Mourinho vermutet eine Verschwörung

Jose Mourinho

Real-Trainer Jose Mourinho richtete nach dem 0:2 im CL-Halbfinale gegen Barcelona schwere Vorwürfe gegen Schiedsrichter, UEFA und die Katalanen.

Madrid-Mittelfeldspieler Pepe war beim Stand von 0:0 nach einem Foul ausgeschlossen worden, anschließend verbannte der deutsche Schiedrichter Wolfgang Stark Mourinho auf die Tribüne.

Der streitbare Coach der Madrider ersann nach dem Spiel Verschwörungstheorien: „Wenn ich sage, was ich mir wirklich denke, dann ist meine Karriere heute und hier zu Ende. Daher möchte ich eine Frage stellen: Warum?“

Barcelona sei ein „absolut fantastisches“ Team, und die Katalanen hätten genug Klasse, um ein solches Spiel mit fußballerischen Mitteln zu entscheiden, sagte Mourinho.

„Es sieht so aus, als müssten sie das Finale erreichen. Ich verstehe nicht, warum eine fantastische Mannschaft (wie Barcelona, Anm.) Hilfe braucht…Ich weiß nicht, ob es die Werbung für Unicef ist. Ich weiß nicht, ob es die UEFA ist…Es muss sehr schwierig sein, so mächtig zu werden. Niemand sonst hat eine echte Chance. Arsene Wenger. Heute ich. Ich verstehe es nicht. Ich hoffe, dass ich eines Tages die Antwort bekomme“, wurde der Coach zitiert.

Mourinho ist ebenso wie Pepe und Sergio Ramos für das Rückspiel am Dienstag in Barcelona gesperrt.

Die Rechtsabteilung des FC Barcelona werde die Aussagen Mourinhos prüfen und gegebenenfalls die Disziplinarkommisssion der UEFA einschalten, heißt es auf der Webseite des Klubs.

28.04.2011