Der BC Vienna entscheidet ein spannendes Spiel gegen Klosterneuburg für sich. Beide Teams schenkten sich nichts, schlussendlich gewannen die Wiener von der Freiwurflinie mit 93:91 gegen die BK Karbon-X Dukes.
Im Kampf um die Top-6 können die druck.at Traiskirchen Lions einen wichtigen Sieg bei den Raiffeisen Swans Gmunden holen. Mit einem 86:71-Sieg hält man die Chance auf einen fixen Playoff-Einzug am Leben.
Die Dukes hielten trotz personeller Ausfälle gut dagegen und entschieden ein punktereiches erstes Viertel mit 32:28 für sich. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel offen, beide Teams agierten offensivstark. Zur Halbzeit führten die Gäste knapp mit 55:50. Nach der Pause übernahm BC Vienna zunehmend die Kontrolle. Klosterneuburg tat sich offensiv schwer und erzielte in den ersten Minuten der zweiten Hälfte nur wenige Punkte. Die Wiener nutzten dies zur Führung und lagen nach drei Vierteln mit 70:63 vorne. Im Schlussabschnitt kämpften sich die Dukes erneut heran und glichen die Partie aus. In einer spannenden Endphase wechselte die Führung mehrfach. In den letzten Sekunden entschied der BC Vienna das Spiel schließlich von der Freiwurflinie für sich. „Super Kampf von Klosterneuburg. Wir haben alles gegeben, an einem anderen Tag hätte es anders ausgehen können“, so Rasid Mahalbasic.
Wichtiger Sieg für die Lions
Im Kampf um die Top-6 können die Lions einen wichtigen am Traunsee verbuchen. Bei den Schwänen stemmten sich vor allem Jerome Hunter, der sein zehntes Double-Double in der Saison holen konnte, und Jeameril Wilson gegen die Niederlage, bei den Lions zeigte sich David Viksne sehr treffsicher. Nach drei ausgeglichenen Viertel gingen die Gäste mit plus fünf in den Schlussabschnitt. In den letzten zehn Minuten konnten sich die Löwen dank einer deutlich besseren Trefferquote als die der Swans den Sieg holen. „Wichtiger Sieg heute für uns, vor allem auch für die Psyche. Wir wissen, wie schwer es ist in Gmunden zu gewinnen. Deswegen freuen wir uns heute umso mehr“, so Lions-Coach Benni Danek nach dem Auswärtssieg.
Der BC Vienna entscheidet ein spannendes Spiel gegen Klosterneuburg für sich. Beide Teams schenkten sich nichts, schlussendlich gewannen die Wiener von der Freiwurflinie mit 93:91 gegen die BK Karbon-X Dukes.
B2L: Siege für Towers und Future Team
In den beiden Sonntagsspielen der Basketball Zweite Liga setzten sich die Pirlo Kufstein Towers und das Future Team Steiermark durch. Die Towers gewannen gegen die Upper Austrian Ballers mit 91:75 durch, das Future Team siegten gegen den Basketball Klub Rapid Wien knapp mit 79:77.
Die Towers erwischten ein grandioses erstes Viertel und führten nach zehn Minuten bereits mit 34:17. Nach einem ausgeglichenen zweiten Abschnitt konnten die Ballers in der zweiten Halbzeit den Rückstand in den einstelligen Bereich bringen. Im Schlussabschnitt brachten die Kufsteiner den Sieg aber routiniert über die Ziellinie. „Gratulation an die Ballers, sie haben echt stark gekämpft. Ich glaube, das war heute ein guter Reality-Check für uns, bevor es gegen die Alligators geht“, so Fabio Thaler von den Towers.
In Wien gab es vierzig Minuten spannenden Basketball. Rapid war zwar am Rebound dominanter, leistete sich aber viele Ballverluste. Schlussendlich entschied ein 7:0 Run der jungen Steirer in den letzten Spielminuten die Partie, nachdem sich keine Mannschaft je wirklich absetzen konnte. Justin McCaw konnte mit starken 33 Punkten glänzen.
win2day BDSL: Duchess gewinnen Spitzenspiel
Die BK Raiffeisen Duchess setzen sich zuhause gegen UBI Holding Graz mit 72:68 durch. Die Duchess sehen zwischenzeitlich schon wie die sicheren Siegerinnen aus, UBI machte es am Ende aber noch einmal richtig spannend.
Die Basket Flames Women sind weiterhin on fire und gewinnen auswärts bei den Damen des DBB Wels mit 77:59. Die Welserinnen hielten das Spiel 30 Minuten offen, das Schlussviertel ging aber mit 28:7 an die Flames.
UBSC-DBBC Graz gewinnt zuhause gegen Vienna United mit 64:56 und bleibt so an den Top-4 dran.
Nach einem 0:7-Fehlstart fanden die Gastgeberinnen rasch ins Spiel und übernahmen mit einem 12:1-Lauf die Kontrolle. Bis zum Ende des ersten Viertels erspielten sich die Duchess eine 26:15-Führung. Auch im zweiten Abschnitt bauten sie den Vorsprung zunächst weiter aus, Graz hielt jedoch dagegen und verkürzte zwischenzeitlich. Zur Halbzeit stand es 47:32 für Klosterneuburg. Nach der Pause blieb Klosterneuburg vorerst tonangebend, erlaubte sich gegen Ende des dritten Viertels aber mehrere Fehler. Graz nutzte dies und kam bis auf 60:52 heran. Im Schlussabschnitt gelang den Gästen der Ausgleich, wodurch eine spannende Endphase entstand. In den letzten Minuten setzte sich Klosterneuburg jedoch erneut ab und entschied die Partie schließlich mit 72:68 für sich. „Wir haben uns heute in der zweiten Halbzeit zu viele Fehler erlaubt und so unsere Führung hergegeben. Das darf uns nicht passieren. Man hat uns die Erschöpfung angesehen, aber das darf keine Ausrede sein“, so Diana Picorusevic nach der Partie.
Flames und UBSC-DBBC mit Siegen
Die Oberösterreicherinnen können angeführt von Sophia Kuranovic (18 Pts, 14 Reb), über drei Viertel gut mit den Wienerinnen mithalten. In den letzten Minuten ging dann für die Welserinnen gar nichts mehr, nur sieben Zähler konnte man noch aufs Scoreboard bringen. Die Flames auf der anderen Seite konnten fast nach Belieben scoren und so den Sieg mit nachhause nehmen. Wels-Coach Damir Kuranovic: „Individuelle Fehler, Unerfahrenheit, kindische Leichtsinnigkeit waren am Ende spielentscheidend. Wir waren zwar teilweise gut, in manchen Phasen vielleicht sogar besser, aber am Ende haben die Flames verdient gewonnen, weil wir noch zu grün hinter den Ohren sind.“
Die Grazerinnen nutzten eine starke erste Halbzeit, um mit einem zweistelligen Vorsprung in die Kabine zu gehen. Die Wienerinnen konnten in Hälfte zwei zwar den Rückstand etwas verkürzen, die schwache Freiwurfquote der Gastgeberinnen konnten sie aber nicht ausnutzen. „Es war ein sehr intensives Spiel, wir sind relativ gut ins Spiel gestartet und könnten uns immer etwas absetzen, aber Vienna United kämpfte sich immer zurück, am Schluss hatten wir Foulprobleme, was uns das Spiel etwas erschwerte, aber durch Teamgeist und dadurch, dass wir nicht Aufgaben, gewannen wir das Spiel für uns“, so Sabrina Werner.
Presseinfo
Basketball Austria
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18.01.2026







