Möglicherweise vorentscheidende BSL-Doppelrunde im Kampf um die Top-6 - Westen gegen Osten in der B2L - Wels will Duchess in BDSL erneut schocken
Möglicherweise vorentscheidende BSL-Doppelrunde im Kampf um die Top-6 - Westen gegen Osten in der B2L - Wels will Duchess in BDSL erneut schocken

© Sportreport

Das Wochenende in der win2day Basketball Superliga verspricht Hochspannung: Mehrere Teams könnten bereits am Freitag entscheidende Schritte Richtung Top-6 bzw. Platzierungsrunde setzen – andere müssen weiter zittern.

Während Kapfenberg und Graz einen „Matchball“ haben, geht es für Gmunden, Klosterneuburg und Traiskirchen um wertvolle Punkte im immer enger werdenden Regular Season-Finish.

Graz könnte in Wels die Playoffs fixieren
Die Raiffeisen Flyers Wels gehen mit breiter Brust ins Heimspiel: Seit vier Spielen sind die Oberösterreicher ungeschlagen und präsentierten sich zuletzt vor allem zuhause als unangenehmer Gegner. Zudem spricht die jüngere Heimstatistik klar für Wels – sechs der letzten sieben Heimduelle gegen Graz gingen an die Flyers.

Der UBSC Raiffeisen Graz kann mit einem Sieg die Qualifikation für die Platzierungsrunde fixieren. Allerdings präsentierten sich die Steirer zuletzt auswärts anfällig (drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen). Positiv aus Grazer Sicht: Das erste Saisonduell wurde klar mit 94:64 gewonnen. Auffällig ist auch das Duell unter den Körben – beide Teams stellen aktuell die besten Rebound-Formationen der Liga. Zudem prallt die wohl längste Rotation der Liga (Flyers) auf die kürzeste (Graz).

Bulls wollen Serie brechen – und die vorzeitige Playoff-Qualifikation
Die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg können sich mit einem Heimsieg am Freitag ebenfalls fix für die Top-6 qualifizieren. Bei einer Niederlage sind die Steirer jedoch auf Schützenhilfe angewiesen – die Swans Gmunden dürften dann nicht gewinnen.

Die Vorzeichen sind historisch bedingt schwierig: Klosterneuburg ist seit elf Spielen gegen Kapfenberg ungeschlagen, der letzte Bulls-Erfolg datiert vom 26. Dezember 2021. Auch in Kapfenberg selbst wartet man seit März 2021 auf einen Heimsieg gegen die Dukes. Sportlich treffen zwei der offensivstärksten Teams der Liga aufeinander, zudem zählen beide zu den Top-3-Teams von außerhalb der Dreipunktelinie – Kapfenberg (#2, 36,47 %) und Klosterneuburg (#3, 34,93 %). Ein offensiver Schlagabtausch ist vorprogrammiert. Klym Artamonov, Bulls-Coach: „Wir treffen auf einen sehr guten Gegner, sie spielen sehr gut Basketball. Wir müssen gut auf ihre Qualitäten reagieren und wirklich 40 Minuten lang konzentriert bleiben, um dieses Spiel zu gewinnen. Wie immer wollen wir die bestmögliche Energie bringen. Wir spielen zu Hause, wir wissen, dass uns die eigene Halle und die Fans helfen, also freuen wir uns auf eine volle Halle!“ Die Dukes wollen einen großen Schritt Richtung Playoffs gehen: „Wir haben eine unglaublich starke Leistung gegen Wien gezeigt, die leider nicht belohnt wurde. Kapfenberg spielt bisher eine stark Saison und agieren sehr schnell und physisch. In unserer derzeitigen Personalsituation wollen wir das bestmögliche herausholen und wissen, dass jeder Sieg extrem wichtig für die Top-6 ist. Vielleicht können wir in Kapfenberg überraschen und mit einem Sieg den Playoffs einen Schritt näherkommen.“

Heimstärke trifft Auswärtsflaute
Die Unger Steel Gunners Oberwart empfangen die Raiffeisen Swans Gmunden mit einer beeindruckenden Heimserie: Seit neun Spielen sind die Burgenländer zuhause ungeschlagen, zudem feiern die beiden Neuzugänge ihr Heimdebüt. Gmunden steht hingegen unter Druck – die letzten fünf Spiele gegen besser platzierte Teams gingen verloren, auswärts setzte es zuletzt vier Niederlagen in Serie.

