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Der Free-to-Air Montag im TV: Zu Gast bei „Dein Verein“ waren am Montag u. a. Alexander Walke (FC Red Bull Salzburg) und Christopher Dibon (SK Rapid Wien).

 


 
Die wichtigsten Stimmen zu „Dein Verein“:
Alexander Walke (FC Red Bull Salzburg):

… über das morgige Spiel gegen Bröndby IF: „Es ist eine körperlich sehr starke Mannschaft, die viel über Standards kommt. Sie haben vier, fünf große Spieler drinnen. Wir wissen, dass sie durch Corona momentan den einen oder anderen Ausfall haben und dass sie in der Saison natürlich nicht so gestartet sind, wie sie sich das vorgestellt haben. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass es eine sehr schwierige Aufgabe für uns wird und wir zwei Top-Tage brauchen.“

… über den vermeintlichen Champions-League-Playoff-Fluch: „Mit Sicherheit hat sich das erledigt.“

… darüber, wer am Dienstag gegen Bröndby im Tor stehen wird und über die Frage nach der Nummer eins im Tor bei FC Red Bull Salzburg: „Ich denke im Moment Philipp (Köhn, Anm.). Er hat das sehr ordentlich gemacht. Auch in Spielen, die nicht immer so einfach waren. Bei den Spielern macht man es auch über das Leistungsprinzip. Nico (Mantl, Anm.) und Philipp machen einen sehr guten Job im Training und versuchen alles, um zu spielen und im Moment hat Philipp die Nase vorne. Aber ausruhen darf er sich nicht, weil Nico schon in den Startlöchern steht. Und ich bin auch noch da. Ich mache ganz normal beim Training mit. Ich versuche Nico und Philipp zu helfen und ihnen das eine oder andere beizubringen. Klar ist aber, dass, wenn es nicht laufen sollte, ich bereit bin und in den Startlöchern stehe.“

… über die Sky-Twitter-Umfrage, laut der Walke zum „besten Torhüter Salzburgs” gewählt wurde: „Vielleicht mache ich mir einen Screenshot davon und lege es heute meinem Trainer hin. Vielleicht passiert am Dienstag dann doch noch etwas anderes (lacht, Anm.).“

… über das vergangene Spiel gegen Admira: „Admira hat uns einen sehr guten Fight geboten. Die Platzverhältnisse waren nicht berauschend. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, uns die Chancen erarbeitet und vielleicht sogar hätten wir uns früher belohnen können. So mussten wir bis zum Schluss warten, aber im Endeffekt gibt es dafür auch drei Punkte.“
 


 
Christopher Dibon (SK Rapid Wien):
… über seinen aktuellen Gesundheitszustand und seinen Weg zurück in die Kampfmannschaft: „Es war schon in der Vorbereitung so, dass es gut gelaufen ist, ich alle Trainingseinheiten mitgemacht habe und auch in den Testspielen die eine oder andere Minute bekommen habe. Es waren jetzt sehr viele Spiele bei uns und das Training ist dementsprechend weniger, weil es brutal um die Regeneration geht, deswegen war letzte Woche der Schritt von mir, wo ich mit dem Trainer gesprochen habe, dass ich wieder einen Trainingsrhythmus haben möchte, wo ich unter der Woche intensiv trainieren und auch Matchpraxis sammeln kann. Darum mache ich jetzt das Spiel bei der zweiten Mannschaft. Ich glaube, dass das im Moment das Richtige ist für mich persönlich. Es ist lang genug her, dass ich ein Pflichtspiel gespielt habe und bin froh, dass das körperlich gut funktioniert hat. Ich bin lange genug Profi, um zu wissen, was mir noch fehlt und dass das noch nicht die 100 Prozent sind. Es ist immer ganz schwierig zu sagen, wie viel es genau ist. Man merkt, bei uns in der Liga und international, da ist Qualität da und da kann ich es mir nicht leisten, nur bei 90 Prozent zu sein.“

… über die Niederlage gegen SCR Altach: „Ich habe gestern mit dem Schlusspfiff gleich abdrehen müssen (den Fernseher, Anm.). Es war ärgerlich, weil ich während des ganzen Spiels nicht das Gefühl hatte, dass wir das Spiel verlieren können. Wenn du in der 60. Minute durch einen Freistoß in Führung gehst, gibt es auch keine Ausrede mit Doppelbelastung, dann muss man die Klasse haben, das Spiel ‚drüberzubekommen‘. Das Tor zum 1:2 darf nicht passieren. Am Ende stehen vier Punkte am Konto und das ist zu wenig. Es gibt andere Mannschaften in der Liga, die momentan auch nicht ihre besten Spiele machen, aber die gewinnen dann 1:0 und bringen die Partie nach Hause und das ist ein Riesenqualität.“

