Die 20. Runde der win2day Basketball Superliga brachte weitere Vorentscheidungen im Kampf um die Top-6.
Die BK Karbon-X Dukes lösten mit einem souveränen Heimsieg gegen Fürstenfeld vorzeitig das Ticket für die Playoffs. Die UNGER STEEL Gunners Oberwart setzten ihre Siegesserie im Burgenland-Derby fort, die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg entschieden das Steirer-Derby in Graz für sich. In Traiskirchen behaupteten die Lions ihre starke Form und wahrten mit dem siebenten Sieg in Serie die Chance auf die Top-6.
Die Dukes ließen den Panthers am Sonntag mit den Playoffs zum Greifen nah keine Chance und fixierten mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg vorzeitig den Einzug in die Platzierungsrunde. Bereits zur Pause lagen die Niederösterreicher klar voran (45:27), nach drei Vierteln war die Partie entschieden. In der zweiten Halbzeit konnte Coach Zeleznik früh rotieren, ohne dass der Erfolg in Gefahr geriet.
Emotionaler Höhepunkt war die Ehrung von Langzeit-Obmann Werner Sallomon zur Halbzeitpause. Sportlich setzten die Niederösterreicher ein klares Signal im Kampf um eine Top-Platzierung. „Das war heute ein sehr wichtiger Win. Damit haben wir die Playoffs gesichert, das bringt die Stimmung in der Mannschaft auf eine bessere Ebene“, so Dukes-Spieler Simon Piplits.
Gunners und Lions bauen Siegesserien aus
Die Gunners blieben auch im zweiten Burgenland-Derby der Saison makellos und feierten ihren sechsten Sieg in Folge. Mit starker Teamdefense und ausgeglichener Scoring-Verteilung kontrollierten die Oberwarter die Partie von Beginn an und ließen die Dragonz nie ernsthaft herankommen.
Eisenstadt hielt vor allem durch Sead Hadzifejzovic (35 Punkte, 12 Rebounds) dagegen, doch Oberwart setzte sich in den entscheidenden Phasen ab und festigte die Tabellenführung. „Wir haben als Team einen guten Job gemacht. Solche Derbys sind nie einfach, aber wir haben unseren Job erledigt“, zeigte sich Gunners-Coach Roy Dorleijn zufrieden.
Noch größer die Zufriedenheit in Traiskirchen, denn die Löwen bleiben das Team der Stunde. Gegen den Cupsieger aus Wels feierten die Lions ihren siebenten Sieg in Serie und wahrten damit ihre Chance auf die Top-6. Mit einer starken Dreierquote (48 Prozent) und einem geschlossenen Auftritt behaupteten die Niederösterreicher über weite Strecken eine knappe Führung.
Wels hielt vor allem durch einen überragenden Marcus Azor (40 Punkte) dagegen, doch in der Crunchtime behielten die Lions um Moors, Lasenbergs und Viksne die Nerven und brachten den Heimsieg über die Zeit.
Steirer-Derby geht an die Bulls
Die Bulls bestätigten ihre starke Form auch im Steirer-Derby und setzten ihre seit mittlerweile vier Begegnungen andauernde Siegesserie fort. Kapfenberg führte von Beginn an, ließ Graz trotz eines 10:0-Laufs im dritten Viertel nicht vorbeiziehen und behielt in der Schlussphase die Kontrolle.
Andrew Jones (21 Punkte) führte die Bulls an, die damit weiter den in der Tabelle vor ihnen befindlichen Welsern und Gunners im Nacken sitzen. Bulls-Coach Klym Artamonov lobte vor allem die Defense seiner Mannschaft, die dort die entscheidenden Details umgesetzt habe.
B2L: Rocks feiern fünften Sieg in Serie
Lions und Timberwolves mit wichtigen Erfolgen im Playoff-Rennen
Der Sonntag der Basketball Zweiten Liga brachte bedeutende Ergebnisse im Kampf um die Playoffplätze. Die Raiffeisen Mattersburg Rocks setzten ihren Lauf fort und feierten den fünften Sieg in Folge, während die Raiffeisen Dornbirn Lions und die Vienna Timberwolves mit Auswärtserfolgen wertvolle Punkte im engen Rennen um die Topplätze sammelten.
