Wintersport, Österreich, ÖSV

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Sechs von sieben gestarteten ÖSV-Herren sowie das Damenduo Andrea Limbacher und Katrin Ofner haben sich für die am morgigen Samstag stattfindenden Final-Entscheidungen beim Skicross-Weltcup in Megève (FRA) qualifiziert. Thomas Mayrpeter bewältige den 1.020 Meter langen Kurs in 57,39 Sekunden und war damit als Neunter bester Österreicher. Christoph Wahrstötter (11.), Robert Winkler (16.), Johannes Rohrweck (17.), Daniel Traxler (23.) und Adam Kappacher (31.) sind in der Entscheidung der Top 32 ebenfalls mit dabei.

Einzig Frederic Berthold verpasste als 35. um 15 Hundertstelsekunden den Sprung in das Finale. Bestzeit erzielte der Franzose Bastien Midol, der mit 56,92 als einziger Athlet unter der 57-Sekunden-Marke blieb.

Bei den Damen buchten Andrea Limbacher als Qualifikations-Neunte und Katrin Ofner als 16. ihre Tickets für das 16er-Finale. Die beiden Österreicherinnen fahren in der Auftaktrunde im selben Heat, in dem sie es mit der Quali-Schnellsten Sandra Näslund (SWE) und der Australierin Sami Kennedy-Sim zu tun bekommen.

Das weitere Programm:
Samstag, 01.02.2020:

10.45 Uhr: Finale der Top 16 Damen und Top 32 Herren

TV-Hinweis:
Die ORF-TVthek überträgt den Skicross-Weltcup in Megève (FRA) am Samstag, 01.02.2020, ab 10.40 Uhr LIVE! ORF SPORT+ zeigt das Rennen ab 12.50 Uhr zeitversetzt.

Gohl 13., Ladner 14. in Mammoth Halfpipe Qualifikation
In den letzten beiden Tagen stand in Mammoth Mountain (USA) sowohl die Slopestyle als auch Halfpipe WC-Qualifikation für die ÖSV-Freeskier am Programm.

Bei der heutigen Halfpipe Qualifikation belegten die beiden Österreicher Andreas Gohl (Heat 1) und Marco Ladner (Heat 2) jeweils den siebenten Platz und verfehlten die Finalqualifikation der besten fünf pro Heat. Mit Ausnahme des Norwegers Birk Rud (2. Platz Heat 2) setzt sich das Finale der besten Zehn ausschließlich aus Kanadier und US-Amerikaner zusammen.

Gohl und Ladner landen somit im Endklassement auf Rang 13 und 14. Beide bestreiten in der nächsten Woche auch die FIS-Revolution-Tour in Mammoth Mountain, bevor es am 08.02. weiter zum nächsten Halfpipe-Weltcup nach Calgary (CAN) geht.

Austria Freeski Days – ein einzigartiges Nachwuchs-Programm
Unter dem Motto „let´s free-ski together“ hat es sich der Österreichische Skiverband mit dem Projekt „Austria Freeski Days“ zum Ziel gemacht, möglichst viele Kinder und Jugendliche in den besten Snowparks Österreichs zu betreuen und eine coole Alternative zur Spielkonsole geschaffen.

Nach zwei äußerst erfolgreichen Projektjahren mit mehr als 500 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen gehen die kostenlosen „Austria Freeski Days“ im Winter 2020 in die dritte Runde. Wie in den Jahren zuvor ist auch heuer das oberste Ziel, möglichst viele junge Sportler für den Wintersport zu begeistern und Spaß an der Bewegung am Berg zu vermitteln.

In Kooperation mit Skigebieten, lokalen Vereinen, Landesskiverbänden und dem ÖSV bekommen interessierte Mädchen und Burschen von 8-16 Jahren die einzigartige Möglichkeit, sich einen ganzen Tag unter der Aufsicht von ausgebildeten Trainern im Snowpark auszutoben. Egal ob Freeski-Anfänger, der die erste Schritte im Snowpark machen möchten, oder Fortgeschrittene, die Tipps zur Umsetzung oder Perfektionierung neuer Tricks suchen. Ausgebildete ÖSV-Freeski Coaches bieten (kostenlos) einen Coaching-Tag in sicherem Umfeld und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

„Kinder und Jugendliche weg von der Spielkonsole und dem Handy hinaus auf den Berg zu bringen ist eine Aufgabe, welcher wir in Zukunft noch deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken müssen. Umso erfreulicher ist es, dass mit diesem Projekt einige Stakeholder des Wintersports, vom Sport-Fachverband zum Tourismusverband bis hin zu den Bergbahnen gemeinsam eine neue Bewegungs-Möglichkeit auf Breitensportbasis bieten und sich jene auch in den letzten Jahren bestens etabliert hat und Jahr für Jahr wächst“, erklärt Roman Kuss (sportlicher Leiter Freeski im ÖSV) den Hintergrund des Projektes.

Von Vorarlberg, Tirol, Salzburg bis nach Kärnten, Steiermark und Oberösterreich erstreckt sich diese österreichweite „Coaching-Tour“. Im Winter 2020 erwarten rund 20 Skigebiete alle interessierten jungen SportlerInnen. Die Teilnahme an den Coaching-Tagen ist, nach vorheriger Online-Anmeldung, für alle kostenlos. Alle Termine und weiteren Informationen unter www.oesv.at/freeski/austria-freeski-days

Wolf muss 3-4 Wochen pausieren, Müllauer mit Magen-Darm Virus außer Gefecht
Für das Slopestyle-Team verlief der Weltcup in Mammoth Mountain nicht nach Wunsch. Nach einem Sturz im Training erlitt Lara Wolf eine Fersenbeinprellung sowie eine Fraktur der großen Zehen. Da ein schneller Heilungsverlauf nur bei absoluter Schonung gewährleistet ist, wird Wolf Anfang nächster Woche die Heimreise antreten und somit für die bevorstehende Dew-Tour in Copper Mountain (USA) und den Slopestyle Weltcup in Calgary (CAN) ausfallen.

Auch Lukas Müllauer musste auf einen Start in der Slopestyle-Qualifikation verzichten. Der Salzburger wurde von einem Magen-Darm Virus heimgesucht. Müllauer befindet sich wieder auf dem Weg der Besserung und sollte spätestens bis zum Antreten in Calgary wieder voll einsatzfähig sein.

Die beiden übrig geblieben Athleten Hannes Rudigier und Samuel Baumgartner haderten mit den Bedingungen während der Slopestyle Qualifikation und belegten die Ränge 25 und 28, verfehlten die Finalqualifikation der besten 16 somit klar.

Presseinfo ÖSV

31.01.2020