Im einzigen Sonntagsspiel der win2day Basketball Superliga erkämpfen sich die Raiffeisen Swans Gmunden einen knappen 89:85-Heimsieg über den BC Vienna.
Die Entscheidung über den letzten Platz in der Platzierungsrunde fällt somit erst kommende Woche am letzten Spieltag, wobei neben den Schwänen und den Wienern auch die druck.at Traiskirchen Lions noch eine Chance auf den direkten Playoff-Einzug haben.
Nabil Murad, der nach der Trennung von Thomas Crab seit dieser Woche als Head Coach in Gmunden fungiert, brachte mit Luis Streitberger direkt einen jungen Spieler als Starter. Bei den Gastgebern, die zum Siegen verdammt waren, fiel vor allem der schnelle Spielstil auf, mit dem man des Öfteren die Wiener Defense im Fastbreak schlagen konnte. Auf der Seite der Gäste waren es Gregor Glas aus der Distanz und Rasid Mahalbasic unter dem Korb, die zumeist eine Antwort auf die Körbe der Gmundner hatten, wobei sich Mahalbasic (24 Pts, 12 Reb, 5 Ass) das ganze Spiel über fast schon ein Privatduell mit Topscorer Jerome Hunter (29 Pts) von den Schwänen lieferte. Die Schnelligkeit der Traunseestädter war es dann, die den 52:43-Halbzeitstand ermöglichte.
Im dritten Viertel kamen die Wiener Schritt für Schritt zurück ins Spiel, die Schwäne strauchelten bis dahin vor allem bei den Dreipunkte-Würfen. Hunter und Larry Wise waren es aber dann zu Beginn des Schlussviertels, die die Gmundner mit ebenjenen Distanzwürfen auf plus elf warfen. Der BC Vienna kämpfte sich aber erneut ins Spiel und Mahalbasic verkürzt drei Minuten vor Ende auf 80:83. In der letzten Minute verwirft er aber einen Korbleger und Hunter bestrafte das mit einem sehenswerten Treffer knapp 17 Sekunden vor Schluss zum 89:85-Endstand. Nabil Murad streut seinem Team Rosen: „Es ist unglaublich was die Spieler geleistet haben. Sie haben in dieser schwierigen Situation wirklich Verantwortung übernommen und die notwendige Energie gebracht. Gratulation auch an Wien, ich weiß, dass es für sie eine anstrengende Woche war.“ „Das war unser viertes Spiel in dieser Woche und unsere Beine waren dementsprechend schwer. Die erste Halbzeit haben wir leider verschlafen, das war spielentscheidend denke ich“, so Vienna-Coach Mike Coffin.
B2L: Traiskirchen gewinnt Krimi
Klare Angelegenheiten für Blackbirds und Towers
Die Safare Traiskirchen Lions NexGen gewinnen das Löwen-Duell gegen die Raiffeisen Dornbirn Lions zuhause knapp mit 86:85. Boris Perkovic warf die Gastgeber nach einer Aufholjagd zum Sieg.
Die Haustechnik Güssing Blackbirds gewinnen das Kellerduell gegen den Basketball Klub Rapid Wien mit 75:57. Eine starke erste Halbzeit legte den Grundstein für den zweiten Sieg in Folge.
Die Pirlo Kufstein Towers bieten ihren Fans ein Offensivfeuerwerk und besiegen das Future Team Steiermark mit 116:70. Pauls Miglinieks lieferte mit 33 Punkten, 8 Rebounds und 7 Assists eine beeindruckende Show ab.
Die Gäste aus Dornbirn behielten zunächst meist die Oberhand und konnten die ersten drei Viertel für sich entscheiden, mit einem plus acht ging es in das Schlussviertel. Dort wurde der Vorsprung zunächst weiter ausgebaut und fünf Minuten vor Ende sieht es beim Stand von 82:69 aus Sicht der Gäste bereits nach einem Auswärtssieg und den vierten platz im Westen aus. Doch die Gastgeber ließen sich nicht beirren und kämpften sich Punkt für Punkt an die Dornbirner, bei denen nur sechs Spieler Einsatzzeit bekamen, heran. Ein 11-0 Run in den folgenden zwei Minuten brachte die Junglöwen zurück ins Spiel und. Mit einem Score von 83:85 ging es in die Schlussminute, in der Boris Perkovic knapp 30 Sekunden vor Schluss einen Dreipunkter zum 86:85 erzielte.
Blackbirds gewinnen Kellerduell
Florian Pöcksteiner eröffnete die Partie mit einem erfolgreichen Distanzwurf für die Gäste. Die Güssinger blieben auch direkt am Gas und führten nach nicht einmal vier Minuten mit 12:3. Rapid war zwar bemüht, den Rückstand wieder zu verkürzen, die Burgenländer bauten ihren Vorsprung aber in den ersten 30 Minuten stetig aus. Im Schlussviertel war der offensive Rhythmus zwar dann nicht mehr vorhanden, die Wiener kamen aber nicht mehr an die Gäste heran
Deutlicher Heimsieg für Kufstein
Die Towers ließen den Gästen aus der Steiermark von Beginn weg keine Chance und führten nach dem ersten bereits zweistellig. Im zweiten Abschnitt schafften die Tiroler bereits die Vorentscheidung und gingen mit einem 57:30-Vorsprung in die Kabine. Die jungen Steirer kämpften zwar weiter, eine Trendumkehr war an diesem Abend aber nie in Reichweite.
win2day BDSL: Flames mit Kantersieg in Graz
Die Basket Flames Women lassen dem UBSC-DBBC Graz keine Chance, gewinnen in der Steiermark deutlich mit 79:42 und holen sich den zweiten Tabellenplatz. Bei den Wienerinnen waren Pia Jurhar (17 Reb) und Chiara Pavitsits (16 Reb) am Brett nicht zu stoppen.
Die Gäste aus Wien fanden besser ins Spiel und waren nach fünf Spielminuten bereits zweistellig in Führung. Die Grazerinnen hatten offensiv ihre Probleme und konnten den Rückstand nicht verkürzen, in den Vierteln zwei und drei gelangen gar nur 16 Zähler, während die Flames im gleichen Zeitraum auf 35 Punkte kamen. Somit war die Begegnung bereits vorzeitig entschieden, die Gastgeberinnen konnten an diesem Abend bei der Wurfquote nicht mit den Wienerinnen mithalten. Chiara Pavitsits und Pia Jurhar bewiesen ihre Reboundstärke, während Laetitia Schumacher (20 Pts) und Lisa Ganhör (18 Pts) ihre Scoringqualitäten zur Schau gestellt haben.
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01.02.2026








