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In der Aufarbeitung der Vorfälle mit den beiden Flitzern beim 325.Wiener Derby gab es am Freitag eine neue Facette. Demnach soll einer der Beschuldigten ein Cousin von Rapid-Spieler Ljubicic sein. Soll! Die Aussagen von Vinko L. bei seiner polizeilichen Einvernahme stehen komplett gegensätzlich zu Sportreport-Informationen und einer Stellungnahme der Hütteldorfer.

Der Reihe nach. Eine erste Recherche konnten die Angaben von Vinko L. nicht bestätigten. Die folgende Anfrage bei der Pressestelle von Rapid beantworte Pressesprecher Peter Klinglmüller prompt. Demnach stehen weder Spieler Dejan Ljubicic noch Trainer Goran Djuricin in einem „Verwandtschaftsverhältnis“ zum „Derby-Flitzer“.

Das Statement im Wortlaut entnehmen Sie der Infobox.

Infobox:

Aufgrund der kursierenden Gerüchte, dass unser Spieler Dejan Ljubicic mit einem der beiden „Flitzer“ vom Wiener Derby nach dessen eigener Aussage verwandt wäre, möchte der SK Rapid wie folgt klarstellen: Nach mehrfacher Rücksprache mit Dejan Ljubicic informieren wir, dass der besagte Vinko L. mit ihm weder bekannt und schon gar nicht verwandt ist. Die Glaubwürdigkeit des vermeintlichen Ljubicic-Cousins ist wohl auch daran zu erkennen, dass er im Umfeld des gestrigen ORF-Interviews noch behauptet hat, weder Ljubicic noch den Spieler der Wiener Austria, von dem er über Umwege Freikarten für das Derby erhalten hat, zu kennen. Laut Recherchen vom ORF-Landesstudio Wien hat auch die Familie des Vinko L. bestätigt, dass kein Verwandtschaftsverhältnis zur Familie von Dejan Ljubicic besteht. Auch Trainer Goran Djuricin ist mit den beiden Flitzern trotz anders lautender Gerüchte weder bekannt und schon gar nicht verwandt!

09.02.2018