AHTC zweiter Masters-Finalist bei den Herren

 AHTC Wien

Das Masters-Finale um die österreichische Hallenhockey-Meisterschaft der Herren bestreiten der AHTC und Sensationsteam Westend. Vize-Meister AHTC setzte sich im zweiten Halbfinale in der ausverkauften Posthalle verdient mit 4:1 gegen Titelverteidiger SV Arminen durch.

Die erste Hälfte beginnt ruhig. Zwar hat Vize-Meister AHTC schon in den ersten zwei Minuten zwei Strafecken, kann diese aber nicht verwerten. Ansonsten traut sich aber noch keines der beiden Teams wirklich aus der Deckung. In der 12. Minute gerät Meister Arminen trotzdem in Rückstand. Eine feine Kombination läuft von Armin Stremitzer über Adam Amtmanski auf Dominik Monghy, und der AHTC-Kapitän lässt mit einem Genieblitz zwei Verteidiger und dann auch noch Nationalgoalie Mateusz Szymczyk aussteigen. Nur kurz darauf rettet auf der Gegenseite Verteidiger Matthias Gerö in höchster Not spektakulär vor dem eigenen Tor. Auch eine Strafecke können die Arminen nicht nützen. Stattdessen baut der AHTC in der 19. Minute seine Führung aus: Peter Proksch scheitert nach einem schönen Solo noch am Arminen-Goalie, Markus Graser hat beim Nachschuss mehr Glück, bringt den Ball irgendwie vom Schusskreisrand mit der Rückhand ins Tor. Die Arminen-Hintermannschaft sieht dabei allerdings nicht gut aus. Überhaupt wird der regierende Meister vor der Pause kaum gefährlich, dass wird nur der AHTC. Deshalb gelingt den Akademikern vor der Pause auch noch das 3:0. Peter Proksch, der ein starkes Comeback zeigt, bedient Amtmanski ideal in der Mitte, wo der Stürmer unbedrängt einschieben kann.

AHTC bleibt ungefährdet
Auch in Hälfte zwei ist der AHTC von Anfang an gefährlicher, hat schon in den ersten Minuten Chancen, die Führung auszubauen. In Minute 31 ist es dann soweit: Armin Stremitzer fängt den Ball am eigenen Schusskreis ab und ist nicht mehr zu stoppen. Mit einem Rückhandlupfer erhöht der Verteidiger nach einem Solo über das ganze Feld auf 4:0. In der Folge lassen die Akademiker die SV Arminen kommen, stehen tief und warten auf Konter. Aber die Arminen finden die Lücke: Alexander Bele überlistet in der 35. Minute AHTC-Goalie Lukas Graser und hämmert den Ball aus spitzem Winkel ins kurze Kreuzeck zum 1:4. Das Spiel nimmt danach Fahrt auf, beide Teams kommen zu guten Möglichkeiten. Trotzdem ist der AHTC dem Tor näher, als die SV Arminen. Drei Minuten vor Schluss gelingt Peter Proksch beinahe das 5:1, die Arminen-Defensive kratzt den Ball aber mit vereinten Kräften von der Linie. Kurz darauf hebt Dominik Monghy über das leere Tor. Eine Zeitstrafe für Manuel Grandits besiegtelt zwei Minuten vor dem Ende schließlich das Arminen-Schicksal.

Im Finale trifft der AHTC am Samstag auf das Sensationsteam Westend.

Presseinfo ÖHV

26.01.2012