Standing in der UEFA.
Die FIFA-Referees und UEFA-Beobachter im Überblick
FIFA-Schiedsrichter:innen
Sebastian Gishamer
Julian Weinberger
Stefan Ebner
Christian-Petru Ciochirca
Walter Altmann
Jakob Semler
Arnes Talic
Olivia Tschon
Sara Telek
Lena Hirtl
Fabienne Hofer
FIFA-Schiedsrichterassistent:innen
Andreas Heidenreich
Maximilian Kolbitsch
Michael Obritzberger
Roland Riedel
Santino Schreiner
Maximilian Weiß
Martin Höfler
Robert Steinacher
Alexander Borucki
Mattias Hartl
Amina Sarah Gutschi
Biljana Iskin
Linda Achmüller
Lara Anderson
Video Match Official
Alan Kijas
Manuel Schüttengruber
Christian-Petru Ciochirca
Harald Lechner
Sara Telek
Sebastian Gishamer
Josef Spurny
Futsal-Schiedsrichter
Daniel Stauber
Njegos Vucanovic
Manuel Wolf
UEFA-Beobachter
Thomas Einwaller
Stefan Meßner
Konrad Plautz
Robert Schörgenhofer
Robert Sedlacek
Presseinfo
ÖFB
19.01.2026







