
Die SV Oberbank Ried folgt dem LASK in das Halbfinale der Saison 2025/26 im UNIQA ÖFB Cup. Nachdem sich die Linzer im Derby am gestrigen Freitag 3:2 (1:2) gegen den FC Blau-Weiß-Linz durchsetzen konnten, besiegen die Rieder den SK Rapid im zweiten Viertelfinale 3:0 (1:0).
Ante Bajic und Nikki Havenaar mit einem Doppelpack tragen sich in der BWT Oberösterreichische Arena in die Torschützenliste ein.
Am Sonntag wird die Runde mit zwei weiteren Spielen abgeschlossen. Der SCR Altach empfängt im Stadion Schnabelholz den SK Puntigamer Sturm Graz, der RZ Wolfsberger AC in der Lavanttal-Arena den FC Red Bull Salzburg. Beide Spiele beginnen um 17:30 Uhr und sind in einer Konferenz LIVE in ORF 1 bzw. als Einzelspiele LIVE auf ÖFB TV zu sehen.
Im Anschluss an die Begegnungen werden im Rahmen der ORF-Berichterstattung die Halbfinal-Paarungen ausgelost. Die Ziehung nimmt Ex-Nationalteamspieler Roman Mählich vor.
Ried geht früh in Führung – Rapid beißt sich die Zähne aus
Beim Samstagsspiel im Viertelfinale gelingt Ried im eigenen Stadion der Blitzstart. Nach einem Zuspiel von Nicolas Bajlicz lässt Ante Bajic seinen Gegenspieler Dominik Weixelbraun an der Sechzehnerlinie aussteigen und trifft mit einem satten Schuss in die lange, linke Ecke – 1:0 (2.). Rapid sucht nach einer Antwort, doch die Oberösterreicher agieren weiter mutig und bleiben das gefährlichere Team. In der 14. Minute kommt Nikki Havenaar nach einer Ecke zum Kopfball, aber Niklas Hedl rettet mit einem starken Reflex. Kurz darauf trifft Ante Bajic den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig (17.).
Rapid kann sich im ersten Pflichtspiel unter Trainer Johannes Hoff Thorup offensiv noch gar nicht in Szene setzen. Bei den Gastgebern verpassen Antonio Van Wyk (28.) und Kingstone Mutandwa (31.) jeweils nach einer flachen Hereingabe von Ante Bajic den Abschluss nur knapp.
In der 37. Minute strahlen dann auch die Wiener erstmals Gefahr aus. Marco Tilio bringt eine Flanke an die zweite Stange, aber Andreas Leitner kann den Ball vor Matthias Seidl noch entscheidend mit den Fingerspitzen abwehren. Kurz vor der Pause setzt Marco Tilio einen Volley nur knapp am Tor vorbei (45.). Es geht mit einer knappen Führung der Rieder in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel zeigen sich die Gastgeber für den ersten Vorstoß verantwortlich, der Abschluss von Kingstone Mutandwa stellt aber kein Problem für Niklas Hedl dar (48.). Oliver Steurer setzt das Spielgerät relativ deutlich an der langen Ecke vorbei (52.). Auf der Gegenseite bringt Ercan Kara nach einer Freistoßflanke nicht genug Druck hinter seinen Kopfball, Andreas Leitner hält sicher (54.). Auch bei einem zu zentral ausgefallenen Distanzschuss von Matthias Seidl ist der Ried-Leeper zur Stelle (57.).
Die Begegnung gestaltet sich nun über weite Strecke ausgeglichen, beide Teams setzen in der Offensive immer wieder Nadelstiche. Gerade als die Wiener immer besser in die Partie finden, erhöhen die Rieder auf 2:0. Yusuf Maart schlägt einen Freistoß in die Mitte, Nikki Havenaar steigt zentral im Strafraum hoch, köpft, und Niklas Hedl rutscht an der linken Ecke der Ball durch (61.).
Auf der anderen Seite des Spielfeldes wird Nikolaus Wurmbrand noch entscheidend vor dem Abschluss gestört (66.). Die Oberösterreicher agieren nun deutlich defensiver. Rapid ist bemüht, eine Reaktion zu zeigen, beißt sich an der kompakt stehenden Abwehrreihe der „Wikinger“ vorerst aber die Zähne aus.
Gute Gelegenheiten lassen auf beiden Seiten auf sich warten. In der 84. Minute machen die Oberösterreicher den Deckel drauf. Niklas Hedl kann einen Kopfball von Nikki Havenaar zunächst noch an die Latte abwehren, den Abpraller drückt der Innenverteidiger mit dem Kopf dann aber zum 3:0-Endstand über die Linie (84.).
Ried steht zum ersten Mal seit der Saison 2022/23, zum insgesamt elften Mal, unter den besten vier Teams des Bewerbs.
Die Viertelfinal-Paarungen im Überblick:
LASK vs. FC Blau-Weiß Linz 3:2 (1:2)
Tore: Kalajdzic (35.), Bello (57.), Usor (83.) bzw. Dahlqvist (2.), Weissman (18.)
Raiffeisen Arena
SR: Ebner
SV Oberbank Ried vs. SK Rapid 3:0 (1:0)
Tore: Bajic (2.), Havenaar (61., 84.)
BWT Oberösterreichische Arena
SR: Harkam
SCR Altach vs. SK Puntigamer Sturm Graz (LIVE in ORF 1/Konferenz bzw. als Einzelspiel auf ÖFB TV)
Sonntag, 1. Februar 2026, 17:30 Uhr
Stadion Schnabelholz
SR: Weinberger
RZ Pellets Wolfsberger AC vs. FC Red Bull Salzburg (LIVE in ORF 1/Konferenz bzw. als Einzelspiel auf ÖFB TV)
Sonntag, 1. Februar 2026, 17:30 Uhr
Lavanttal-Arena
SR: Semler
Weitere Termine im UNIQA ÖFB Cup 2025/26:
Halbfinale: 3. bis 5. März 2026
Finale: 1. Mai 2026
Presseinfo
ÖFB
31.01.2026