Fußball, Bundesliga, Tipico Bundesliga, Rapid Wien, Admira Wacker, 22. Runde, Allianz Stadion

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In der 22. Runde der tipico Bundesliga stand im Allianz Stadion das Duell Rapid Wien vs. Admira Wacker auf dem Programm. Vor 17.300 Zuschauer trennen sich die beiden Teams torlos 0:0-Unentschieden.

Einige Chancen aber keine Tore
Von einem Schockmoment aufgrund des späten Ausgleichs im Derby war in den ersten Sekunden des Spiels bei den Gastgebern wenig zu merken. Rapid Wien begann äußerst bissig und hatte bereits in der zweiten Minute die erste Chance des Spiels. Nach schöner Einzelleistung wurde ein Traustason Schuss abgefälscht und ging knapp über das Tor. In derselben Tonart ging es weiter. Schaub legt den Ball in den Lauf von Kvilitaia. Gäste-Torhüter war in dieser Situation hellwach und war rechtzeitig am Ball. In einer sehr intensiven Beginnphase hatte Admira Wacker in der neunten Minute den ersten Torschuss. Ein Abschluss von Ebner war jedoch kein Problem für Torhüter Knoflach. Es war der Weckruf für die Gäste aus Niederösterreich. Admira Wacker hatte nach diesen ersten wilden Minuten nun das Spiel besser unter Kontrolle. Die Südstädter präsentierten sich spiel- und lauffreudig und ließen defensiv nur sehr wenig zu. Rapid Wien verlor im Offensivspiel praktisch komplett den Faden und agierte in der Vorwärtsbewegung ideenlos. Trotzdem war es den Gastgeber vorbehalten die nächste Offensivchance des Spiels vorzufinden. Ein Freistoß von Traustason verfehlte das Tor nur knapp (30.). Es war wieder ein Weckruf für die Gastgeber da nur knapp 120 Sekunden später Rapid Wien im eigenen Stadion einen brandgefährlichen Konterangriff lancieren konnte. Schaub sieht den au der linken Seite durchbrechenden Traustason. Seinen Querpass von Zwierschitz in höchster Not klären. In der 34. Minute verfehlte Dibon mit einem Kopfball das Tor nur knapp. In derselben Tonart ging es weiter. Ballgewinn von Auer der den Ball zu Kvilitaia bringt. Seine Hereingabe setzt Traustason jedoch über das Tor (38.). Es war die letzte Möglichkeit in der der ersten Halbzeit. Pausenstand somit 0:0.

Spiel verflacht nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen. Rapid Wien hatte das Spiel optisch unter Kontrolle und deutlich mehr Ballbesitz. Die Hütteldorfer taten sich aber schwer den Ball in die gefährliche Zone vor das Tor der Gäste zu kommen. So hatten sogar die Gäste die beste Chance in der Startphase. Bei einem Konterangriff verzog Spiridonovic einen Schussversuch knapp (57.). Diese Offensivaktion war ein Rhythmusbrecher für Rapid Wien. Die Hütteldorfer hatten nun Probleme sich offensiv in Szene zu setzen. Admira Wacker stand defensiv jedoch alles andere als kompakt – In der Offensive waren die Niederösterreicher ohne nennenswerte Entlastungsangriffe. Knapp vor Beginn der Rapid-Viertelstunde zog der Trainer der Gastgeber seinen „Offensivjoker“. Ex-Kapitän Steffen Hofmann wurde für den bis dahin auffälligen Schaub ins Spiel gebracht. Ordnung ins Spiel konnte der Regisseur doch auch nicht bringen. In der Schlussphase hatten beide Teams noch jeweils eine Chance Schwab (94.) bzw. Posch (95.) hatten die Möglichkeit auf den Siegestreffer. Dieser sollte jedoch nicht gelingen. Endstand somit torlos 0:0.
Für Rapid Wien ist dieses Resultat eine gefühlte Niederlage und deutlich zu wenig für die eigenen, hohen Ambitionen. Auf der Gegenseite nimmt Admira Wacker einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf aus Wien Hütteldorf mit.

Rapid Wien vs. Admira Wacker 0:0 (0:0)
Allianz-Stadion, 17.300 Zuschauer, SR Drachta

Tore: Fehlanzeige

Rapid Wien: Knoflach – Auer, Sonnleitner, Hofmann – Pavelic, Dibon (85./Szanto), Schwab, Kuen – Schaub (73./S. Hofmann), Traustason (82./Sobczyk) – Kvilitaia
Admira Wacker: Leitner – Zwierschitz, Wostry, Strauss (92./Posch), Pavic – Lackner, Toth – Knasmüllner (64./Starkl), Ebner, Spiridonovic (79./Sax) – Monschein

Schwab (94.) bzw. Posch )95.)

18.02.2017