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Bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Mattersburg verkündete Rapid Wien die Vertragsverlängerung mit Richard Strebinger. Der Torhüter bleibt bis 2022 in Hütteldorf.

Der ursprüngliche Kontrakt des 24-jährigen Niederösterreichers wäre bis Sommer 2019 gelaufen. Richard Strebinger kam vor zweieinhalb Jahren von Jahn Regensburg, wo er als Leihspieler des SV Werder Bremen in der dritten deutschen Liga Spielpraxis sammeln konnte, zum SK Rapid. Der 22-fache Nachwuchsteamspieler (darunter sechs Einsätze in der U21-Auswahl) brachte es seither auf 72 Pflichtspiele für Grün-Weiß, darunter acht Partien in der UEFA Europa League. Nachdem er in seinen ersten beiden Saisonen noch mit Jan Novota und Tobias Knoflach um den Platz in der Startformation kämpfte, etablierte sich der 194 cm große Niederösterreicher in dieser Spielzeit als Stamm-Torhüter.

Fredy Bickel: „Richard Strebinger hat sich zuletzt enorm weiterentwickelt, sowohl abseits des Platzes, aber vor allem durch seine Leistungen am Feld. Er kommt erst ins beste Torhüteralter und wir sind überzeugt, dass er sich noch weiter steigern und bald auch ein Thema für die österreichische Nationalmannschaft sein wird. Es freut mich sehr, dass wir uns bereits jetzt in sehr korrekten und amikalen Verhandlungen auf die vorzeitige Vertragsverlängerung, die beiden Seiten auch Planungssicherheit bringt, einigen konnten.“

Richard Strebinger: „Ich möchte mich für den Vertrauensbeweis, den diese vorzeitige und langfristige Vertragsverlängerung dokumentiert, sehr herzlich bei der sportlichen Leitung des SK Rapid bedanken. Ich fühle mich hier sehr wohl und möchte unbedingt mit starken Leistungen das in mich gesetzte Vertrauen zurückzahlen. Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Mannschaft Einiges erreichen können, mein Ehrgeiz nach Siegen, Spielen im Europacup und einem Titel ist auf alle Fälle enorm groß.“

Gegen den nächsten Heimspielgegner ist der zweifache Familienvater übrigens seit sechs Partien ungeschlagen (vier Siege, jeweils ohne Gegentor, und zwei Remis) lediglich bei seinem ersten Match gegen Mattersburg setzte es eine Niederlage, damals musste Strebinger bei einem 2:4 im Happel-Stadion allerdings bereits in der vierten Minute aufgrund einer Roten Karte vom Feld, es sollte der bislang einzige Ausschluss des Keepers als Rapid-Spieler bleiben.

Medieninfo: Rapid Wien

07.12.2017