Basketball

© Sportreport

Die Kapfenberg Bulls haben den Meistertitel in der Basketball Bundesliga geholt. Der Sieger des Grunddurchgangs entschied Spiel drei der „Best-of-5“-Finalserie bei den Swans Gmunden mit 71:65 und kommt dank eines „Sweep“ zu seinem insgesamt siebenten Triumph der österreichischen Meisterschaft.

Damit prolongieren die Steirer ihre beeindruckende Siegesserie: Zum dritten Mal in Folge gewannen die Bulls den Meistertitel, seit ihre Cup-Sieg 2017 haben sie nun alle acht Titelentscheidungen für sich entschieden. Gmunden beendet die Saison zum zweiten Mal in Folge als Vizemeister. Zum „Most Valuable Player“ der Finalserie wurde Kapfenbergs Elijah Wilson gewählt, der im entscheidenden Spiel mit 17 Punkten Top-Scorer seiner Mannschaft war.

Swans Gmunden – Kapfenberg Bulls 65:71 (13:25, 28:32, 46:48)
Scorer Swans: Brummitt 15, Murati 11, Blazan, Klette, Murray je 10
Scorer Bulls: Wilson 17, Coffin, Schrittwieser je 11, Nelson-Henry 10

Die Kapfenberg Bulls haben sich auch im dritten Spiel der „Best-of-5“-Finalserie gegen die Swans Gmunden durchgesetzte, gewannen 71:65 und entschieden die Serie mit 3:0 für sich. Kapfenberg gewann nach seinem Erfolg im Cup Ende März damit das Double. Die Steirer starteten fokussiert mit viel Aggressivität und Energie in dieses Spiel. Dank makelloser Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie in den ersten acht Minuten (5/5) lagen sie früh mit 20:8 voran. Mit Fortdauer der ersten Halbzeit drückte Gmunden mehr auf das Tempo – Kapfenberg offenbarte Schwächen in der Transition-Defense. Die Swans limitierten die Bulls-Offensive, hielten sie im zweiten Viertel bei nur sieben Punkte. In der zweiten Halbzeit begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe, mit viel Tempo, Kampf und Intensität. Torrion Brummitt – am Ende mit 15 Punkten Top-Scorer der Swans – brachte seine Mannschaft zu Beginn des letzten Viertels mit 49:48 erstmals in Führung. Doch Kapfenberg antwortete mit einem 9:0-Run (49:57 | 34. Min) und sorgte für die Vorentscheidung. Gmunden kämpfte verbissen um den Ausgleich, blieb aber vor allem aus der Distanz glücklos. Kapfenberg gewann am Ende, auch dank der nötigen Treffsicherheit von der Freiwurflinie, mit 71:65.

Top-Performer:

Elijah Wilson – 31:15 MIN | 17 PTS | 3/4 3pFG | 2 RB – MVP der Finalserie

Key-Facts:

Kapfenberg entschied die “Best-of-5“-Finalserie mit 3:0 für sich und ist Meister der Basketball Bundesliga.
Kapfenberg gewann seinen dritten Meistertitel in Serie, den Siebenten insgesamt.
Kapfenberg ist seit seinem Cup-Sieg 2017 in allen acht Titelentscheidungen ungeschlagen.
Elijah Wilson wurde zum „Most Valuable Player“ der Finalserie gewählt. In der Finalserie kam er auf 19,3 Punkte pro Spiel und traf knapp 50% seiner Dreipunktewürfe.
Kapfenberg traf entscheidend mehr von jenseits der Dreipunktelinie (38% zu 25%).

Stimmen zum Spiel:

Tilo Klette, Kapitän der Swans: „Es ist eine deprimierende Situation erneut vor Heimpublikum den Meistertitel zu verlieren. Heute können wir uns nichts vorwerfen, wir haben mit der nötigen Aggressivität gespielt. Die Würfe sind nicht gefallen und Kapfenberg hat am Ende verdient gewonnen.“

Bernd Wimmer, Head Coach der Swans: „Ich kann meiner Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen. Wir haben gekämpft und alles gegeben. Gratulation an Kapfenberg. Die Bulls waren in dieser Serie einfach besser und sind dadurch auch verdienter Meister.“

Mike Coffin, Head Coach der Bulls: „Beide Mannschaften haben heute wieder hart gekämpft. Wir haben am Ende wieder die Big Plays gemacht und die Verteidigung meiner Mannschaft war außergewöhnlich gut. Ich bin sehr stolz, dass wir das erneut geschafft haben.“

Marck Coffin, Kapitän der Bulls:
„Es war ein starkes Duell heute. Wir hatten den ersten Run, dann Gmunden den zweiten. Es hat sich dann ausgeglichen. Von uns war es eine tolle Crunch-Time, die am Ende entschied.“

Presseinfo ABL/Profs Media

05.06.2019