Lisa Eder

© Sportreport

Nach insgesamt fünf zweiten und drei dritten Plätzen in dieser Saison feiert Lisa Eder in der zweiten Einzelentscheidung im japanischen Zao ihren ersten Weltcupsieg. Mit Sprüngen auf 96 und 98 Meter verteidigt die 24-Jährige ihre Halbzeitführung souverän und setzt sich mit 1,4 Punkten Vorsprung gegen Nika Prevc aus Slowenien (92/101 m) sowie Abigail Strate aus Kanada (91/97 m) durch. Für Eder ist es in dieser Saison bereits die neunte Podestplatzierung.

Anders als am Vortag konnte der Bewerb heute ohne größere Verzögerungen ausgetragen werden. Die „Kuraray Zaō Schanze“ ist seit der Einführung des Damenskisprung Weltcups in der Saison 2011/12 fixer Bestandteil des Kalenders und erwies sich schon in der Vergangenheit als guter Boden für rot-weiß-rote Erfolge. Auch für Lisa Eder ist Zao ein besonderer Ort: Hier absolvierte sie 2018 ihr Weltcupdebüt und stand bereits am Vortag als Zweite auf dem Podest.

Mit Julia Mühlbacher schafft es eine weitere Ski Austria Springerin in die Top 20. Nach einem verhaltenen ersten Durchgang (85,5 m, Rang 24) gelingt ihr im Finale mit einem Sprung auf 91,5 Meter eine Aufholjagd um fünf Plätze, die sie im Endklassement auf Rang 19 führt.
Weiter geht es für die Skispringerinnen bereits am Wochenende

Nach den Bewerben in Zao reisen die Skispringerinnen zur letzten Station der Asien-Tour weiter. In Sapporo werden am Wochenende zwei Einzelbewerbe ausgetragen.

Sapporo (HS137) – alle Zeiten in MEZ
Freitag, 23. Jänner 2026: 8 Uhr Qualifikation
Samstag, 24. Jänner 2026: 8:15 Uhr Bewerb (Live ab 8:10 Uhr auf ORF 1)
Sonntag, 25. Jänner 2026: 1:30 Uhr Qualifikation
Sonntag, 25. Jänner 2025: 3 Uhr Bewerb (Live ab 2:55 Uhr auf ORF 1)
STIMMEN:

Lisa Eder: „Es war heute ein richtig cooler Tag. Es hat zwar viel geschneit, aber ich bin sehr zufrieden, dass ich meinen ersten Weltcupsieg feiern darf. Es ist richtig schön. Ich habe nicht gewusst, dass so viele Emotionen in mir stecken. So kann es weitergehen. Jetzt geht es nach Sapporo. Ich kenne die Schanze dort gut und bin im vergangenen Jahr als Zweite aufs Podest gesprungen. Ich weiß, dass ich mir auf einer Großschanze schon schwerer tue und da mehr zusammenpassen muss, damit ich vorne mitspringen kann, aber ich werde es bestmöglich versuchen.“

Julia Mühlbacher: „In Zao ist es leider nicht ganz so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. In der Qualifikation konnte ich heute einen guten Sprung nach vorne machen. Im ersten Durchgang leider wieder einen Schritt zurück. Der finale Sprung war zwar wieder etwas besser, aber es ist noch nicht konstant genug. Ich nehme die kleinen Dinge mit. Es hat heute wieder viel geschneit. Das macht es auch schwerer, sich darauf einzustellen.“

Presseinfo
Österreichischer Skiverband

weiterführende Links:
– zum Sportreport ÖSV-Kanal

21.01.2026