Start in die BSL-Platzierungs- und Qualifikationsrunde - B2L-Duell um Platz 1 im Osten - BDSL-Finalneuauflage um Playoff-Heimrecht
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Nach dem Ende des Grunddurchgangs stehen die ersten sechs Mannschaften im Playoff fest und es geht für diese Teams um die Ausgangslage für das Viertelfinale.

In der Qualifikationsrunde spielen die restlichen Mannschaften um die zwei letzten Tickets für das Playoff. Spannung garantiert!

Tabellenführer UNGER STEEL Oberwart Gunners muss zum Start der Zwischenrunde auswärts beim BC Vienna ran. Für Headcoach Horst Leitner kein leichtes Unterfangen, obwohl die Burgenländer seit sechs Partien nicht mehr gegen die Wiener verloren haben: „Wir befinden uns aktuell in keiner einfachen Phase. Zwei Niederlagen in Folge, Verletzungen und neue Spieler, die wir integrieren müssen – dadurch fehlt uns noch Konstanz, vor allem defensiv passieren uns zu viele Konzentrationsfehler. In Wien wartet mit BC Vienna einer der großen Titelfavoriten mit viel Qualität und Tiefe im Kader. Für uns wird das eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Entscheidend wird sein, dass wir als Team geschlossen auftreten, defensiv Stabilität finden und über 40 Minuten fokussiert bleiben.“

Flyers in Graz gefordert
Die Raiffeisen Flyers Wels haben mit dem Auswärtsspiel gegen den UBSC Raiffeisen Graz keine leichte Aufgabe. In dieser Saison gab es in den Duellen immer Heimsiege, nach den letzten Leistungen sind aber die Oberösterreicher Favorit. Für Graz-Headcoach Ervin Dragsic ist die Ausgangslage klar: „Es ist wichtig zum Start zuhause einen Sieg einzufahren. Für uns gilt es, wieder zurück in die Erfolgsspur zu kommen und es besser zu machen als im letzten Spiel.”

Dukes ersatzgeschwächt gegen Kapfenberg
Die BK Karbon-X Dukes haben von den letzten zehn Spielen gegen die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg neun gewinnen können, das letzte aber verdient verloren. Im Spiel gegen Wels verletzte sich zudem Center Dragan Bjeletic und fällt für die restliche Saison aus. Die Klosternneuburger reagierten schnell und verpflichteten den 206cm großen Vincent Boumann, der zuletzt in Mexiko auflief, für das Spiel gegen die Steirer aber noch nicht zur Verfügung steht. Star-Spieler Sylven Landesberg ist auf dem Weg der Besserung und hat mit dem „oncourt-Training“ begonnen, ein Comeback-Datum gibt es aber noch nicht. Headcoach Damir Zeleznik will gegen die Bulls nicht nur mitspielen: „Wir haben in Wels ohne drei Starter eine unglaubliche Leistung gezeigt. Wir gehen leider erneut ersatzgeschwächt in das Spiel gegen eine starke Mannschaft aus Kapfenberg. Nichtsdestotrotz wollen wir als Mannschaft auftreten und um den Sieg spielen.“

Neuzugang in Traiskirchen
Nach der neuerlichen Verletzung von Benedikt Güttl haben die druck.at Traiskirchen Lions mit Darius Maddox einen jungen Combo-Guard verpflichtet. Im NÖ-Derby ist der Neuzugang noch nicht einsetzbar, Favorit sind die Löwen gegen den SKN St. Pölten Basketball aber dennoch, konnten sie die letzten acht Partien gegen die Landeshauptstädter allesamt gewinnen. Kris Monroe betont die Relevanz des kommenden Spiels: „Es kommt nun eine ganz wichtige Phase auf uns zu. Wir hatten unsere Pause – jetzt müssen wir wieder als Team abliefern und wollen weiter Erfolge feiern.”

