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Erstmals haben die Wetterbedingungen am heutigen Montag bei den Paraski-Weltmeisterschaften in Espot (ESP) eine Medaillenentscheidung erlaubt.

Aus österreichischer Sicht ist der Auftakt gleich äußerst erfolgreich verlaufen. Markus Salcher verteidigte bei den stehenden Männern seinen WM-Titel aus dem Vorjahr erfolgreich. Es ist bereits der siebente Weltmeistertitel für den Kärntner. Johannes Aigner rundete mit Silber bei den sehbehinderten Männern ein starkes ÖSV-Ergebnis ab.

Markus Salcher ließ den Schweizer Robin Cuche um genau zwei Zehntelsekunden hinter sich. Vor allem im oberen Streckenabschnitt fuhr der 31-Jährige eine brillante Linie. Neben Cuche ließ Salcher auch den französischen Topfavoriten Arthur Bauchet hinter sich (+0,79 Sek.), der sich die Bronzemedaille sicherte. Nico Pajantschitsch belegte Rang sieben. Thomas Grochar wurde Zwölfter, Manuel Rachbauer kam nicht über Platz 25 hinaus.

Ein echter Hundertstelkrimi war die Entscheidung bei den sehbehinderten Männern. Johannes Aigner (Guide: Matteo Fleischmann) musste sich dem Briten Neil Simpson nur um zwei Hundertstelsekunden geschlagen geben. Bronze ging an den Italiener Giacomo Bertagnolli (+1,28 Sek.). Michael Scharnagl (Guide: Florian Erharter) belegte bei seinem Comeback-Rennen den starken fünften Rang.

Für morgen ist in Espot die alpine Kombination angesetzt. Bei den nordischen Paraski-Weltmeisterschaften in Östersund (SWE) kämpft Carina Edlinger morgen im Langlauf-Sprint um eine Medaille.

Markus Salcher: „Ich war schon ein wenig nervös vor dem Rennen, weil wir jetzt einige Tage nicht fahren konnten. Eine Titelverteidigung ist immer etwas Besonderes. Das zeigt, dass ich auf einem konstant hohen Niveau fahre und dass ich nervenstark bin. Meine Routine hilft mir dabei natürlich.“

Johannes Aigner: „Ich freue mich trotz des knappen Rückstandes über die Medaille. Der Lauf war gut, es ist definitiv noch was möglich bei den nächsten Rennen. Wir sind auf jeden Fall bereit für die Kombi morgen.“

Presseinfo
Österreichischer Skiverband

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23.01.2023


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