Vienna United schlägt in der B2L auswärts die Piraten
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Die Swarco Raiders Tirol besiegen ebenso die UKJ Mistelbach Mustangs wie die Pirlo Kufstein Towers auswärts die Union Deutsch Wagram Alligators.

Beide Partien verlaufen nahezu ident: Das jeweilige Siegerteam entscheidet die beiden Mittelviertel für sich und legt damit den Grundstein zum Erfolg.

Im Duell der Wörthersee Piraten gegen Vienna United bestimmt das Auswärtsteam die erste Halbzeit. Nach der Pause übernimmt der amtierende Meister zwar die Kontrolle, kann das Spiel jedoch nicht mehr drehen.

Die Haustechnik Güssing Blackbirds feiern gegen die Upper Austrian Ballers ihren dritten Saisonsieg und setzen sich verdient mit 79:67 durch.

Im Spiel zwischen BBU Salzburg und den Sagare Traiskirchen Lions NexGen gewinnen die Niederösterreicher alle vier Viertel und siegen am Ende verdient mit 83:69.

Von Beginn an entwickelte sich eine spannende Partie, in der zunächst die UKJ Mistelbach Mustangs das Kommando übernahmen. Ab dem zweiten Viertel gewannen jedoch die Swarco Raiders Innsbruck die Kontrolle und setzten sich sukzessive ab. Vor allem Justin Charles Andrew war in seinem zweiten Spiel für die Tiroler nicht zu halten und beendete die Begegnung mit 33 Punkten. Die Mistelbacher Aufholjagd im Schlussabschnitt kam zu spät – die Innsbrucker feierten einen verdienten Sieg.

Das zweite Duell Niederösterreich gegen Tirol bestritten die Union Deutsch Wagram Alligators und die Pirlo Kufstein Towers. Wie in der ersten Partie fanden die Wagramer besser ins Spiel und lagen nach dem ersten Viertel in Führung. Nach einem ausgeglichenen zweiten Abschnitt drehten die Kufsteiner nach der Pause offensiv auf und zogen davon. Im Schlussviertel setzten die Alligators alles auf eine Karte und glichen neun Sekunden vor Ende sogar noch einmal aus. Mate Horvath verwandelte jedoch die entscheidenden Freiwürfe und fixierte damit den Erfolg der Towers.

Die Haustechnik Güssing Blackbirds erwischten einen starken Start und ließen den Upper Austrian Ballers in der ersten Halbzeit lediglich 20 Punkte zu. Nach der Pause steigerten die Oberösterreicher ihre Intensität und zwangen die Burgenländer zu einigen Ballverlusten. Doch Güssing hatte mit Martin Sömenek den herausragenden Akteur auf seiner Seite: Mit 27 Punkten und 12 Rebounds entschied er die Partie zugunsten der Gastgeber. Blackbirds-Kapitän Bernhard Koch zeigte sich anschließend zufrieden: „Wir sind gut in die Partie gestartet. In der zweiten Spielhälfte hatten wir einige kurze Hänger, konnten aber durch eine gute Defensive das Feld als Sieger verlassen.“

Auch das Spiel zwischen dem amtierenden Meister Wörthersee Piraten und Vienna United verlief in der ersten Halbzeit zumeist ausgeglichen. Erst zur Mitte des zweiten Viertels setzten sich die Wiener erstmals zweistellig ab und übernahmen die Kontrolle. Nach der Pause kamen die Klagenfurter besser ins Spiel, doch Vienna hielt konsequent dagegen, fand immer wieder die passende Antwort und gewann schließlich verdient.

Im letzten Spiel des Tages traf BBU Salzburg auf die Safare Traiskirchen Lions NexGen. Die Niederösterreicher übernahmen, angeführt von einem treffsicheren Jonas Winkler, von Beginn an die Kontrolle. Nach der Pause hielten die Gastgeber zwar besser dagegen, konnten den Rückstand jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen. Lions-Headcoach Paulius Barkus nach dem Spiel: „Wir wussten, dass es in Salzburg nicht leicht werden wird. Sie spielen vor allem zu Hause sehr guten Basketball. Meine Mannschaft hat aber sehr gut exekutiert und wir haben die wichtigen Würfe heute getroffen – das war der Unterschied.“
 


 

win2day BDSL: Duchess bleiben Maß aller Dinge

Die BK Raiffeisen Duchess setzen sich gegen DBB Wels nach einem ausgeglichenen Startviertel im weiteren Verlauf immer weiter ab und treten mit einem 65:43-Sieg die Heimreise an. Auch im zweiten Samstag-Spiel der win2day Basketball Damen Superliga gewinnen die Favoritinnen: UBI Holding Graz ist bereits zur Pause, aufgrund eines 32:4-Laufes im zweiten Viertel, auf Siegeskurs. Die zweite Halbzeit geht zwar an die Vienna United Women, die Grazerinnen siegen aber mit 76:48.

Die Favoritinnen aus Klosterneuburg übernahmen ab Mitte des ersten Viertels die Kontrolle über das Spiel, die Oberösterreicherinnen hielten aber zumindest bis knapp vor der Pause voll dagegen. Angeführt von einer starken Stella Popp verschaffte ein 15:1-Run den Duchess aber zur Pause eine komfortable Führung. In der zweiten Spielhälfte verteidigten beide Mannschaften besser, der Meister setzte sich aber immer weiter ab und verwaltete den Vorsprung erfolgreich über die Zeit.

UBI Graz startete mit einem 7:0-Run das Spiel, bei diesem Abstand blieb es die meiste Zeit des Viertels. Danach spielten sich die Steirerinnen in einen wahren Spielrausch, Vienna hatte beinahe nichts zum Entgegensetzen und das Spiel war bereits zur Pause entschieden. In der zweiten Halbzeit schaltete die Heimmannschaft ein wenig zurück, die Wienerinnen nützten das und konnten das Ergebnis zumindest noch verbessern. Graz-Headcoach Boris Virag nach dem Spiel: „Es war ein sehr gutes Spiel von uns, vor allem in der ersten Halbzeit konnten wir unsere Stärken zeigen. In der zweiten haben alle Spielerinnen die Chance gehabt zu zeigen, was in ihnen steckt, vor allem die weniger erfahrenen Spielerinnen. Ich möchcte auch Vienna United gratulieren, de vor allem in der zweiten Hälfte toll gekämpft haben.“
 
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24.01.2026


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