Die Rocks bleiben das Team der Stunde. Gegen einen aggressiv auftretenden Liganeulings aus Wien behielten die Burgenländer die Ruhe und setzten sich am Ende verdient durch. Rapid hielt mit hohem Tempo, Offensivreboundstärke und teilweise spektakulären Dreiern dagegen, doch Mattersburg ließ sich nicht aus dem Konzept bringen.
Nach knapper Pausenführung sorgte Drew Koka mit drei Dreiern in Serie für die Vorentscheidung. In der Folge kontrollierten die Rocks das Spiel, nutzten ihre Vorteile und d brachten den fünften Sieg in Folge sicher ins Ziel.
Wichtige Siege für Löwen und Wölfe
In einem offensiv geprägten Duell setzten sich die Dornbirn Lions gegen KOS Celovec durch und sammelten wichtige Punkte im direkten Duell um die Playoffränge. Über weite Strecken bestimmten die Vorarlberger das Geschehen, getragen von einem überragenden Aristote Bissokot (41 Punkte) und einem starken Kofi Hamilton.
KOS kämpfte sich im Schlussabschnitt noch einmal heran, verpasste jedoch in der Crunchtime die entscheidenden Würfe. „Wenn man 100 Punkte bekommt, gewinnt man nur sehr selten ein Spiel. Das war der Hauptgrund für unsere Niederlage“, analysierte KOS-Coach Dalibor Cevriz. Auch bei den Lions blieb man trotz Sieges kritisch: „Der Sieg zählt, aber wir wissen, dass wir uns steigern müssen“, so Bissokot.
Die Vienna Timberwolves drehten in Graz eine schwierige Partie und feierten einen wichtigen Auswärtssieg im Playoffkampf. Nach frühem Rückstand fanden die Wiener im zweiten Viertel ihren Rhythmus, übernahmen kurz vor der Pause die Führung und bauten diese nach Seitenwechsel kontinuierlich aus.
Angeführt von Cantor, Siegmund und Tomaschek sowie starken Impulsen von der Bank hielten die Timberwolves den Vorsprung bis zum Ende konstant. „Nach drei Niederlagen ist es nie einfach. Wir haben im zweiten Viertel Lösungen gefunden und einen wichtigen Run gestartet“, zeigte sich Head Coach Justin Schlünken zufrieden.
win2day BDSL: Flames lassen im Wiener Derby nichts anbrennen
Der 14. Spieltag der win2day Basketball Damen Superliga fand am Sonntag mit einem klaren Wiener Derby-Sieg der Basket Flames seinen Abschluss. Nach den Favoritenerfolgen von Duchess und UBI Graz am Samstag überzeugten auch die Flames am Sonntag und ließen den Timberwolves keine Chance.
Die Basket Flames wurden ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht und feierten einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg gegen die Timberwolves. Nach starkem Auftakt setzten sich die Flames bereits früh ab, spätestens nach einem dominanten dritten Viertel war die Vorentscheidung gefallen.
Ausschlaggebend war eine geschlossene Teamleistung: Sechs Spielerinnen scorten zumindest acht Punkte. Besonders aus der Distanz präsentierten sich die Flames in Spiellaune und trafen knapp 47 Prozent ihrer Dreier. Rebekka Kalaydjiev (16 Punkte, 6 Assists, 5 Rebounds, 5 Steals) und Pia Jurhar (17 Punkte, 9 Rebounds, 2 Blocks) ragten statistisch heraus. Auch am Brett setzten sich die Flames klar durch (48:39 Rebounds), selbst 22 Ballverluste brachten den Erfolg nicht mehr in Gefahr.
Die Timberwolves fanden offensiv nie ihren Rhythmus und haderten über 40 Minuten mit ihrer Trefferquote aus dem Feld, von der Dreierlinie und von der Freiwurflinie.
Presseinfo
Basketball Austria
BSL
B2L
BDSL
25.01.2026






