
Torreiche Begegnungen und klare Aussagen in der WHA MEISTERLIGA! Während Hypo Niederösterreich im Nachtragsspiel gegen HC Sparkasse BW Feldkirch seine Favoritenrolle eindrucksvoll untermauerte und mit einer Machtdemonstration den Vorsprung auf den Tabellenführer aufholte, sorgte Aufsteiger GKL Krems–Langenlois im niederösterreichischen Derby für klare Verhältnisse.
Zwei Spiele, die nicht nur mit vielen Toren, sondern auch mit starken Leistungen und wichtigen Punkten im Titel- und Tabellenkampf überzeugten.
Spannung bis zur letzten Sekunde gab es in der WHA CHALLENGE! Im Duell zwischen UHC Admira Wien und UHC Hollabrunn entwickelte sich ein echter Handball-Krimi, der an Dramatik kaum zu überbieten war. Beide Teams lieferten sich über 60 Minuten einen offenen Schlagabtausch, bei dem jede Aktion, jedes Tor und jede Parade zählte. Am Ende entschieden Nuancen über Sieg oder Niederlage
WHA MEISTERLIGA
Hypo Niederösterreich – Blau-Weiß Feldkirch (Nachtragsspiel aus Runde 4)
Hypo Niederösterreich mit Machtdemonstration im Nachtragsspiel
Hypo Niederösterreich ließ im Nachtragsspiel gegen HC Sparkasse BW Feldkirch von Beginn an keinen Zweifel an den Kräfteverhältnissen aufkommen. Mit hohem Tempo, einer aggressiven Deckung und konsequenter Chancenverwertung setzten sich die Niederösterreicherinnen früh ab. Bereits zur Pause war beim Stand von 19:7 eine Vorentscheidung gefallen.
Auch in der zweiten Halbzeit hielt Hypo Nö den Druck hoch und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Feldkirch fand kaum Mittel gegen die kompakte Defensive und das schnelle Umschaltspiel des Favoriten. Am Ende stand ein deutlicher 45:17-Erfolg zu Buche. Mit diesem Kantersieg zieht Hypo Niederösterreich punktegleich mit MADx WAT Atzgersdorf an die Spitze der Tabelle und bleibt auf Titelkurs.
Ferenc Kovác, Trainer Hypo Niederösterreich: „Wir haben im letzten Spiel gegen Feldkirch verloren. Jetzt wollte die Mannschaft zeigen, dass wir besser sind als sie. Wir haben von Anfang an sehr konzentriert gespielt, sind schon in der ersten Halbzeit weggezogen und haben zum Schluss ganz klar gewonnen.“
Raphaela Rederer, Spielerin Blau-Weiß Feldkirch: „Viele Chancen werden nicht zu hundert Prozent verwertet, in der Abwehr fehlt es an Aggressivität und Stabilität. Zusätzlich macht sich das Fehlen von Cheftrainer Zoltan Balogh bemerkbar ein wichtiger Faktor, der der Mannschaft derzeit fehlt und oft den Unterschied ausmacht. Die Mannschaft ist sich der Situation bewusst und will gemeinsam wieder zu jener Form zurückfinden, die sie in der Hinrunde gezeigt hat.“
GKL Krems – Langenlois – roomz JAGS WVB
Aufsteiger Krems–Langenlois entscheidet NÖ-Derby souverän für sich
Aufsteiger GKL Krems–Langenlois setzte im niederösterreichischen Derby ein kräftiges Ausrufezeichen. Die Wachauerinnen präsentierten sich von Beginn an konzentriert und spielbestimmend. Mit einer stabilen Abwehr und druckvollem Angriffsspiel erarbeiteten sie sich bis zur Halbzeit eine verdiente 17:12-Führung.
Nach dem Seitenwechsel ließ Krems–Langenlois nichts mehr anbrennen. Während die roomz JAGS WVB immer wieder an der gut organisierten Defensive scheiterten, blieb der Aufsteiger im Abschluss konsequent und erhöhte den Vorsprung Schritt für Schritt. Am Ende stand ein klarer 33:23-Erfolg, der die starke Entwicklung des Teams eindrucksvoll bestätigt und dem Derby eine klare Richtung gab.
Dieter Ripper, Trainer GKL Krems-Langenlois: „Es war das erwartet schwere Spiel, auch wenn das Ergebnis etwas anderes vermuten lässt. Wir konnten von Beginn an Druck in der Deckung auf die Spielerinnen der roomz JAGS WVB aufbauen. Gestützt auf eine starke Torfrauleistung erkämpften wir viele Bälle in der Abwehr und konnten beruhigt nach vorne spielen. Das Tempospiel in der ersten Halbzeit war wirklich stark und so konnten wir uns Tor um Tor absetzen. In der zweiten Halbzeit verwalteten wir das Ergebnis und alle Spielerinnen bekamen ihre Einsatzzeiten. Körperlich hätten wir gefühlt noch 30 Minuten spielen können. Letztendlich war der Sieg, auch in dieser Höhe, verdient.“
Fabian Posch, Trainer roomz JAGS WVB: “Die GKL Krems-Langenlois ist heute der verdiente Sieger. Die Varianten, die wir beim Training besprochen haben, konnten wir im Match nicht umsetzen. Unsere Wurfquote war unterirdisch mit 20 vergebenen Chancen kann man kein Match gewinnen. Allein vier vergebene 7-Meter sprechen Bände. Auf der anderen Seite war ziemlich jeder Wurf der Aufbaureihe der GKL sehr platziert und unhaltbar. Wir müssen uns jetzt konzentrieren und aus diesem Tief wieder herausziehen, sonst stecken wir ganz schnell im Abstiegskampf.”
WHA CHALLENGE
UHC Admira Wien – UHC Hollabrunn
Von Beginn an begegneten sich UHC Admira Wien und UHC Hollabrunn auf Augenhöhe. Das Spiel war geprägt von hohem Tempo, intensiven Zweikämpfen und wechselnden Führungen. Zur Halbzeit hatten die Gäste aus Hollabrunn mit 12:11 knapp die Nase vorne und unterstrichen ihre starke Leistung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie völlig offen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball. In der Schlussphase behielten schließlich die Wienerinnen die Nerven, nutzten ihre Chancen konsequent und drehten das Spiel zu ihren Gunsten. Mit einem knappen 22:21-Erfolg sicherte sich UHC Admira Wien hart umkämpfte Punkte in einem echten Thriller der WHA CHALLENGE.
Presseinfo
Handball Austria/ÖHB
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25.01.2026