Der amtierende österreichische Basketball-Meister Redwell Gunners Oberwart trifft am Mittwoch im abschließenden FIBA Europe Cup-Spiel in Zypern auf Apoel Nikosia.
Mit dem Auswärtsspiel bei Apoel Nikosia (CYP) beschließen die Redwell Gunners Oberwart am Mittwoch (Tip-Off um 19.00 Uhr CET) ihr Engagement im FIBA Europe Cup. Der aktuelle Tabellenführer der Admiral Basketball Bundesliga hat zwar keine Chance mehr auf den Aufstieg in die Ko-Phase, kämpft aber gegen die Zyprioten um den dritten Platz in Gruppe M. Nach dem 79:74-Sieg im Heimspiel wissen die Burgenländer ganz genau, wie Nikosia zu schlagen ist. Man ist jedoch gewappnet – denn die heimstarken Zyprioten besiegten zuletzt Gruppenfavorit Telekom Baskets Bonn. Die Deutschen zanken sich parallel mit VytautasPrienu-Birstono (LTU) um den Gruppensieg – und den direkten Aufstieg in die nächste Runde.
Mit frischen Kräften gehen die Redwell Gunners Oberwart in ihr letztes Gruppenspiel (Pool M) gegen Apoel Nikosia aus Zypern. Da der ABL-Meister am Wochenende spielfrei war, galt die Cup-Begegnung gegen NÖ-Landesligist Blue Devils Wr. Neustadt als „Auslaufen“. Die damals geschonten Jamari Traylor und Cedric Kuakumensah stehen für Mittwoch wohl wieder bereit, wobei bei Kuakumensah noch abgewartet wird. Renato Poljak, der sich im Cup-Spiel an der Schulter verletzt hatte, ist ebenso mit dabei. Damit kann Gunners-Headcoach Chris Chougaz nahezu aus dem Vollen schöpfen und gibt aus: „Wir wollen uns mit einer starken Leistung aus dem Europacup verabschieden. Apoel ist ein sehr heimstarkes Team und hat auch Bonn besiegt. Wir müssen auf unsere Defensive achten und danach trachten von Beginn weg mit hoher Intensität und viel Bewegung im Spiel zu bleiben. Wenn das gelingt traue ich meinem Team einen Sieg zu.“ „Die Europacupspiele haben uns als Team sehr stark gemacht“, weiß Guard Derek Jackson und meint: „Wir haben sehr gute Chancen am Mittwoch zu gewinnen.“
Im Hinspiel feierten die Gunners mit 79:74 ihren bislang einzigen Sieg in Gruppe M. Weil Oberwart die gefährlichen Dreipunkteschützen der Zyprioten entschärfte, nur 16% Trefferquote von außen zuließ. Für den Auswärtssieg brauchen die Gunners aber viel Power am Offensivrebound: Knapp 10 Offensiv-Boards gibt es für Nikosia pro Spiel, 14 waren es bei der Niederlage gegen die Gunners. Kann man dort – und auch insgesamt am Rebound – dagegenhalten, ist ein weitere Sieg und Rang drei in Gruppe M machbar.
Um den Gruppensieg duellieren sich parallel die Telekom Baskets Bonn (GER) und Vytautas Prienu-Birstono (LTU). Beide Mannschaften halten bei je vier Siegen, brauchen den Erfolg für Platz eins, der den direkten Aufstieg in die Ko-Phase bedeutet. Für den Unterlegenen lebt aber weiterhin die Hoffnung auf ein Weiterkommen, denn auch die beiden besten Zweiten aus sechs Gruppen qualifizieren sich für die nächste Runde.
Medieninfo Admiral Basketball Bundesliga
24.01.2017