Kellerduell in Fürstenfeld
Im Spiel der Panthers Fürstenfeld gegen die COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz wollen beide Mannschaften die Niederlagen-Serie einstellen. Die Burgenländer kommen ersatzgeschwächt in die Steiermark, wollen sich aber für die Niederlage vor drei Wochen revanchieren. Auch bei den Panthers sind nicht alle Spieler fit, Headcoach Pit Stahl will aber alles daransetzen, dass die Fürstenfelder den Heimerfolg wiederholen. Felix Jambor über die Situation vor dem Spiel: „Wir haben Stand jetzt aufgrund von Krankheit und Verletzungen einen stark ausgedünnten Kader, mal schauen, wer für das Spiel am Samstag fit wird.“
 


 

B2L-Duell um Platz 1 im Osten
Kampf um die letzten Playoff-Plätze

Mit dem Duell zwischen den UKJ Mistelbach Mustangs gegen Union Deutsch Wagram Alligators spitzt sich der Kampf um Platz eins im „Osten“ der Basketball Zweite Liga endgültig zu. Beide Mannschaften haben eine Bilanz von 14-3, die Mustangs stehen aufgrund des 78:67-Sieges im ersten Spiel an der Spitze. Im „Westen“ sind die ersten drei Plätze vergeben, dahinter liefern sich die Raiffeisen Dornbirn Lions, BBU Salzburg und KOS Celovec einen heißen Kampf um den letzten Playoff-Platz.

Mit einem Derby-Sieg gegen die Alligators hätte die Mannschaft von Coach Weissenböck wohl alle Trümpfe in der Hand. Die Mustangs strauchelten aber die letzten Wochen und verloren, ohne Legionär Zdenek Nehyba, die letzten drei Spiele, halten aber trotz Ausfällen mit den stärksten Mannschaften der Liga jederzeit mit. Zuletzt verlor man in den Schlussminuten gegen Aufstiegsaspirant Kufstein durch einige unnötige Turnover knapp.

Aus vier mach zwei im Osten
Hinter dem Top-Duo geht es heiß her, denn mit Vienna United, den Raiffeisen Mattersburg Rocks, den Vienna Timberwolves und Safare Traiskirchen Lions NexGen kämpfen vier Teams in Fernduellen um die letzten beiden Playoff-Plätze. Eine endgültige Entscheidung kann es in dieser Runde nicht geben – für jeden Verein heißt es aber – verlieren verboten.

Dreikampf um den letzten Playoff-Platz im Westen
In der Conference „West“ sind drei der vier Playoff-Plätze bereits vergeben. Nach den Pirlo Kufstein Towers, den Wörthersee Piraten und den SWARCO Raiders Tirol ist ein Dreikampf um den letzten Startplatz entbrannt. Mit dem direkten Duell der BBU Salzburg gegen KOS Celovec ist in dieser Runde Spannung garantiert, zudem die Raiffeisen Dornbirn Lions auch ein schweres Spiel gegen die Vienna Timberwolves haben. BBU Salzburg-Spieler Oscar Schmit ist optimistisch: „Die letzten fünf Spiele des Grunddurchgangs sind enorm wichtig für uns. Uns ist egal, wer uns gegenübersteht. Die Devise wird stets sein: Alles geben und die Vorgaben unseres Trainers bestmöglich umzusetzen. Dann haben wir gute Chancen.“ KOS-Assistant-Coach Andi Smrtnik ist die Wichtigkeit des Spieles bewusst: „Auf uns wartet die Vorentscheidung für ein Playoff-Platz. Die Mannschaft ist bereit dafür, nun zählen nur noch Siege.“
 


 

win2day BDSL: Finalneuauflage um Playoff-Heimrecht

In der win2day Basketball Damen Superliga könnten an diesem Wochenende schon einige Playoff-Entscheidungen fallen. Sollten die BK Raiffeisen Duchess die Neuauflage des letztjährigen Finales für sich entscheiden, hätte sie bereits vorzeitig die reguläre Saison gewonnen und dementsprechend für die gesamten Playoffs den Heimvorteil. Die Damen des DBB Wels könnten mit einem Sieg bei den Basket Flames Women hingegen die Playoff-Teilnahme fixieren, womit die vier teilnehmenden Mannschaften bereits vorzeitig feststehen würden.

