Zweiter bei Big Air in Stockholm – bestes Weltcup-Resultat für Macho

Die ÖSV-Freestyler haben beim zweiten Big-Air-Weltcup dieser Saison in Stockholm ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben! Michael Macho fuhr als Zweiter mit 167,4 Punkten hinter dem schwedischen Sieger Niklas Mattsson (172,4) und vor dem Russen Alexey Sobolev (163,4) sein bestes Weltcup-Ergebnis heraus. Bisher war für den 24-jährigen Tiroler ein dritter Platz beim Big Air im vergangenen Jänner in Denver als Topresultat zu Buche gestanden. Der Niederösterreicher Clemens Schattschneider erreichte ebenfalls das Finale der Top 12 und landete in der Endabrechnung auf dem guten sechsten Rang.
Macho und Schattschneider hatten sich bereits in der Qualifikation stark präsentiert und ihre Vorrunden-Heats jeweils gewonnen. Während Macho im Finale seine einstudierten Tricks sicher in den Schnee setzte, kam Schattschneider beim „Switch Backside Double Cork 1080“ zweimal zu Sturz. Mit dem sechsten Platz ließ der regierende Weltcupsieger der kombinierten Wertung aus Big Air und Slopestyle aber ebenfalls deutliche Aufwärtstendenz erkennen.
„Dieser zweite Rang ist ein Traum! Nach dem verpatzten Saisonstart in London, wo ich in der Qualifikation zweimal gestürzt bin, tut so ein Resultat natürlich richtig gut. Der Schnee war sehr feucht, deshalb war es auch ziemlich schwer zu fahren. Die heutige Leistung stimmt mich für die nächsten Contests jedenfalls sehr zuversichtlich“, freute sich Macho über seinen zweiten Weltcup-Podestplatz. Auch für Schattschneider überwogen die positiven Aspekte: „Im Training hat der neue Sprung schon gut funktioniert. Wenn ich den Trick auch im Wettkampf stehen kann, dann geht es auch bei mir sicher wieder in Richtung Podest.“
Der Tiroler Stefan Falkeis (28.) und der Salzburger Mathias Weissenbacher (57.) verpassten den Finaleinzug. Der Kärntner Adrian Krainer verzichtete aufgrund einer leichten Knieverletzung auf einen Start. „Mit zwei Fahrern in den Top 6 haben wir hier ein Super-Ergebnis erreicht. Die intensive Trainingsarbeit der vergangenen beiden Wochen hat sich bezahlt gemacht. Der Teamgeist in der Truppe ist perfekt. Die Jungs pushen sich gegenseitig nach oben und machen sich so auch mental stark“, war ÖSV-Freestyle-Coach Stefan Cerwenka mit der Ausbeute in der schwedischen Hauptstadt zufrieden.
Österreichischer Skiverband
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19.11.2011