Oraze und Herburger nicht im WM-Kader

Nach dem achten und letzten Vorbereitungsspiel gegen die USA sind die 26 Spieler bekannt, die der Österreichische Eishockeyverband zur IIHF Weltmeisterschaft in die Slowakei mitnehmen wird. Verteidiger Martin Oraze und Stürmer Raphael Herburger treten die Reise nach Kosice nicht an.
Nach den letzten beiden Länderspielen gegen WM-Gastgeber Slowakei (3:4 nach Penaltyschießen) und Vorrundengegner USA (2:3) geht die österreichische Nationalmannschaft mit einem guten Gefühl auf das WM-Ziel „Klassenerhalt“ los.
Nach der achten und letzten Partie am Mittwoch gegen die US-Amerikaner stehen auch die 26 Spieler fest, die die Reise zur WM-Spielstätte nach Kosice antreten werden. Verteidiger Martin Oraze und Stürmer Raphael Herburger werden nicht zu den Titelkämpfen fahren.
Da Thomas Vanek nach dem Aus im Playoff der National Hockey League am Montag nachkommen wird, sind für die Vorrunde zu viele Spieler vor Ort. Zunächst dürfen 23 Spieler für die ersten drei WM-Spiele genannt werden, für den weiteren Turnierverlauf dürfen nach der Vorrunde zwei weitere Spieler nachnominiert werden.
„Es geht uns darum, dass wir bei möglichen Verletzungen Ersatz haben. Diese Spieler müssen im Trainingsrhythmus bleiben“, erklärt Head Coach Bill Gilligan.
Derzeit sind einige Österreicher angeschlagen: Stürmer Philipp Lukas hofft trotz gebrochener Zehe beim WM-Auftakt gegen die USA am Samstag dabei sein zu können. Hinter dem Einsatz von Torhüter Fabian Weinhandl steht nach einer Zerrung ein Fragezeichen.
Dennoch herrscht Optimismus und gute Stimmung im ÖEHV-Team. „Wir haben gegen die Slowakei und die USA sehr gut mitgehalten. Leider haben wir nach 35 Minuten jeweils aufgehört zu spielen“, meint Oliver Setzinger. „Bei der WM müssen wir über die vollen 60 Minuten diese Leistungen bringen.“
Die ersten beiden Partien gegen die USA und Schweden werden noch ohne Vanek über die Bühne gehen. Am Montag wird der Star der Buffalo Sabres in Kosice erwartet.
„Wir müssen ihn schnell in das Team integrieren“, erklärt Gilligan. „Denn nur dann kann er seine Klasse auch für uns einsetzen. Für die Mannschaft ist es nur gut, dass Vanek sein Kommen zugesagt hat.“
ÖEHV
28.04.2011