Dennoch bleiben die Swans selbst bei einer Niederlage im Rennen um die Top-6. Für die Oberwarter geht es darum, ihre Heimdominanz weiter auszuspielen und ein klares Signal an die Konkurrenz zu senden, dass man auch ohne den verletzten Kapitän Sebastian Käferle ein gefährlicher Gegner ist. Headcoach Horst Leitner: „Gmunden ist ein Gegner, der dir nichts schenkt. Wenn du nicht bereit bist, jeden Ball ernst zu nehmen, bekommst du sofort die Rechnung. Genau deshalb sind diese Spiele so fordernd. Dazu kommt, dass die Swans in der aktuellen Situation unter Druck stehen. Solche Spiele entwickeln dann oft eine eigene Dynamik – mit viel Emotion, hoher Intensität und wenig Geduld auf beiden Seiten. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Für uns heißt das: ruhig bleiben, sauber arbeiten und unser Spiel auch dann durchziehen, wenn es unruhig wird.“

Gegensätzliche Formkurven im NÖ-Derby
Während die druck.at Traiskirchen Lions seit fünf Spielen ungeschlagen sind und selbst bei einer Niederlage noch eine theoretische Top-6-Chance besitzen, steckt St. Pölten in einer Ergebniskrise. Seit fünf Spielen wartet der SKN auf einen Sieg, zudem ist Traiskirchen seit sieben direkten Duellen ungeschlagen – der letzte Erfolg der Niederösterreicher datiert vom 21. April 2024. Die Lions gehen klar mit dem Momentum ins Spiel. James Moors, Spieler der Lions: „Dieses Wochenende ist eine tolle Möglichkeit für uns. Wir müssen uns auf ein Spiel nach dem anderen konzentrieren und alles herum vergessen. Hoffentlich unterstützen uns viele Fans!“

Kellerduell in Fürstenfeld
Während sich die Fürstenfeld Panthers mit Valentin Pils verstärkt haben, soll bei den COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz Justin Edwards erstmals auflaufen, was neue Impulse ins Spiel der Gäste bringen könnte. Die Bilanz spricht aber so schon klar für den Vizemeister: Die Burgenländer haben die letzten sieben Duelle gegen Fürstenfeld allesamt gewonnen und gehen als Favorit in die Partie. „Mit dem Heimspiel am Freitag gegen Eisenstadt und der Begegnung am Sonntag in Klosterneuburg stehen wir vor einem anspruchsvollen Wochenende. Gegen die Dragonz wollen wir den Aufwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen und endlich den ersten Sieg feiern. Durch Neuzugang Valentin Pils wird unser Kader tiefer was uns eine wesentlich bessere Rotation ermöglicht. Im Spiel in Klosterneuburg sind wir wieder einmal krasser Außenseiter, aber sowohl in Wels als auch gegen Oberwart haben wir gezeigt, dass uns diese Rolle durchaus liegt. Für Spannung in beiden Spielen sollte also gesorgt sein“, so Pit Stahl, Coach der Panthers. Die Dragonz haben die vergangenen Performances der Panthers mitbekommen, so Coach Felix Jambor, der von seiner Mannschaft verlangt, ihre beste Seite zu zeigen.

Begegnungen am Sonntag:
COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz vs. Unger Steel Gunners Oberwart – Burgenland-Derby mit einem klaren Favoriten: Oberwart hat die letzten acht „Lokalduelle“ gewonnen.

BK Karbon-X Dukes vs. Panthers Fürstenfeld – Für die Dukes wäre ein Sieg wohl das Ticket für die Top-6.

UBSC Raiffeisen Graz vs. Hefte Helfen Bulls Kapfenberg – Wenn’s für beide Teams noch nicht am Freitag für die direkte Qualifikation reicht, wird es zumindest der Sieger am Sonntag schaffen.

Traiskirchen Lions vs. Raiffeisen Flyers Wels – Für die Lions ist es wohl die letzte (theoretische) Chance auf das Erreichen der Platzierungsrunde.
 


 

Zurück an der Spitze:
Wie Klym Artamonov die Bulls wieder konkurrenzfähig gemacht hat

Seit einem Jahr steht Klym Artamonov an der Seitenlinie der Hefte Helfen Bulls Kapfenberg. Er hat den Traditionsklub zurück an die Spitze der win2day Basketball Superliga geführt. Cup-Finale, Platz drei in der Liga, eine Bilanz von 11:5 und die zweitbeste Offense der Liga (88,4 Punkte pro Spiel) sprechen eine klare Sprache. Im Interview spricht der 31-Jährige über Druck, Perspektive, Teamidentität und warum internationale Spiele ein echter Vorteil sind.

