Olimpija Ljubljana nach Derbysieg wieder Dritter

 Laibach

Der HDD TILIA Olimpija Ljubljana besiegte den HK Acroni Jesenice 5:2 und verbesserte sich damit in der Tabelle auf Platz drei.

Das Slowenen Derby auf dem Tivoli begann mit 15 Minuten Verspätung. Denn nach einem Schuss von Andrej Tavzelj ging beim Aufwärmen die Plexiglaswand hinter dem Tor zu Bruch und musste repariert werden.

Das Warten hat sich für die Fans gelohnt: Bereits in der zweiten Minute testete Antti Pusa mit der ersten Chance des Spiels J. P. Lamoureux im Olimpija-Tor mit einem guten Schuss, aber der Amerikaner war zur Stelle. Der US-Goalie machte das Spiel schnell, leitete den Puck zu John Hughes, der mit einer schönen Einzelaktion zunächst zwei Defender aussteigen ließ und danach HKJ-Goalie Gasper Kroselj den Puck durch die Beine schoss – 1:0! Die Hausherren waren danach etwas gefährlicher, auch in Unterzahl.

In der 10. Minute wurde Jung-Drache Ken Ograjensek im letzten Moment von Klemen Pretnar mit einem Foul am Abschluss gehindert. Der Defender musste dafür 2 Minuten in die Kühlbox. Kaum war das Powerplay vorbei trafen die grünen Drachen doch zum zweiten Mal: Youngster Anze Ropret ließ Andrej Tavzelj aussteigen und bezwang – wie zuvor John Hughes – Gasper Kroselj durch die Beine zum 2:0. Danach musste Gasper Kroselj für Michal Fikrt im Tor Platz machen. Nun musste Jesenice Gas geben: Antti Pusa scheiterte aber erneut an J. P. Lamoureux und Tomi Hafner vergab den Rebound. Die letzte Chance des Drittels ging an Olimpija: Justin Taylor scheiterte aber an Michael Fikrt: Das Drittelende war auch das Spielende für Verteidiger Igor Cvetek, der mit einer Hüftverletzung ins Krankenhaus musste.

HKJ-Doppelschlag bringt Spannung ins Spiel
Zu Beginn des Mitteldrittels erhöhte Olimpija rasch auf 3:0: John Hughes spielte von hinterm Tor ideal auf für Justin Taylor, der aus kurzer Distanz Mihal Fikrt zum 3:0 bezwang. Die Gastgeber setzten nun weiter nach, aber die HKJ-Verteidigung ließ kein weiteres Tor zu, auch in Unterzahl. Kaum hatten die Stahlstädter ein Unterzahlspiel überstanden, machte Sondern schlug selbst dann zu: Jure Dolinsek machte das Spiel schnell und bediente den freistehenden Andrej Zidan, der J. P. Lamoureux durch die Beine zum 1:2 bezwang. Damit durften der HKJ nach 175:35 Minuten endlich wieder einen Treffer bejubeln. Es schien den Red Steelers nun ein Stein vom Herzen zu fallen, den nur 35 Sekunden später traf Jan Bercic sogar zum 2:3. Headcoach Hannu Järvenpää zog die Notbremse und nahm ein Timeout. Und die Worte des Trainern zeigten ihre Wirkung: Nachdem Eric Pance, Petr Sachl und Jamie Fraser an Fikrt scheiterten, stand Ziga Pance wenige Sekunden vor der Pause goldrichtig und traf zum 4:2.

Im Schlussdrittel passierte zunächst wenig. Erst in der 46. Minute brachte Ales Music wieder etwas Leben in das eingeschlafene Spiel, scheiterte aber an Mihal Fikrt. Nun übernahmen die Drachen wieder das Spielgeschehen, erst ein Unterzahlspiel (51.) unterbrach die Dominanz. Aber die einzige Gefahr für das Tor von Lamoureux kam von Jaka Ankerst, doch der Torjubel blieb dem HKJ verwehrt. Danach bekam Olimpija für 1:09 Minuten ein 5:3-Powerplay und Jamie Fraser sorgte mit einem Distanzschuss für das 5:2 und die Entscheidung zugunsten der Drachen.

Der HDD TILIA Olimpia Ljubljana kehrte damit nach zwei Niederlagen wieder auf die Siegerstraße zurück und verbesserte dich in der Tabelle auf Platz 3. Jesenice bleibt Letzter.

HDD TILIA Olimpija Ljubljana – HK Acroni Jesenice 5:2 (2:0, 2:2, 1:0)
Tore Ljubljana: 1:0 Hughes (2.), 2:0 Ropret (13.), 3:0 Taylor (22.), 4:2 Z. Pance (40./sh), 5:2 Fraser (54./pp2)
Tore Jesenice: 3:1 Zidan (33.), 3:2 Bercic (33.)

Presseinfo Erste Bank Eishockey Liga

20.11.2011