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Der BC Vienna gewinnt das Auswärtsspiel gegen die Raiffeisen Flyers Wels mit 89:65 und bleibt damit weiterhin in Reichweite der Top-6.

UBSC Raiffeisen Graz siegt dank eines unglaublichen Startviertels gegen die BK Karbon-X Dukes mit 112:102.

Die Raiffeisen Swans Gmunden haben die COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz stets unter Kontrolle und gewinnen 94:76. Nach einem schwachen ersten Viertel drehen die UNGER STEEL Gunners Oberwart das Spiel gegen die druck.at Traiskirchen Lions mit 91:76. Im steirischen Derby zwischen den Panthers Fürstenfeld und den Hefte Helfen Bulls Kapfenberg haben die Bulls das bessere Ende für sich und siegen mit 90:72.

Die neuformierte Mannschaft der COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz zeigte vor allem im Startviertel, dass man wieder mit ihnen rechnen kann. Angeführt von Comeback-Spieler Lukas Hahn führten die Burgenländer mit bis zu sieben Punkte und hielt gegen die Raiffeisen Swans Gmunden voll dagegen. Die Oberösterreicher kamen aber ab dem zweiten Viertel besser ins Spiel und krallten sich die Führung. Im Schlussabschnitt spielten die Schwäne routiniert, trafen die wichtige Würfe eiskalt und siegten am Ende ohne Probleme. Jakob Lohr ist glücklich über den Sieg: „Es war uns klar, dass das heute kein einfaches Spiel werden wird, Eisenstadt hat sich in den letzten Wochen gut verstärkt. In der ersten Halbzeit hat man gesehen, wie gefährlich sie sind. In der zweiten Halbzeit war unsere Defensive besser und haben im Endeffekt verdient gewonnen.“ Das Endergebnis dieser Begegnung lautet 94:76. Die Statistik weist, aufgrund eines technischen Fehlers, ein falsches Resultat aus. An der Richtigstellung wird gearbeitet.

Graz offensiv zu stark für Dukes
Angeführt von einem unglaublich Treffsicheren Tevin Brewer starteten die Steirer mit sehr viel Offensiv-Power ins Spiel. Die Grazer scorten 38 Punkte und waren bis zu 29 Punkte in Führung. Die Klosterneuburger waren erst ab dem zweiten Viertel anwesend, konnten den Rückstand aber bis zum Ende des dritten Viertel beinahe egalisieren. Anfang des Schlussabschnitts gingen die Herzöge sogar in Führung, dann legten die Grazer einen 7:0-Run aufs Parkett und verwalteten den Vorsprung bis zur Schlusssirene. Dukes-Headcoach Damir Zeleznik zieht auch positives aus der Niederlage: „Wir haben ein unglaublich schlechtes erstes Viertel gespielt, da haben wir die Partie verloren. Mit einem ganz großen Kampf sind wir zurück in die Partie gekommen, leider ist uns dann die Luft ausgegangen. Die Burschen haben gekämpft, auf das können wir aufbauen. Wir müssen diese Phase mit den vielen verletzten Spielern müssen wir irgendwie überbrücken. Gratulation an Graz!“

Oberwart am Ende abgebrüht
Die UNGER STEEL Gunners Oberwart hatten mit den druck-at Traiskirchen Lions mehr Probleme als erwartet. Die Niederösterreicher überrumpelten den Meister und waren bereits um 14 Punkte in Führung. Die Gunners schafften aber kurz nach der Pause den Turnaround. Mit einer sehr guten Defense schafften es die Burgenländer immer wieder den Ball zu stehlen und einfache Punkte zu erzielen. Im letzten Viertel setzten sich die Oberwarter endgültig ab und gewannen verdient. Jonathan Knessl nach dem Spiel: „Wir haben das erste Viertel verschlafen, sind dann aber immer besser ins Spiel gekommen, haben unsere Leistung immer steigern können und haben am Ende verdient gewonnen.“