Nach schwierigen Jahren sind die Bulls wieder dort, wo sie für viele hingehören: im Kreis der Titelkandidaten. Head Coach Klym Artamonov hat dem Team eine klare Identität gegeben – geprägt von Zusammenhalt, Rollenverständnis und ambitionierten Zielen. Wie geht er mit den Erwartungen um? Was hat das knapp verlorene Cup-Finale verändert? Und wohin kann sich der österreichische Basketball entwickeln? Basketball Austria hat den Ukrainer zum Gespräch gebeten.

Basketball Austria: Du bist seit fast einem Jahr Head Coach – und das in relativ jungem Alter. Die Bulls sind plötzlich wieder ein Topteam. Wie gehst du mit den steigenden Erwartungen um? Entsteht dadurch Druck?
Klym Artamonov: Es ist meine erste volle Saison als Head Coach. Ich bin seit meinem neunten Lebensjahr im Basketball und habe als Spieler viele Formen von Druck erlebt – Nationalteam, Playoffs, Finals, Do-or-Die-Spiele, Müdigkeit und trotzdem Leistung bringen. Jetzt erlebe ich Basketball einfach in einer anderen Rolle. Manche nennen es Druck. Für mich ist es eher Freude. Es ist ein Privileg, in dieser Situation zu sein und das zu tun, was man liebt.

Das Leben gibt dir Perspektive. Die Situation in der Ukraine hat mir gezeigt, was echter Druck ist. Wenn du schlafen gehst und nicht weißt, ob du aufwachst, wenn du nicht weißt, welche Bombe in deiner Nähe einschlägt. Dagegen sind Ergebnisse im Basketball keine Katastrophe. Sie sind Teil des Spiels.

Was waren deine Ziele für diese Saison? War die knappe Niederlage im Cup-Finale eine Enttäuschung?
Von Beginn an war unser Ziel, das Team zurück an die Spitze der österreichischen Liga zu bringen und das haben wir geschafft. Das Finale wurde in der Overtime entschieden. Es ging um einen Wurf, einen Ballverlust, ein Foul, einen Rebound, um einen Moment. Wir können stolz sein: Es war das erste Finale für diesen Klub seit fünf Jahren.

Bevor du Titel gewinnen kannst, musst du wieder Finals spielen. Nur so gibst du dir eine Chance. Wir waren da. Leider haben wir den letzten Schritt nicht gemacht, aber es gibt keine Enttäuschung. Wir haben vieles richtig gemacht, deshalb waren wir im Finale. Jetzt müssen wir daraus lernen und weitermachen.

Ihr habt danach sofort wieder überzeugt, Swans und Dragonz klar besiegt. Warum funktioniert heuer so viel so gut?
Nach dem Cup-Finale habe ich gesagt: Wir sind auf dem richtigen Weg. Keine Zeit für Enttäuschung. Zeit, das abzuhaken und Charakter zu zeigen. Genau das haben wir getan.

Dieses Team hat eine Identität. Jeder macht das Beste aus seiner Rolle. Niemand versucht, etwas zu sein, was er nicht ist. Jeder kennt die Erwartungen – an sich selbst und an die anderen. Wir haben großartige Chemie. Die Spieler sind bereit, füreinander zu kämpfen. Deshalb sind wir so konkurrenzfähig.

Eure Legionäre spielen auf sehr hohem Niveau, die Österreicher haben nur Nebenrollen. Miro Zapf ging im Sommer. Wie passt das zu deinem Hintergrund als ehemaliger Akademietrainer in Kapfenberg?
Ich bin Head Coach, mein Job ist es, das Team konkurrenzfähig und erfolgreich zu machen. Für mich ist egal, woher ein Spieler kommt – ob Österreicher, Chinese, Amerikaner oder Ukrainer. Es sind Basketballspieler, aus denen ich ein Team formen muss. Mein Fokus liegt auf Chemie und Teamgeist.

Zu Miro: Er hatte ein sehr gutes Angebot aus Gmunden. Wir sind kein Gefängnis. Er wollte etwas Neues versuchen, wir haben uns für ihn gefreut. Er genießt es dort, und wir sind ehrlich happy für ihn.

