
Bei den letztjährigen Austrian Open konnte Europa die asiatische Dominanz durchbrechen – vier von fünf möglichen Titeln gingen an Europa. In diesem Jahr hatte Asien die Nase vorne, triumphierte in drei Disziplinen vor sehr großer Zuschauerkulisse in der Wiener Stadthalle (B).
Das Herren-Einzel war das Duell der Nummer eins gegen die Nummer zwei des Turniers – Pablo Abian (ESP/BWF 37) gegen Kanta Tsuneyama (BWF 50). Zu Beginn schaute es nach einem klaren Triumph für den Japaner aus, doch der Spanier kämpfte sich nach verlorenem ersten Satz zurück, gewann Durchgang zwei mit 21:12. Am Ende siegte jedoch Tsuneyama, der Durchgang drei mit 21:11 für sich entschied. Kirsty Gilmour (SCO/BWF 54) wurde im Finale des Damen-Einzels ihrer Favoritenrolle gerecht und bezwang Fabienne Deprez (GER/70) 21:17 und 21:9. Im Herren-Doppel-Finale, für viele das Highlight des Tages, setzten sich Takuto Inoue und Yuki Kaneko, Weltranglisten 31. aus Japan gegen Frederik Colberg/Rasmus Fladberg, WLR-64. aus Dänemark in zwei Sätzen durch. Das rein asiatische Duell im Damen-Doppel zwischen Rira Kawashima/Saori Ozaki (JPN/134) und Qianqian Wu/Chunyu Xia (CHN/347) ging in drei Sätzen an die Japanerinnen. Auch im Mixed-Doppel-Finale sorgten vor allem die asiatischen Fans für eine sehr gute Stimmung in der Halle. Die dänische Paarung Mikkel Mikkelsen/Mai Surrow (DEN/82) holte den Titel mit einem 21:19, 17:21, 21:14-Sieg gegen Xiangcheng Gao/Chunyu Xia aus China.
12. Austrian Open, 22.-25.2.2017, Wiener Stadthalle (B)
Finalspiele
Herren-Einzel: Kanta Tsuneyama (JPN/BWF 50) – Pablo Abian (ESP/BWF 37) 21:10, 12:21, 21:11
Damen-Einzel: Kirsty Gilmour (SCO/54) – Fabienne Deprez (GER/70) 21:17, 21:9
Herren-Doppel: Takuto Inoue/Yuki Kaneko (JPN/31) – Frederik Colberg/Rasmus Fladberg (DEN/64) 21:19, 21:17
Damen-Doppel: Rira Kawashima/Saori Ozaki (JPN/134) – Qianqian Wu/Chunyu Xia (CHN/347) 18:21, 22:20, 21:11
Mixed-Doppel: Mikkel Mikkelsen/Mai Surrow (DEN/82) – Xiangcheng Gao/Chunyu Xia (CHN/652) 21:19, 17:21, 21:14
Presseinfo: Österreichischer Badminton Verband (ÖBV)
25.02.2017