Wien mit Statement-Sieg gegen Wels
Nach dem erfolgreichen Cupspiel des BC Vienna in Klosterneuburg setzten die Wiener auch in der Meisterschaft ein Ausrufezeichen. Sie gewannen auswärts klar bei den Raiffeisen Flyers Wels und sind derzeit das „heißeste“ Team der Liga. Vor allem im zweiten Viertel mussten die Oberösterreicher mitansehen, dass Wien davonzieht und konnten auch nach der Pause dem Spiel nicht die entscheidende Wende geben. BC Vienna spielte das Spiel trocken zu Ende und gewann verdient. Wien-Headcoach Mike Coffin zufrieden nach dem Spiel: „Hut ab vor den Jungs, wir haben den Gameplan perfekt umgesetzt, haben das Spiel von Anfang an kontrolliert und verdient gewonnen.“

Steirer-Derby an Kapfenberg
Die Hefte Helfen Kapfenberg Bulls hatten das Spiel zwar die gesamte Distanz lang stets unter Kontrolle, entscheidend absetzen konnten sie sich aber nie. Die Panthers legten alles in die Wagschale und kämpften um jeden Ball verbissen. Ohne Jason Gallant und Jan Schott war aber an diesem Tag nicht mehr zu holen. Die, ohne den verletzten Kapitän Krstic angetretenen, Bulls waren im Schlussviertel eiskalt und gewannen am Ende solide. „Wir sind gut ins Spiel gestartet, haben aber erst im zweiten Viertel endgültig die Kontrolle übernommen. In der zweiten Halbzeit haben wir gut gespielt, wir können einiges aus der Partie mitnehmen“, so Bulls Headcoach Klym Artamonov
 


 

Piraten und Towers im Gleichschritt in der B2L

In der Division West siegen die Pirlo Kufstein Towers gegen KOS Celovec sicher mit 55:103 und bleiben damit weiterhin punktegleich mit den Wörthersee Piraten, die ihr Auswärtsspiel bei den Raiffeisen Mattersburg Rocks mit 97:87 gewinnen konnten. Die Vienna Timberwolves feiern einen knappen 74:72-Sieg gegen die Swarco Raiders Tirol. Das knappste Spiel des Tages sehen die Zuseher in Güssing. Die Haustechnik Güssing Blackbirds gewinnen das Spiel gegen die Raiffeisen Dornbirn Lions knapp mit 80:79.

KOS Celovec startete gut ins Spiel gegen die Pirlo Kufstein Towers und hielt in den ersten zehn Minuten gut mit. Im zweiten Spielabschnitt schalteten die Tiroler einen Gang höher und setzten sich immer weiter ab. Auch nach der Pause hatten die Towers stets die Kontrolle und überrollten im Schlussabschnitt den Gegner komplett. Towers-Spieler Julian Alper war nach dem Spiel zufrieden: „Wir haben ein sehr solides Spiel gemacht, haben mit viel Energie gespielt und sehr gut den Ball bewegt. So können wir weitermachen.“

Enge Kiste an Timberwolves
Das Spiel der Vienna Timberwolves gegen die Swarco Raiders Tirol war von Beginn weg sehr spannend und eng. Keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zehn Punkten absetzen. Kurz vor Schluss glichen die Tiroler zum 70:70 aus. Ab diesem Zeitpunkt wurden Punkte nur mehr von der Freiwurflinie erzielt, die Donaustädter waren nervenstärker und gewannen am Ende knapp.

Rocks fordern den Meister voll
Die Raiffeisen Mattersburg Rocks verzeichneten einen Traumstart und führten nach dem ersten Viertel mit elf Punkten. Die Wörthersee Piraten zeigten aber, warum man letzte Saison den Titel geholt hatte. Sie übernahmen die Kontrolle über das Spiel und führten bereits zur Pause wieder. In der zweiten Spielhälfte entwickelte sich ein spannendes Match, bei dem die Kärntner die wichtigen Wurfe trafen und dadurch verdient gewannen.