Du kennst Europas Topligen, hast in Litauen, der Ukraine, Russland, Spanien und Frankreich gespielt. Was fehlt Österreich noch, um auf dieses Niveau zu kommen?
Jede Liga ist anders. Für Österreich glaube ich: Mehr Teams und mehr Klubs in europäischen Bewerben würden der Liga enorm helfen. Das würde den gesamten Basketball hier stärker machen.

Wie wertest du die ENBL-Erfahrung?
Sie bringt uns enorm viel. Wir bleiben im Spielrhythmus, und die Physis ist auf Playoff-Niveau. Wir erleben andere Situationen, andere Intensität und tragen das in die Liga.

Es sind nur acht Spiele mehr, ein oder zwei pro Monat. Eigentlich ist es ein Vorteil: Während andere Teams teils eine ganze Woche ohne Spiel haben, bleiben wir im Rhythmus. Natürlich hast du weniger Trainingseinheiten. Aber kein Training ersetzt internationale Spielpraxis.
 


 

Westen gegen Osten in der B2L

Ein absoluter Traumspieltag erwartet die Fans der Basketball Zweite Liga an diesem Wochenende. Die Top-3 des Westens duellieren sich mit der Tabellenspitze des Ostens, während sich die Verfolgerteams um eine gute Ausgangsposition bemühen.

Den Auftakt der Spitzenspiele machen die Union Deutsch Wagram Alligators, wenn sie die Pirlo Kufstein Towers empfangen. Beide Teams halten bei zwölf Siegen aus vierzehn Spielen, wobei das für die Alligators nur den zweiten Platz im Osten hinter den ungeschlagenen Mustangs bedeutet. Die Towers fahren währenddessen mit einer beeindruckenden Siegesserie von acht Erfolgen nach Niederösterreich. „Das Spiel am Samstag ist ein weiterer guter Test für uns. Die Alligators haben den gleichen Record wie wir und ebenfalls einen starken Kader. Defensiv müssen wir verglichen zum letzten Spiel einen großen Schritt nach vorne machen, um den Sieg holen zu können. Wir werden uns die Woche wie immer gut vorbereiten und bereit sein“, so Maximilian Girschik, Spieler der Pirlo Kufstein Towers. Helfen soll dabei Neuzugang Armin Karian, der von den Vienna Timberwolves zu den Towers stößt.

Raiders wollen Mustangs erste Niederlage bescheren
Die SWARCO Raiders Tirol bekommen mit den UKJ Mistelbach Mustangs vom heißesten Team der Saison Besuch. Die Tiroler, die sich zuletzt nahe an Platz zwei herangearbeitet haben, wollen ihren Schwung aus den vergangenen Spielen mitnehmen und den Favoriten fordern. „Am Samstag wartet mit Mistelbach der ungeschlagene Tabellenführer auf uns – und genau solche Spiele lieben wir. Zu Hause wollen wir von der ersten Sekunde an Tempo machen, als Team auftreten und in der Defense ein klares Statement setzen. Gegen ein so erfahrenes Team wird jeder Fehler sofort bestraft, deshalb brauchen wir volle Konzentration, Leidenschaft und Zusammenhalt. Mit der Energie unserer Halle ist alles möglich“, macht Raiders-Spieler Nemcec eine Ansage an den Gegner.

Meister empfängt Vienna United
Ein Auf- und Ab war es zuletzt bei den Wörthersee Piraten, die heuer schon vier Niederlagen einstecken mussten. Gegen die Wiener will man sich aber von der besten Seite zeigen und den Anschluss an die Towers halten. Zudem muss man auch aufpassen, dass man die Raiders nicht weiter aufschließen lässt.

Wichtige Duelle um die Playoffs
KOS Celovec muss zu den punktegleichen Raiffeisen Dornbirn Lions. Die beiden Teams liegen momentan einen Sieg hinter Tabellenplatz vier und wollen an der BBU Salzburg dranbleiben. Dalibor Cevriz, Coach der Kärntner: „Ein sehr wichtiges Spiel für die Playoffs. Wir sind nicht gut ins neue Jahr gestartet, jedoch bin ich überzeugt, dass wir dies ändern werden.“

Die Safare Traiskirchen Lions NexGen sind derweil bei der BBU Salzburg zu Gast. Für die zwei Mannschaften zählt ebenfalls jeder Sieg, wollen doch die Mozartstädter Platz vier verteidigen und die Lions im Osten an den Playoffplätzen dranbleiben.

