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In den frühen Morgenstunden hieß es für die Skispringerinnen während der Asientour ein letztes Mal „Schanze frei“ auf der Großschanze in Sapporo (JPN). Der abschließende Wettkampftag gestaltete sich jedoch herausfordernder als erwartet. Aufgrund schwieriger Wind- und Wetterbedingungen durch Schneefall wurde zunächst die Qualifikation abgesagt und der Bewerb direkt mit allen Athletinnen gestartet. Auch der zweite Durchgang musste letztlich gestrichen werden, sodass die Ergebnisse des ersten Durchgangs als Endresultat gewertet wurden.

Am besten kam einmal mehr die Saisondominatorin Nika Prevc aus Slowenien mit den Bedingungen zurecht. Mit einem Sprung auf 139,5 Meter sicherte sie sich den Sieg und gewann mit 5,3 Punkten Vorsprung. Die Kanadierin Abigail Strate (128,5 m) belegte Rang zwei, während Heidi Dyhre Traaserud aus Norwegen mit einem Sprung auf 135 Meter das Podest als Dritte komplettierte.

Lisa belegte als beste Österreicherin im abschließenden Bewerb den 11. Platz und verpasste mit einem Sprung auf 113 Meter nur knapp die Top Ten. Damit bestätigte sie ihre stabile Form zum Ende der Asientour und sammelte wertvolle Weltcuppunkte. Teamkollegin Julia Mühlbacher kam mit 112,5 Metern auf Rang 20 und rundete damit das österreichische Ergebnis in Sapporo ab.

Für das Damenteam geht es nun zurück nach Europa, wo mit Willingen (GER) in der kommenden Woche die nächste Großschanze im Wettkampfprogramm steht.
STIMMEN:

Thomas Diethart (Damen Cheftrainer): „Wir wussten schon, dass heute ein längerer und schwieriger Wettkampftag für uns anstehen könnte. Es war schon im Vorfeld starker Schneefall angesagt. In der Früh ist die Qualifikation bereits abgesagt worden und wir konnten dadurch etwas länger im Hotel bleiben und später zur Schanze anreisen. Wir sind dann direkt in den Wettkampf gestartet. Der erste Durchgang ist sehr fair abgelaufen. Es waren zwar auch immer wieder Pausen dabei, aber im Großen und Ganzen ist alles fair gewesen. Der zweite Durchgang ist dann gleich abgesagt worden. Auch wenn die Bedingungen herausfordernd waren, muss man sich gut darauf einstellen. Es geht allen gleich. Für uns ist es leider nicht ganz so gut gelaufen und es wäre ein zweiter Sprung noch gut gewesen. Aber solche Tage gibt es auch. Jetzt geht es erst einmal zurück nach Hause, ehe wir nach Willingen reisen. Dort ist auch wieder eine große Schanze, wo wir gut hineinstarten möchten. Wir bleiben an unseren Punkten dran und versuchen, Step by Step besser zu werden.“

Lisa Eder: „Heute bin ich leider nicht so gut auf der Schanze zurechtgekommen. Es war ein schwieriger Tag mit nur einem Sprung. Das nutzt aber nichts. Jetzt ist die Asientour vorbei und wir reisen nach Hause. Nächste Woche steht mit Willingen wieder eine Großschanze an. Die Bedingungen können dort ebenfalls sehr herausfordernd sein, daher ist Geduld gefragt. Es waren lange Tage mit sehr vielen Reisen. Ich freue mich, dass es jetzt wieder zurück nach Europa geht.“

Julia Mühlbacher: „Es waren jetzt lange zwei Wochen hier in Asien. Zum Abschluss war es heute windig und es gab Schneefall. Mein Sprung war leider etwas zu spät, aber bereits ein Fortschritt im Vergleich zu gestern. Trotzdem kann ich aus Asien auf jeden Fall viele positive Dinge mitnehmen. Ich habe in den letzten Wettkämpfen viel gelernt. Als Nächstes steht Willingen am Programm. Dort wartet ebenfalls eine große Schanze auf uns und mit dem Wetter kann es spannend werden, aber ich freue mich schon darauf. Vorab gilt es, zu Hause die Akkus aufzuladen und neue Energie zu tanken.“

Presseinfo
Österreichischer Skiverband

weiterführende Links:
– zum Sportreport ÖSV-Kanal

25.01.2026


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