WSG Wattens

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Der Verletzungsteufel war in der Herbstsaison Stammgast in der WSG Wattens-Kabine. Bereits früh in der Saison musste die Elf von Thommy Silberberger auf Neuzugang Stefano Pellizzari verzichten, Simon Zangerl kämpfte mit einer hartnäckigen Verletzung im Knöchel und Sandro Neurauter machte ein Bänderriss in der Schulter zu schaffen. Michael Steinlechner musste zwischendurch aufgrund einer Netzhautabschürfung aussetzen und Dino Kovacec wegen Hüftproblemen pausieren. In den vergangenen Runden schlug das Schicksal noch einmal zu und allein in der Partie gegen Blau Weiß Linz mussten drei WSG Kicker aufgrund von Blessuren frühzeitig das Feld verlassen.

Stefano Pellizzari: Der italienische Innenverteidiger kämpft bereits seit September mit hartnäckigen Patellasehnenproblemen. Im Training setzte es einen Stich ins Knie, seitdem konnte die Juve-Leihgabe nicht mehr am Mannschaftsstraining teilnehmen. Sowohl italienische als auch heimische Ärzte arbeiten an einer baldigen Genesung.

Simon Zangerl: Von allen Spielern, die gegen Blau Weiß Linz verletzt vom Feld mussten, traf es den Stürmer am härtesten. Bei einem Zusammenstoß mit Linz-Tormann Hankic zog sich „Zangi“ nicht nur eine klaffende Platzwunde inklusive Schleudertrauma zu, auch das Knie erlitt einen Bändereinriss, eine Kreuzbandüberdehnung und eine Knochenabsplitterung. Bereits am Saisonbeginn kämpfte der 27-Jährige mit einer Absplitterung im Knöchel und war gerade erst wieder fit geworden. Zangerl selber ist zuversichtlich, bis zum Trainingsstart für die Rückrunde wieder fit zu sein.

Sandro Neurauter: Ähnlich wie Simon Zangerl hat auch Sandro Neurauter in dieser Saison mit Verletzungspech zu kämpfen. Anfang September zog sich „Sancho“ beim Training einen Einriss in der Schultersehne zu und musste bis Oktober pausieren. Gegen Lustenau feierte Neurauter sein Comeback in der Startelf und wurde bei einem Luftzweikampf dermaßen ausgehebelt, dass er sich bei der Landung einen Bruch im Knöchel zuzog. Zurzeit verbringt der Defensiv-Spieler viel Zeit am Ergometer und bei der Physiotherapie.

Lukas Katnik: Sechs Saisontore steuerte der Vorarlberger bisher in dieser Saison bei, gegen Blau Weiß Linz versetzte es dem Stürmer einen Stich im Oberschenkel und er musste nach 44 Minuten ausgetauscht werden. Diagnose: Muskelzerrung. Wie schwer die Verletzung ausfällt, wird sich in den kommen Tagen erweisen.
Kevin Nitzlnader: Für Kevin Nitzlnader war gegen Blau Weiß Linz nach ca. 60 Minuten Schluss, er musste wegen einer Hüftprellung ausgewechselt werden. Der 24-Jährige hat die Prellung gut weggesteckt und befindet sich bereits wieder im Mannschaftsstraining.

22.11.2017