Güssing will Trendwende
„Am Samstag ist es endlich an der Zeit, unseren Fans zu zeigen, dass wir besser Basketball spielen können, als wir es bisher getan haben. Wir werden alles geben, um unseren Fans das zu geben, was wir ihnen schuldig sind“, so Christoph Astl, Spieler der Haustechnik Güssing Blackbirds, Die Burgenländer stehen momentan nur bei zwei Siegen, wollen ihren Fans aber ein Erfolgserlebnis schenken.
 


 

win2day BDSL: Wels will Duchess erneut schocken

Der 14. Spieltag der win2day Basketball Damen Superliga steht ganz im Zeichen der Top-Partie DBB Wels gegen BK Raiffeisen Duchess. In Oberösterreich empfängt der Tabellenvierte die ungeschlagenen Klosterneuburgerinnen. Jene Mannschaft, die vor genau einem Jahr letztmals in der Liga als Verlierer vom Feld musste – der Gegner damals: Wels. Abgerundet wird die Runde von einer Pflichtaufgabe für UBI Graz und einem Wiener Derby mit klarer Rollenverteilung.

Es ist das Highlight der Runde: Die BK Raiffeisen Duchess reisen als regierender Double-Sieger, amtierender Cupsieger und einzig ungeschlagenes Team der Liga nach Oberösterreich. Saisonübergreifend halten die Klosterneuburgerinnen bei 18 win2day-BDSL-Siegen in Folge. Die letzte Mannschaft, die sie in der Liga bezwingen konnte, war: DBB Wels.

Am 25. Jänner 2025 gelang den Welserinnen ein 67:52-Auswärtssieg im Happyland – getragen von einer überragenden Inga Orekhova, die mittlerweile für die Timberwolves aufläuft. Seither sind die Duchess in der Liga nicht mehr gefallen. Nun bietet sich Wels die Gelegenheit, den Favoritinnen erneut ein Bein zu stellen.

Die Ausgangslage ist klar: Klosterneuburg hält heuer bei elf Siegen und null Niederlagen. Das Team von Diana Picorusevic hat auch das jüngste Doppelwochenende mit Siegen gegen Basket Flames und UBI Graz überstanden, wenn auch nicht ohne Mühe. Vor allem gegen Graz war die weiße Weste hart erkämpft.

Wels hingegen musste zuletzt eine Heimniederlage gegen die Basket Flames hinnehmen. Mit Fatumata Jallow (15,3 Punkte pro Spiel) und Sofia Kuranovic (14,1 Punkte pro Spiel) verfügt DBB über zwei zentrale Stützen, die auch einem Topteam wie den Duchess wehtun können. Coach Damir Kuranovic bringt es auf den Punkt: Nur mit 40 Minuten voller Konzentration und maximaler Intensität ist eine Sensation möglich, auch wenn Verletzungen und Krankheiten das Team aktuell schwächen.

UBI und Flames vor Pflichtsiegen
In Graz sind die Rollen am Samstag klar verteilt. UBI Holding geht als Tabellenzweiter und Favorit in die Begegnung mit dem noch sieglosen Schlusslicht Vienna United. Für die Steirerinnen ist das Heimspiel der Auftakt zu einem intensiven Doppelwochenende, das 20 Stunden später mit einem internationalen WABA-2-Auftritt in Ljubljana fortgesetzt wird.

Entsprechend liegt der Fokus auf einem kontrollierten Auftritt, bei dem viele Spielerinnen Einsatzzeit erhalten. Graz will seine Stärken, vor allem unter dem Korb und in der Teamdefense, konsequent ausspielen. Vienna United reist als junges, laufstarkes Team an, das trotz der bisherigen Bilanz nicht unterschätzt werden darf, bislang aber noch keinen Weg gefunden hat, enge Spiele für sich zu entscheiden.

Den Abschluss des Spieltags bildet am Sonntage ein Wiener Derby mit eindeutiger Ausgangslage. Die Basket Flames reisen mit Rückenwind an: Top-3-Platzierung und zuletzt überzeugene Erfolge gegen die direkten Konkurrentinnen Graz und Wels.

Die Timberwolves stehen mit drei Siegen aus elf Spielen unter Druck. Immer wieder war man nahe dran, ließ aber in entscheidenden Phasen die nötige Konstanz und Coolness vermissen. Im Lokalduell bietet sich nun die Möglichkeit für die Trendumkehr.
 
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23.01.2026