
Im Interview mit Sport1 kritisiert der ehemalige Sportdirektor vom VfB Stuttgart Robin Dutt die fehlende Geduld und Zeit im Fußball. Seine Fehler, die er in seiner Zeit bei den Schwaben begangen hat konnte er mittlerweile aufarbeiten.
Der Abstieg vom VfB Stuttgart in die Zweite Liga wurde Robin Dutt zum Verhängnis. Der damalige Sportdirektor der Schwaben wurde entlassen. Mittlerweile jedoch hat der 52-jährige, der auch als Trainer bei Altach im Gespräch war die Fehler reakpituliert und verarbeiten können. „Für mich war es zunächst wichtig, Abstand zu gewinnen“, so der 52-jährige. „Man macht jeden Tag Fehler. Man muss nur versuchen, dass sich das, was falsch gelaufen ist, nicht wiederholt. Doch diese Zeit lässt einem der Fußball heutzutage nicht“, fügt der ehemalige Sportdirektor im Gespräch mit Sport1 hinzu. In den letzten 18 Monaten gab es gleich 57 Änderungen, was die Position des Trainers und Sportdirektors b in der Bundesliga und in der Zweiten Liga betrifft. „Das zeigt die verrückte Geschwindigkeit, die der Fußball momentan hat,“ so Dutt gegenüber Sport1.
Der 51-Jährige ist im deutschen Profi-Fußball kein unbeschriebenes Blatt. So war er neben seiner Tätigkeit als Sportdirektor des deutschen Fußballverbandes DFB als Trainer bei Vereinen wie Bayer Leverkusen, SC Freiburg oder Werder Bremen tätig. Zuletzt war Robin Dutt bis Mai 2016 wie erwähnt Sport-Vorstand beim VfB Stuttgart.
28.01.2017