Die Cupsiegerinnen spielen bisher eine makellose Saison und thronen nach 14 Spielen und gleichvielen Siegen an der Spitze. Die Grazerinnen mussten zwischenzeitlich zwei Niederlagen in Folge einstecken und haben mit den Flames ein Team im Nacken, das unbedingt den Heimvorteil in den Playoffs will. Die bisherigen Begegnungen der zwei Dauergäste im Finale gingen äußerst knapp aus, am Wochenende wird es wohl darum gehen, wer die wenigsten Spielerinnen vorgeben muss. Neben Michi Wildbacher mussten Sigi Koizar und Stella Popp die Duchess letzten Samstag von der Seitenlinie aus unterstützen. UBI fehlte im letzten Spiel gegen Wels die Topscorerin der Liga, Simone Sill, die gemeinsam mit Janet Oriakhi im Freizeitgewand auf der Bank Platz nehmen musste. „UBI hat uns diese Saison schon mehrmals gezeigt, dass wir 40 Minuten fokussiert spielen müssen, um den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Bis jetzt ist es uns immer gelungen, am Ende die Nasenspitze vorne zu haben, jedoch müssen wir uns am Samstag viel mehr auf uns konzentrieren, da wir ein paar Ausfälle zu kompensieren haben. Wir freuen uns auf einen sehr intensiven Kampf und hoffen auf viele Zuschauer“, so Sina Höllerl, die im letzten Spiel eine Show ablieferte. Boris Vidrag, Coach der Grazerinnen, vor der Partie: „In den letzten Spielen haben wir als Team sehr gut gespielt, und wir hoffen, dass wir diese Leistung beibehalten können. Auch im nächsten Spiel gegen die Duchess wollen wir so auftreten. Natürlich wissen wir, dass vor uns eine sehr schwere Aufgabe liegt, und wir müssen die bestmögliche Defense spielen, um in Klosterneuburg eine Chance auf den Sieg zu haben.“

Wels könnte Playoffs fixieren
Die Oberösterreicherinnen haben die Möglichkeit, als vierte und letzte Mannschaft den Einzug in die Playoffs sicherzustellen. Mit einem Sieg wäre dieser Meilenstein fixiert, auch eine Niederlage von UBSC-DBBC Graz gegen die Vienna Timberwolves Women würde reichen. Die bisherigen zwei Saisonduelle gingen an die Wienerinnen, die zuletzt im Cup und bei dem Sieg über UBI ihren Anspruch auf eine Spitzenplatzierung noch einmal deutlich gemacht haben. „Bei einer so jungen Mannschaft muss man mit Ups and Downs rechnen. Leider lagen die Downs zuletzt fast immer im vierten Viertel. Es ist jetzt an der Zeit, dass wir über die gesamte Spielzeit fokussiert bleiben und uns beweisen, dass wir auch gegen eine Top-3-Mannschaft gewinnen können“, so Wels-Coach Damir Kuranovic vor diesem wichtigen Spiel.

UBSC-DBBC Graz mit dem Rücken zur Wand
Die zweite Grazer Mannschaft hat nur mehr geringe Chancen auf die Playoffs und müsste jedes Spiel gewinnen, um die Tür offenzuhalten. „Am Samstag erwartet uns kein einfaches Spiel. Umso wichtiger werden unser Teamgeist und unser Wille sein. Ich bin zuversichtlich, dass wir unsere Chancen nutzen können und wir werden bis zur letzten Minute alles geben, um als Sieger aus der Halle zu gehen“, gibt sich Graz-Spielerin Larissa Dzanko vor dem Spiel gegen die Vienna Timberwolves Women kämpferisch.
 
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13.02.2026


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