Biathleten trainieren im hohen Norden

 Christoph Sumann

Damit sich das ÖSV-Team beim Weltcupauftakt Ende November in Höchstform präsentieren kann, wird bereits seit Mitte Oktober auf Schnee trainiert. Unter der Leitung von Cheftrainer Reinhard Gösweiner bereitet sich die Trainingsgruppe 1a um Christoph Sumann, Dominik Landertinger, Daniel Mesotitsch und Fritz Pinter gemeinsam mit dem Damenteam in Sjusjoen (NOR) auf den Weltcupwinter vor. Die Bedingungen sind zwar nicht tief winterlich, das aufgetragene Kunstschneeband lässt jedoch ein hochwertiges Training zu.

„Jeder Schneekontakt ist für uns wichtig. Wir können an unserer Technik feilen, das aktuelle Skimaterial testen und natürlich das Training wettkampfspezifisch gestalten. Obwohl längere und selektive Loipen-Runden grundsätzlich von Vorteil sind, müssen diese nicht unbedingt schon beim ersten Schneekurs gegeben sein. Hier ist es wichtig, dass sich die Sportler auf die neuen Bedingungen einstellen und das Training mit Waffe und Ski kombinierbar ist“, so Cheftrainer Reinhard Gösweiner.

„Die Trainingsbedingungen sind perfekt. Wir haben zwar eine nicht gar so große Runde, diese geht aber sehr gut zum Laufen. Der erste Schneekontakt war jedenfalls vielversprechend. Im Grunde genommen gibt es hier nur Trainieren, Essen und Schlafen. Mehr spielt sich hier nicht. Für einen Trainingskurs perfekt“, so der Tiroler Dominik Landertinger.

Während die TG1 a im hohen Norden an ihrer Kondition feilt, nimmt die TG 1b unter Leitung von Trainer Alfred Eder diese Woche in Ramsau Teil 2 der internen Laufbandtests in Angriff. Bereits am vergangenen Wochenende waren Simon Eder, Tobias Eberhard, Julian Eberhard & Co zu diesem Zweck in der Steiermark. Vorher absolvierte die Gruppe einen Trainingsblock in Obertilliach, bei dem neben intensiven Einheiten auf der Rollerstrecke vor allem schnelles Schießtraining auf dem Programm stand. „In der Ramsau schließen wir bereits die dritten Laufbandtests dieser Saison ab. Im Vergleich zu den August-Test zeigte bereits der erste Teil eine leichte Verbesserung. Insgesamt kann man sagen, dass wir auf einem guten Niveau sind“, so Alfred Eder, dessen Gruppe Ende Oktober ebenfalls zum Schneetraining nach Sjusjoen reisen wird.

Presseinfo ÖSV

25.10.2011