Lisa Eder, Zao

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Die erste der beiden Einzelentscheidungen in Zao (JPN) stand für die Damen zunächst unter keinem guten Stern. Starker Wind sorgte für wiederholte Verzögerungen im Ablauf. Schließlich musste ein Trainingsdurchgang gestrichen werden, sodass der Wettkampf ohne Qualifikation und mit allen Athletinnen gestartet wurde. Das lange Warten zahlte sich jedoch aus: Der Wettbewerb konnte planmäßig in zwei Durchgängen ausgetragen werden und endete mit einem rot-weiß-roten Podestplatz.

Der Tagessieg auf der „Kuraray Zaō Schanze“ ging heute souverän an die Lokalmatadorin Nozomi Maruyama aus Japan. Sie entschied das Springen (101 m / 92,5 m) mit 15,4 Punkten Vorsprung für sich. Lisa Eder sprang bereits zum achten Mal in dieser Saison aufs Podest und wurde Zweite. Die Salzburgerin verbesserte sich im Finale um zwei Plätze nach vorne (94,5 m / 93,5 m) und verwies Selina Freitag aus Deutschland auf Rang drei (88 m / 97,5 m).

Auch für die zweite Österreicherin im Wettkampf, Julia Mühlbacher, endete der Wettkampf erfreulich. Sie wird Achte (84m / 85m) und schafft damit ihren nächsten Top-Ten Platz.
Weiteres Programm in Zao (JPN)

Morgen folgt für die Damen eine weitere Entscheidung in Zao (HS102), bevor es weiter nach Sapporo geht.

Mittwoch, 21.Jänner 2026: 7 Uhr Qualifikation
Mittwoch, 21. Jänner 2026: 8:15 Uhr Bewerb (Live ab 8 Uhr auf ORF 1)
STIMMEN:

Lisa Eder (Platz 2): „Ich bin mega happy mit dem zweiten Platz. Es war ein schwieriger Tag mit langen Wartezeiten. Der Wind hat aus allen Richtungen geblasen. Es war bestimmt nicht der fairste Wettkampf. Ich bin aber gut durchgekommen und freue mich über den zweiten Platz. Beim Trainingssprung war ich mehr Skifahren als Skispringen und bin ziemlich früh gelandet. Das hat es für mich im Wettkampf etwas schwierig gemacht. Schlussendlich ist es mir aber gut gelungen und daran versuche ich morgen anzuknüpfen. Vom Timing her bin ich nach wie vor etwas früh. Daher muss ich morgen versuchen, die Kante besser zu treffen.“

Julia Mühlbacher (Platz 8): „Es war heute ein sehr schwieriger und langer Tag mit vielen Verschiebungen. Auf der Schanze ist es ordentlich rund gegangen – vom Wind bis zum starken Schneefall war alles dabei. Von daher bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn ich weiß, dass von den Sprüngen her noch einiges an Potenzial da ist. Es ist ein schwieriger Anlauf. Hier fällt es mir schwer, durch die Wellen im Radius die Balance zu halten. Das macht es aber auch spannend. Die Schanze ist in einem super Zustand. Für morgen nehme ich mir nichts Spezielles vor. Ich möchte einfach an meinen Punkten weiterarbeiten, dann bin ich zufrieden.“

Presseinfo
Österreichischer Skiverband

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20.01.2026