… über das kommende Europa-League-Playoff gegen Zorya Luhansk: „Ich glaube, das ist eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe ist, wo wirklich etwas drin ist. Sie haben letztes Jahr eine gute Saison gespielt und es werden interessante Spiele. Ganz wichtig wird für unsere Mannschaft sein, die letzten zwei Spiele auf die Seite zu legen. Das Schöne an der Doppelbelastung ist, dass man ziemlich bald das nächste Spiel hat und das andere auf die Seite schieben kann. Das ganze Sudern bringt uns alle nicht weiter. Wir wollen erfolgreichen Fußball spielen, da muss man sich selber an der Nase nehmen.“

… über Taxi Fountas: „Der Trainer hat letzte Woche ganz viel über Taxi gesagt. Er hat immer wieder gesagt, dass er ein schwieriger Typ ist, aber ich komme mit Taxi sehr gut aus. Ich bin einer, der ihm auf die Finger klopft, wenn mir etwas nicht passt. Ich vergleiche das immer mit kleinen Hunden, die bellen am lautesten und Taxi ist auch einer, der immer seinen Mund offen hat. Da finde ich es auch richtig, wenn es einen Spieler gibt, der es sagt, wenn ihm das nicht passt. Das hat sich über die letzten Monate nicht verändert. Hin und wieder muss man ihn ein bisschen zügeln, aber man sollte das Thema auch nicht zu groß machen. Taxi ist ein brutal guter Spieler, wenn er mit seinem Kopf am Feld ist und Gas gibt. Wenn er irgendwo umherschwebt mit seinen Gedanken, dann schaut das nicht so gut aus, aber ich glaube, in den letzten Spielen war er immer fleißig unterwegs. Ich bin froh, dass Taxi bei uns ist und ich hoffe, das bleibt auch so.“

… über die Kommunikation mit Taxi Fountas: „In der Kabine wird mit Händen und Füßen geredet. Da wird Englisch, Deutsch geredet und man kennt von ihm ein paar Ausdrücke, Schimpfwörter meistens, die man auch loswird. So kommt man in einer Mannschaft zurecht. Aber ich verstehe, dass es für ihn schwierig ist, wenn er vor einer Kamera steht und dann kommen deutsche Wörter, die er nicht gut versteht und dann wirkt das vielleicht ein bisschen komisch, wenn er antworten gibt und deswegen macht er das nicht so gerne. Aber ich bin drauf und dran, dass sein Deutsch besser wird.“
 


 
Walter Kogler (TV Experte):
… über die Torhüter bei FC Red Bull Salzburg: „Es gibt weltweit selten einen Verein, der keine klare Nummer eins hat. Normalerweise macht an sich das vor der Saison aus, dass man weiß, mit wem geht man in die Saison. Sollte etwas passieren, kann sich das natürlich ändern. Aber, dass man so reinstartet, ist außergewöhnlich. Ich hoffe, dass sie nicht gezwungen sind, zu wechseln, weil der eine oder andere die Leistung nicht bringt, sondern, dass derjenige, der das Vertrauen hat, es auch bestätigt, sodass er sich letztlich zur Nummer eins entwickelt.“

… darüber, was die Mannschaft von FC Red Bull Salzburg auszeichnet: „Dass sie noch mehr Tempo auf den Platz bringt, als vielleicht in den letzten Jahren. Ob die ganz jungen Spieler – und das wird jetzt in der Champions League so sein – von der Psyche her so weit sind, um einem gewissen Druck standzuhalten, wird sich zeigen. In der Vorbereitung haben sie super gespielt, aber ob sie, wenn es darauf ankommt, die Leistung abrufen, das ist der nächste Schritt. Spielerisch, körperlich, das haben sie alles drauf.“

… über die Leistung von Rapid im Spiel gegen Altach: „Rapid war bemüht, das Spiel an sich zu reißen, hat hinten auf eine Dreierkette gesetzt und dadurch versucht, Altach zu überraschen und das Spiel nach vorne zu tragen. In der zweiten Hälfte hat es dann ein wenig anders ausgesehen. Man hat nach vorne gespielt und dann hat man sich bewegt. Von der Seite sind die Spieler nachgekommen. Da war dann Bewegung im Spiel und das war die beste Phase im Spiel. Danach hat Altach offensiver gespielt, mehr Druck ausgeübt und dadurch konnte Rapid von hinten nicht mehr so unbeschwert rausspielen und hat Probleme bekommen. Das Gegentor zeigt ein Problem in der zentralen Verteidigung. Rapid hat es versäumt durch den Konter die Räume zu suchen und nach vorne nachzulegen.“
 


