Christian Ilzer, Sturm Graz

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CASHPOINT SCR Altach verliert gegen SK Puntigamer Sturm Graz mit 1:2. Die wichtigsten Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

CASHPOINT SCR Altach – SK Puntigamer Sturm Graz 1:2 (0:0)
Schiedsrichter: Gerhard Grobelnik

Christian Ilzer (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):
…über den Sieg: „Wir waren lange Zeit nicht zufrieden mit dem Auftritt. Das hat aber auch mit Altach zu tun gehabt, die unglaublich energievoll waren. Die Grundgeschichte war die Präsenz in den Duellen, wo uns Altach immer einen Schritt voraus war. Es ist am Ende ein glücklicher Sieg für uns geworden.“

…über die Leistung der eigenen Mannschaft: „Es hat mich sehr gefreut, dass in so einem Spiel, wo man den Ausgleich kassiert und in diesem Stadion auch energetisch etwas passiert, dass wir da zurückkommen können. Wir haben aber auch einiges mitbekommen, nicht nur heute, sondern auch in den letzten Wochen, woran es zu arbeiten gilt.“

…über Mohammed Fuseini: „Das Spiel hat sich dann so entwickelt, dass die Räume für uns größer geworden sind und Altach ihr strenges, kompaktes Konzept verlassen hat. Wenn es Räume gibt, dann gibt es keinen idealeren Spieler als Mo Fuseini. Das hat er mir versichert, als ich ihn eingetauscht habe, er ist ready und wird ein Tor machen. Er hat uns heute jubeln lassen.“

…über Alexander Prass und Gregory Wüthrich: „Für jeden, der Sturm Graz die Daumen drückt, ist es sehr schön, dass die beiden an Bord geblieben sind. Es zeigt aber auch, wie professionell sie sind. Man muss auch den Menschen hinter dem Spieler sehen und dass das keine einfache Situation für beide war ist auch klar.“

Alexander Prass (Spieler SK Puntigamer Sturm Graz):
…über den Sieg: „In der ersten Halbzeit schon Videoentscheidungen, zweite Halbzeit wieder. Wir haben mit den Entscheidungen auch ein bisschen Glück gehabt. Es war von Anfang an kein leichtes Spiel. Wir haben es nicht geschafft, dass wir unser Spiel aufziehen, wie wir es wollten. Phasenweise war es gut, dann wieder nicht. Schlussendlich gehen wir heute als glücklicher Sieger vom Platz.“

…über seinen nicht zustande gekommenen Wechsel: „Die letzte Woche war nicht so leicht, weil einfach viel im Raum herumschwirrt. Da ist es schwer, den Fokus zu 100% zu halten. Ich denke trotzdem, dass es mir gelungen ist, die letzten Spiele fokussiert zu bleiben. Es war heute wieder befreiter, denn es ist eine Entscheidung gefallen. Es fühlt sich gut an.“

…über den SK Puntigamer Sturm Graz: „Es gibt sehr viele positive Dinge bei Sturm. Es ist ein super Verein, der sehr familiär ist, man fühlt sich wohl. Graz ist eine wunderschöne Stadt, die Mannschaft ist super, wir haben ein super Teamgefüge und richtig Qualität in der Mannschaft. Wir spielen auch international, man kann gar nicht genug Dinge aufzählen, die hier gut sind. “

Andreas Schicker (Geschäftsführer Sport SK Puntigamer Sturm Graz):
…über den geplatzten Transfer von Gregory Wüthrich nach Augsburg: „Gregy Wüthrich hat in den letzten drei Jahren für den SK Sturm 115 Spiele gemacht, das heißt im Schnitt 35-38 Spiele pro Saison. Für uns ist er ein sehr wichtiger Spieler. Ich bin froh, dass Gregy wieder bei uns ist. Wir hätten ihm den Traum der deutschen Bundesliga ermöglicht, aber am Ende hat es nicht geklappt. Es ist in der Zeit, wo er am Weg nach Augsburg war, der ein oder andere Transfer passiert, wo dann andere Möglichkeiten da waren und mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

…über den neuen Innenverteidiger Dimitri Lavalee: „Es war im Laufe der Transferzeit immer wieder Thema, dass wir noch einen Innenverteidiger dazu nehmen. in den letzten zwei Wochen kam dazu, dass wir wussten, mit Gregy (Wüthrich, Anm.) könnte noch etwas passieren, und zwei Veränderungen in der letzten Linie wollten wir dann auch nicht haben. Wir haben auch darüber nachgedacht, Niklas Geyrhofer zu verleihen, damit er regelmäßig Spielpraxis bekommt. Da sind wir noch dran, da das ein oder andere Land das Transferfenster noch offen hat. Darum haben wir entschieden, dass wir Dimitri Lavalee holen, weil er uns in diesem dichten Programm im Herbst in der letzten Linie noch mehr Flexibilität gibt.“

…über den geplatzten Transfer von Alexander Prass zum FC Lorient: „Ich bin da sehr offen mit diesem Thema umgegangen. Ich hatte Alex öfter bei mir im Büro und da haben wir das auch sehr direkt angesprochen. Am Ende war es für uns so, dass auch von Lorient nicht die letzte Bereitschaft da war, es unbedingt durchzuziehen. Für mich war es wichtig, Klarheit zu haben. Diese Kaugummi-Geschichte zog sich schon so lange, dass wir gesagt haben, Alex bleibt hier.“

…über die eigene Gruppe in der Europa League: „Sporting Lissabon ist ein hervorragender Gegner. Zu Atalanta Bergamo haben wir einen sehr guten Draht durch Rasmus Højlund und mit Rakow haben wir einen unbekannten Gegner, aber wir haben in den letzten drei Jahren in Polen so ziemlich alles gewonnen. Wir haben eine sehr gute Entwicklung in den letzten Jahren gezeigt und wenn wir wieder einen Schritt machen, dann traue ich uns schon etwas zu in dieser Gruppe.“

Peter Stöger (Sky Experte):
…über Alexander Prass: „Er ist ein Spieler mit hoher Qualität. Er hat in den nächsten Wochen und Monaten große Chancen, sich wieder zu beweisen, sich sogar für möglicherweise spannendere Klubs interessant zu machen.“

…über den Sieg des SK Puntigamer Sturm Graz: „Solche Siege, wie sie heute Sturm zu Stande gebracht hat, die schmecken am besten. Es war nervenaufreibend, es war schwierig, man hat einen sehr engagierten Gegner gehabt mit Altach und es war vielleicht etwas Glück dabei. Sie sind nicht so ins Spiel gekommen. Das heißt aber nicht, dass sie alles falsch gemacht haben. Die Altacher haben es sehr gut hingekriegt, die Stärken der Grazer zu nehmen.“

Medieninfo Sky Österreich

03.09.2023