Glück für Güssing
Die Haustechnik Güssing Blackbirds hatten in Halbzeit eins die Raiffeisen Dornbirn Lions zumeist gut unter Kontrolle. Vor allem Balint Nemeth konnte von den Vorarlbergern nicht gestoppt werden, der 24-jährige Ungar hatte am Ende 32 Punkte auf seinem Konto. Die dezimiert angereisten Lions schafften es aber in der zweiten Halbzeit, die Kontrolle über das Spiel zu ergattern und kamen Punkt für Punkt an die Burgenländer heran. In einer spannenden Endphase gingen die Blackbirds zehn Sekunde vor dem Ende mit 80:79 in Führung. Die folgende Offensive der Gäste konnte nur durch ein Foul gestoppt werden, die beiden verhängten Freiwürfe konnten aber nicht verwertet werden. Der Defensiv-Rebound war bei den Gastgebern, die damit glücklich, aber nicht unverdient gewannen. Blackbirds-Spieler Nemeth Balint ist stolz: „Es war ein sehr schweres Spiel, Danke für die Unterstützung der Fans. Wir sind glücklich, dass wir gewonnen haben.“
 


 

Grazer Teams und Wels gewinnen in der BDSL

UBSC-DBBC Graz feiert einen Start-Ziel-Sieg gegen die Basket Flames Women, gewinnen mit 77:58 und macht damit wichtige Punkte im Kampf um die ersten vier Plätze. DBB Wels hat mit Vienna United Women kaum Probleme und siegt verdient mit 88:75. UBI Holding Graz gewinnt bei den Vienna Timberwolves Women mit 70:54 und bleibt damit weiterhin am zweiten Tabellenplatz der win2day Basketball Damen Superliga.

Sowohl UBSC-DBBC Graz als auch die Basket Flames Women musste auf wichtige Spielerinnen verzichten. Die Grazerinnen starteten konzentriert ins Spiel und setzten sich sofort zweistellig von den Gegnerinnen ab. Die Wienerinnen kamen im zweiten Viertel besser ins Spiel und hielten das Spiel damit offen. Nach der Pause das gleiche Bild wie zum Spielstart, die Steirerinnen dominierten und setzten sich weiter ab. Im Schlussabschnitt änderte sich nichts mehr am Spielverlauf, die Grazerinnen fahren einen verdienten Sieg ein. Graz-Headcoach Edvin Brkic ist stolz auf sein Team: „Beide Mannschaften waren nicht vollständig. Bei uns haben vier wichtige Spielerinnen gefehlt, darum freut mich der Sieg sehr. Ich kann meiner Mannschaft nur gratulieren, macht weiter so.“

Wels souverän gegen Vienna United
Nach einem Fehlstart kämpft sich DBB Wels sofort wieder an die Vienna United Women heran und übernimmt ab Mitte des Startviertels die Kontrolle über das Spiel. Im zweiten Spielabschnitt demonstrieren sie die Stärke unter dem Korb und ziehen uneinholbar davon. Nach der Pause kamen die Wienerinnen besser ins Spiel und zeigten vor allem im Schlussabschnitt eine starke Leistung. Sie holten Punkt für Punkt auf, eine endgültige Wende konnten sie aber nicht mehr herbeiführen. Wels-Headcoach Damir Kuranovic nach dem Spiel: „Das zweite Viertel hat heute den Unterschied gemacht! Mit einem 30:6-Lauf haben wir das Spiel früh in unsere Richtung gedreht. Starke Defense, Rebounds und schnelles Umschalten waren der Schlüssel. Danach haben wir das Tempo kontrolliert, rotiert und auch unsere Bankspielerinnen haben geliefert.“

Favoritinnen geben sich keine Blöße
UBI Holding Graz kontrollierte von Beginn weg an die Partie gegen die Vienna Timberwolves Women, konnte aber erst im zweiten Viertel erstmals davonziehen. Nach der Pause legten die Timberwolves alles in die Waagschale und kamen sogar noch auf drei Punkte an den Favoriten heran. Die Grazerinnen agierten danach aber sehr routiniert, spielten ihre Systeme zu Ende und fanden immer wieder die freie Spielerin, die auch punkten konnte. Graz-Headcoach Boris Virag nach dem Spiel: „Gratulation an mein Team. Dieses Spiel war hart für uns, weil es das zweite Spiel innerhalb von 3 Tagen war. Die Wurfausbeute war viel schwächer als vor 2 Tagen, also war es schwierig für uns zu scoren, trotzdem haben wir nie an unserem Sieg gezweifelt. Am Ende haben wir 40 Minuten lang gekämpft und gezeigt, dass wir das stärkere Team sind.“
 
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08.12.2025