 
Die ABSTAUBER
Auch die „Die Abstauber“ wedelten mit ihrer unkonventionellen und frischen Art am Bundesliga-Montag ordentlich Staub auf. In der Live-Schalte erzählte Simon Piesinger (Randers FC) über seine Zeit in der Dänischen Liga und die Favoritenrolle von FC Red Bull Salzburg im morgigen Champions-League-Playoff-Hinspiel gegen Bröndby IF.

Simon Piesinger (Randers FC) bei „Die Abstauber“
… über das kommende Duell Salzburg-Bröndby: „Wir reden viel in der Mannschaft über das Duell morgen Salzburg gegen Bröndby und wir fragen uns, wie hoch Salzburg gewinnen wird. Wir sagen alle, dass Salzburg haushoher Favorit ist. Ich sehe auch Salzburg momentan klar im Vorteil. Bröndby ist zwar letzte Saison Meister geworden, aber sie haben fünf Stammspieler abgegeben und haben erst zwei Spieler geholt und haben einen Corona-Cluster, wodurch einige Spieler fehlen. Sie spielen ein ähnliches System wie Salzburg – als damals auch Jaissle Co-Trainer war. Die Trainer danach haben das so weitergeführt. Sie spielen ein offensives hohes Pressing und schnell und direkt zum Tor.“

… über seine vergangene Saison bei Randers FC: „Auf jeden Fall die erfolgreichste Zeit mit dem Cuptitel letzte Saison, damit verbunden, dass der Cupsieger direkt in Europa spielt. Auch der Saisonstart war in diesem Jahr überragend. Vor dem Saisonstart redet man oft darüber, dass man ja nichts mit dem Abstieg zu tun haben will und jetzt sind wir so hineingestartet. Wir haben auf jeden Fall gewusst, dass wir gut sind, weil der Großteil der Mannschaft zusammengeblieben ist und wir richtig gut spielen momentan.“

… über den Cupsieg und seinen ersten Titel: „Ein unglaublicher persönlicher Moment, der erste Titel. Damals, als ich nach Altach gegangen bin, hat Sturm in der darauffolgenden Saison den Cupsieg geholt und man sieht Fotos und Videos und Leute, die sagen, wie überragend es war. So war es in Dänemark auch. Es war auch noch mein Geburtstag und mit einer fixen internationalen Teilnahme nächste Saison ist das noch einmal ein extrem schönes Gefühl. Das war eine richtige ‚No Piesi, no Party‘.“

… über die Vertragssituation von ihm und Marvin Egho: „Wir haben nicht gewusst, wie es weitergeht im Sommer. Wir haben es in den letzten zwei Monaten in die Top sechs und ins Cupfinale geschafft und es auch gewonnen. Dann haben sie vom Budget einen anderen Spielraum gehabt, dass sie uns beiden einen guten Vertrag angeboten haben.“

… über den „Winners-Burger“ als Siegbelohnung: „Unsere Küche nennt das ‚Winners-Burger‘. Den bekommen wir, wenn wir gewonnen haben, gleich am Wochenstart. Dann hauen wir uns meistens zwei Burger hinein und fahren wieder nach Hause nach dem Training.“

… über seine Jetski-Aktivitäten in seiner Freizeit: „Ich bin für jeden Spaß zu haben, warum nicht. Ihr müsst mich irgendwo hin mitnehmen und dann passiert das schon von alleine. Ich habe eh Schimpfer bekommen von der Mama zuhause.“
 


 
Über die ABSTAUBER:
In dem innovativen Diskussions-Format diskutieren wöchentlich vier Hosts über die wichtigsten Ereignisse auf dem Rasen und in den sozialen Medien. Neben den Sky Moderatoren Johannes Brandl und Johannes Hofer sind Florian Prokopetz, Jean-Claude Mpassy, Andreas Födinger, Lukas Traxler, Holger Hörtnagl, Martin Grath und seit dieser Saison Maximilian Ratzenböck Teil des Teams. In ,,Die ABSTAUBER‘‘ können Fans durch ihre Social Media Aktivitäten Teil der Sendung werden. Weitere Informationen zu ,,Die Abstauber“ gibt es unter: dieabstauber.at/
 


 
Presseinfo Sky Österreich

16.08.2021


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